die letzten Tage

Die eine Woche Südtirol neigt sich dem Ende. Den Freitag haben wir als Ruhetag genutzt mit einem Ausflug nach Prad.

Hier gibt es, richtig ein Wollgeschäft. Sibille brauchte Wolle. Ihre Reisevorrat ging zu neige. 😂😭

Wir haben im Internet geschaut und in dem Ort Prad eine Adresse gefunden. So haben wir uns vom Langtauferer Tal in den Reiseverkehr auf der Reschen Bundesstrasse eingereiht mit dem Ziel Prad

Auf dieser Strecke braucht immer viel Zeit. Wenn auch noch eine Baustelle dazu kommt, noch etwas mehr davon.

Schließlich erreichen wir den Ort. Wir parken am Ortsrand und machen uns auf die Suche nach diesem Geschäft. Es liegt ganz versteckt. Wir sind glatt daran vorbei gegangen.

Auch ich habe ja auch schon einige Wollgeschäfte gesehen. Manche wo man nicht wusste wie man hier was finden sollte. So voll gestopft war es. Die Besitzerinnen fand jedoch immer alles. Oder ein Geschäft das eher einem OP gleichte. Alles steril in Plastik gepackt.

Doch dieses kleine Geschäft war ganz liebevoll eingerichtet. Sibille schaute wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum.

Das kann jetzt länger dauern, so mache ich es mir soweit es geht gemütlich ⛺

Doch schließlich hat sie ihre Wolle gefunden und wir bummeln weiter durch den Ort.

Genießen ein Eis im Cafe und schauen uns die schönen alten Häuser an und auch die für Heimwerker. Das hier wäre zum Beispiel noch zu haben.

Gut ist etwas Sanierungsbedürftig. Doch mit etwas Zeit könnte man was daraus machen. Wer die Telefonnummer haben will, die kann ich ihm gerne geben😂.

Den Samstag nutzten wir für eine Radtour mit den E-Bikes die im Hotel leihweise angeboten wurden für eine kleine Ausfahrt.

Wir starten vom Hotel kurz erst Richtung Melag bergrauf dann über die Forststraße zurück nach Graun. Die ganze Strecke können wir nicht auf der Forstraße fahren.

Murenabgang

Ein Murenabgang hat sie zerstört. Auch auf der linken Seite hat der letzte Winter Spuren hinterlassen. So müssen wir wieder auf die Landesstraße nach Graun. Die Bistenbullys hat Sommerpause

Wir sausen mit 50 km bergab. Hier haben wir die Unterstützung natürlich ausgeschaltet. Es geht fast 18% bergab. Später dürfen wir die gleiche Strecke auch wieder bergauf fahren.

Wir erreichen Graun. An der Reschen Bundesstrasse ist ja immer viel los und heute noch mehr. Der traditionelle Reschenseelauf findet heute statt und weil es ein Jubiläum ist, als Nachtlauf.

Viele Bereiche sind schon abgesperrt und mit Parkplätzen, großen Festzelten und Event-Location belegt. Es muß alles für den Abend vorbereitet werden. Die ersten Läufer holen sich die Startnummern ab. Noch können wir durch das Festgelände langsam durchfahren.

Später wird das nicht mehr möglich sein. Wir erreichen den See mit dem berühmten Kirchturm von Alt Graun. In den 50er Jahren musster der Ort dem Stausee weichen. Nur der Kirchturm mit Beton gefüllt ist übrig geblieben. Die anderen Häuser wurden gesprengt. Wir machen noch schnell ein Foto und fahren weiter in Richtung Reschen.

In Reschen biegen wir links ab Richtung Schönberg und fahren weiter am Reschensee entlang. Ab Schönberg haben wir keinen Autoverkehr und der Radweg ist sehr schön angelegt. Er ist topografisch dem Gelände angepasst und führt in Wellen bergab nach Sankt Valentin.

Damit Radfahrer nicht zu schnell bergab fahren,sind kleine Schikanen eingebaut. Uns macht das natürlich nichts aus. Bergab rollen wir sowieso und bergauf nehmen wir halt den Motor dazu. Schließlich sehen wir die Staumauer und wenig später haben wir sie erreicht.

