Kurzurlaub in Südtirol mit Überraschungen

Schnee ist ja immer schön. Zuviel Schnee jedoch ist nicht günstig und zeitweise auch gefährlich.  Für das Wochenende war Schnee angekündigt und so ist es auch gekommen. Wir hatten komplette Winterausrüstung dabei und rechneten mit Schneefahrbahn.

Es war ja nicht das erste Mal das wir ab Innsbruck unsere eigene Spur im Schnee auf der Autobahn zogen. Doch schon die ersten Verkehrsmeldungen machten die direkte Anfahrt zu unserem Ziel unmöglich.

Der Reschenpass ist wegen Lawinengefahr gesperrt. So mussten wir über den Brennerpass ausweichen. Von der Ferne ist es für uns natürlich schwer abzuschätzen was in der Region los ist.

So machten wir zur Kontrolle einen Anruf im Hotel. Wie es mit der Zufahrt zum Hotel ausschaut. Die kurze Info vom Hotel. Nicht gut, weil die Zufahrt ins Langtauferer Tal gesperrt ist und diese Sperre würde heute auch nicht mehr aufgehoben.

Nun war guter Rat teuer. Wir haben uns dann entschlossen trotzdem zu mindestens bis Meran anzureisen. Wenn das Tal vielleicht morgen doch geöffnet wird, könnten wir es schneller erreichen.

Wir suchten uns über eine Buchungsplattform während der Fahrt ein Hotel und fuhren bis zur Mautstelle der Brennerautobahn in sehr dichtem Verkehr. Auch die Straßenverhältnisse taten ihr übriges dazu.

Ab dem Brenner wurde es dann besser und je mehr wie uns Meran nährten um so mehr hatten wir das teilweise das Gefühl in den Frühling zu fahren.

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in Richtung Dorf Tirol

Je nachdem in welcher Richtung man schaut. In Richtung des Reschen See schaut es anderes aus.

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in Richtung Reschen

Unser Ersatz-Hotel hatten wir schnell gefunden. Wenn man sich umschaute ist in die eine Richtung tiefster Winter und in der anderen eher April Wetter und Schnee. Im Radio kamen ständig Straßensperren hinzu. Wir machten das Beste aus der Situation und bummelten durch Meran.

Am nächsten Morgen waren nach Informationen aus dem Internet die Straßensperren nicht aufgehoben.

Wir machten am Vormittag noch eine kleine Wanderung auf dem Tappeinerweg von Meran und riefen am gegen Mittag nochmals im Hotel an, wegen der Zufahrt. Danach war klar, wir kommen bis auf weiteres nicht in unser geplantes Hotel.

So entschieden wir uns hier bei Meran zu bleiben nur  etwas mehr auf Höhe. Wir haben uns in Hafling Oberndorf ein Hotel gesucht in der Nähe des Skigebiet bei Meran 2000.

Hier blieben wir für zwei Tage. Nachdem wir das Hotelzimmer bezogen haben machten wir eine Erkundungsrunde.

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Die Nacht war hier sternenklar jedoch nicht im Langtauferer Tal.

Das erste was wir beim Frühstück erfuhren war das neben unserem eigentlich geplanten Hotel eine Lawine abgegangen ist und ein Haus beschädigt hat und eine weitere Lawine hat einem Haus das Dach und den ersten Stock zerstört. Die Bewohner waren Gott sei Dank im Erdgeschoss. Inzwischen stand fest, der Krisenstab dazu entschlossen hat das Tal, nachdem Strom und Telefon ausgefallen sind, zu evakuieren. Es war ein glücklicher Umstand das dafür das Wetter ideal war, nachdem es in der Nacht aufgehört hat zu schneien. Es würde ein sonniger Tag werden. Alle Hubschrauber der Region wurden für die Aktion zusammengezogen. Das erfuhren wir dann am Abend nachdem wir einen schönen Tag verbracht hatten.

Wir machten einen Schneeschuhtour zur Maisalm.

Unterhalb vom Hotel begann die Tour. Der Schnee auf den Almwiesen ist gut festgetreten.  Wir erreichen den gut geräumten Güterweg. Hier wanderten wir weiter. Es geht leicht bergauf und bergab.

Bei den letzten Bauernhäusern, verlassen wir den Güterweg und gehen auf einem gut geräumten Forstweg weiter in Richtung Moschwaldalm. Wir erreichen nach 105 Minuten die Abzweigung zum alten Steig in Richtung Maisalm und wir entschließen uns diesem zu folgen und so den Weg abzukürzen. Hierzu wurde es jedoch Zeit die Schneeschuh anzulegen.

