Bergtour auf dem Kaiserschützenweg

Heute wandern wir auf historischem Wegen. Auf dem Kaiserschützenweg und nutzen dazu die Variante „zur Festung“.

Wir parken etwas außerhalb des Ortszentrums von Nauders und gehen durch das Zentrum in Richtung der Reschen Bundesstraße.

Anschließend überqueren wir diese über eine Fußgängerbrücke und folgen dem Wanderweg weiter in Richtung Festung. Die alten Panzer sind die ersten Vorboten der Festung.

Es wäre schön wenn alle Panzer der Welt so ausschauen würden.

In einer friedlichen Welt.

Die Festung erreichen wir durch die Unterführung der Bundesstraße.

Hier beginnt der eigentliche Kaiserschützenweg. Er führt über Leitern und Eisenbrücken an der Felswand entlang steil bergauf (Eine mittelschwere Bergtour für Kinder bzw Kleinkinder nicht geeignet).

Wir haben diesen Weg bei unsere An- Abreise über die Reschen Bundesstraße aus nie bemerkt. Liegt wohl auch daran, das beim fahren zwischen den zwei Tunnel nur wenige Augenblicke Zeit bleibt und hier fällt der Blick immer auf die Festung.

Für den Aufstieg wird schon etwas Trittsicherheit benötigt und auch etwas Schwindelfreiheit.

Wir genießen den Aufstieg. Der Weg windet sich im steilen Gelände in kleinen Serpentinen bergauf. Immer wieder unterbrochen von kleinen Hinweistafeln über die Kaiserschützen.

So erhalten wir auf dieser Wanderung auch gleich Geschichtsunterricht. Nach ca. einer Stunde erreichen wir die die erste Abzweigung und wir wollen weiter aufsteigen zur Aussichtsplatz auf den Inn und nach Finstermünz.

Ein wunderschöner Blick ins Tal. Diesen Ort zu erreichen war jedoch nicht ganz so einfach. Auch hier oben haben die Stürme und der Schneedruck vom letzten Winter ganze Arbeit geleistet.

Es fehlen zum Teil Markierungen oder wir haben diese durch umgestürzte Bäume übersehen.

So drehten wir eine Ehrenrunde. Die Aussicht hat uns jedoch entschädigt. Außerdem fanden wir die ersten Schützengräben und eine der Höhlen die als Unterstand für die Kaiserschützen dienten.

Anschließend wanderten wir weiter zum Sellesköpfle. Auch hier fehlte die eine oder andere Markierung. Doch der Weg war gut ausgetreten und so gab es keine Probleme. Ein Weg am Abgrund, jedoch gut gesichert und ein Genuss.

Sibille und ich haben beide einen tollen Aussichtsplatz

Wenig später erreichen wir den unscheinbaren Gipfel.

Hier legen wir eine kurze Pause ein, bevor wir mit dem Abstieg beginnen. Der weitere Steig ist ebenfalls am Rande des Berges gebaut. Mit aufregenden Tiefblicken. Am Anfang hat uns noch ein Baum den Weg verlegt.

Anschließend gab es keine Überraschungen mehr.

Wenig später erreichen wir die Befestigungen aus dem ersten Weltkrieg. Unvorstellbar wie die Soldaten hier oben gelebt haben. Die Höhle war der Schlafplatz mit Holzgestell und Sägespänen.

Wie sie das ganze Material hier rauf geschafft haben. Die Steige waren sicher nicht so befestigt wie heute.

Außerdem sind auch die alten Befestigungen und Schützengräben noch vorhanden. Wir gehen durch einige und steigen schließlich zur Norbertshöhe ab.

Jedoch nicht ohne einen Abstecher zum Innblick

Hier stärken wir uns für den Rest der Tour

Diese wollten wir etwas abkürzen. Jedoch ist nicht jede vermeintliche Abkürzung auch eine. Wir erreichten eine Lagerhalle wo gerade ein Arbeiter beschäftigt war. Als er sah das wir an einem Weg abbiegen wollte, fragte er uns wohin wir wollen?

Wir nannten im unser Ziel. Er meinte nur das wir dieses aber nicht auf diesem Weg erreichen. So mussten wir zehn Minuten zurück gehen und doch einen kleinen Bogen zur Mutzkopf Talstation

gehen und nach weiteren zehn Minuten erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt.

kurze Info zur Tour:

eine wunderschöne Tagestour mit geschichtlichen Hintergrund. Für uns heute gar nicht vorstellbar wie die Soldaten damals das alles gebaut und gelebt haben. Es ist eine mittelschwere Bergtour. Etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist erforderlich. Auf beiden Seiten des Steiges mit folgendem Hinweis "nicht für Kinder und Kleinkinder geeignet".

Daten zur Tour:

  • Start: Parkplätze in Nauders
  • Ziel: Sellesköpfe
  • Schwierigkeit: ROT
  • Dauer: ca. 6 Stunden
  • Wegmarkierung: NR.13 und Kaiserschützenweg

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