Die Überlauftrichter sehen aus wir große Suppenteller. Wir fahren kurz weiter nach St Valentin und legen hier eine Pause ein. Anschließend fahren wir auf der rechten Seeseite an den Viadukten vorbei Richtung Graun.

Hier verläuft der Weg eben und ab der Staumauer ohne nennenswerte Steigung oder Gefälle. Dafür hat man natürlich den stetigen Verkehr auf der nebenher verlaufen Reschen Bundesstrasse.

Wenig später erreichen wir wieder Graun fahren durch den Bereich der heute Abend für Parkplätze gebraucht wird und biegen schließlich ab in das Langtauferer Tal. Von nun an geht es wieder steil und steiler bergauf in Richtung Melag.

Jetzt kann man die Vorzüge von einem E- Bike so richtig genießen. Mit einem normalen Rad wäre wir jetzt auf dem kleinsten Gang und trotzdem ganz langsam unterwegs. Wir würden schwitzen und nach jeder großen Steigung eine Pause einlegen.

Mit dem E- Bike schalten wir nur etwas runter dafür die Leistung beim Motor von Eco auf Sport oder Turbo. Jetzt zieht natürlich der Motor kräftig Energie. Wir hatten jedoch noch eine 20-25% Ladung.

Den Fehler vom letzten Jahr wollte ich in diesem nicht wiederholen. Da hatte ich in Graun nur noch 10% und bei Pedross war dann der Akku leer. Den Rest des Weges ging es dann nur noch ohne Batterie bergauf.

Mit einem normalen Rad schon hart. Mit einem E-Bike ohne Motor dann noch härter. Heute war es eine gemütliche Bergfahrt. Nach einer halben Stunde erreichen wir schließlich wieder das Hotel.

Anmerkung zur Freitag Tour

Es gibt viele wunderschöne Orte im Vinschgau. Wenn wir in Richtung Meran fahren versuchen wir nach Möglichkeit mit der Vinschgaubahn zu fahren. Die wird jedoch bis 2021 auf von Dieselstrecke auf Oberleitung umgebaut. Daher ist immer wieder mit Schienenersatzverkehr zu rechnen. Bei kurzen Strecken wie diesen Freitag machte es daher keinen Sinn umzusteigen und bis Prad hätten wir sowieso den Bus gebraucht.

Anmerkung zur Samstag Tour

Die Fahrt rund um den Reschensee ist wunderschön und ist ein Teil des. Vinschgau Radweg von Reschen bis nach Meran den wir ebenfalls letztes Jahr schon gefahren sind. Der Radweg führt von Reschen bis Meran fast 1200 nur bergab. Hier braucht man fast kein E-Bike. Von Meran nach Reschen bergauf ist jedoch schon Herausforderung oder ein E-Bike von Vorteil. Hier nutzen aber die meisten ja den Zug. Wer im Langtauferer Tal in Richtung Melag fährt braucht natürlich dementsprechend schon eine gute Kondition, wenn man ohne Unterstützung fährt und ansonsten ein E-Bike mit mindestens 20% seiner Batterie weil die halbe Stunde geht es wirklich stetig bergauf und da braucht man viel Kraft. Doch bis zur Melag Alm ein schönes Ziel

Persönliche Anmerkung zum E-Bike fahren

Wir haben jetzt schon verschiedene Modelle ausprobiert und sind auch schon einige Touren gefahren. Das E- Bike fahren ist gerade am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Wie fährt man los. Wie verhält man sich im steilen Gelände auf einer Forststraße. Dort ist es nicht gerade vom Vorteil mit „Turbo“ loszufahren. Es bedarf doch einiger Übung. Die Räder sind auch schwerer. Seine Tour sollte man sehr genau planen auch an E-Tankstellen denken. Weil eine Bergstrecke mit leeren Akku fährt man nur einmal. Den Fehler macht man nie wieder. Wenn man viele solcher Kleinigkeiten berücksichtigt macht E- Bike fahren sehr viel Spaß. Auf Wald und Forststraßen gelten auch für E- Bikefahrer die gleichen Regeln und Sperren und die müssen eingehalten werden

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