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Wir stapfen durch auf dem schmalen Steig und folgten der Spur die bereits vorhanden war. Eine Mini-Lawine hatte sich gelöst und eine Kugel wie eine Rose gebildet.

Nach weiteren 60 Minuten erreichen wir die Maisalm. Die Fensterläden sind geöffnet  ein Auto steht neben der Hütte, bis auf den Hund der in der Hütte bellte war niemand anwesend.

Der Hund beruhigte sich und wir machten eine kurze Pause auf der Bank vor der Hütte. Wir sind langsamer voran gekommen als geplant. So änderten wir unseren weiteren Weg und gingen nicht zum „Spieler“ sondern änderten die Route zur Falzeben Seilbahn. Auf dem Rückweg erreichten wir zweimal eine Abzweigung zur Meraner Hütte.

Wir folgten jedoch dem Weg zur Seilbahn und hätten besser den Weg zur Hütte gewählt. Dann wären wir auf Höhe geblieben. Ein schöner tief verschneiter Weg.

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So stiegen wir bergab und als der Wegweiser zur Seilbahn erreichten stellten wir uns die Frage mindestens 30 Minuten aufsteigen bis zur Seilbahn und dann mit der Seilbahn talwärts zu fahren. Oder 50 Minuten bis zur Talstation auf gut geräumten Wegen weiter zu wandern.

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Die Entscheidung viel leicht. Wir wanderten ins Tal. Ab der Rifugio Parete Rossa Hütte war viele Fußgänger unterwegs. Der Weg ist sehr gut geräumt und gut für Wanderer, Tourengeher und Skifahrer ausgeschildert.

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Wir steigen zügig bergab und erreichen nach 60 Minuten die Talstation und kommen gerade rechtzeitig um den Skibus zu erreichen der uns zurück zum Hotel brachte.

Ein schöner Tag geht für uns zu Ende.

Am nächsten Tag fahren wir nach dem Frühstück nach Hause. Jedoch nicht ohne noch einen kleinen Abstecher zu machen. Wir fuhren nach Burgstall und wollten hier mit der Seilbahn nach Vöran fahren.

Im ersten Moment dachten wir die Bahn wäre geschlossen. Doch das täuschte. Nur die alte Bahn ist seit Oktober geschlossen

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und wird zurück gebaut.

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Die neue Bahn daneben ist seit dem in Betrieb.

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Die Bauzäune waren irritierend. Der Parkplatz hinter dem Haus war ziemlich voll. Wir fanden noch einen und fuhren mit der Bahn zur Bergstation.

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Die Bahn wird nur von der Bergstation aus gesteuert. In der Talstation ist niemand. Kurz vor der Abfahrt öffnen sich die Türen und wir steigen ein. Danach wurden die Türe automatisch verschlossen und wir fuhren alleine nach oben.

Hier machten wir uns auf in Richtung Knottnkino, einem Aussichtspunkt. Das dauerte ebenfalls länger als geplant. So machten wir uns auf den Rückweg ohne das wir den Aussichtspunkt erreicht haben.

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Es war trotzdem eine schöne Tour.

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Die letzten Fotos vom Tal und wir machten uns auf den Rückweg. Der verlief zügig sogar die Grenzkontrollen hielten uns nicht auf wie bei der Hinfahrt.

Info in Kürze:

Es wurde trotz der Überraschung ein schöner Kurzurlaub. Eins steht fest es gibt viele schöne Gebiete in Südtirol. Die Tour zur Maisalm haben wir kurzfristig zusammengestellt und auch etwas gekürzt, weil wir etwas zu spät gestartet waren und wegen dem Schnee auch nicht so schnell vorankamen. Winterliche Gefahren beachten!

Der kurze Ausflug in Vöran war schön, nur leider zu kurz. Das Ziel Knottnkino ist auch mit dem Auto (Parkplatz gebührenpflichtig) fast zu erreichen. Der schönere Weg ist jedoch mit der Seilbahn oder zu Fuß von Hafling Oberndorf. Im Winter sollte man jedoch Schneeschuhe oder „Grödel“ mitnehmen

Tour Tappeinerweg

Tour Maisalm

  • Start: in Hafling Oberndorf
  • Ziel: Maisalm
  • Dauer: 5 Stunden 15 Minuten
  • Wegenummern: 15, alter Almsteig, 17a, 
  • Bildersammlung 

 

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