Radtour nach Mals

Der heutige Tag beginnt mit Regen, der gegen Mittag nachlässt. So starten wir verspätet zu einer Fahrradtour. Eigentlich wollten wir zur Grauner Alm fahren und anschließend von der Alm zum Endkopf wandern. Wegen dem Regen wurde der Plan geändert. Sibille fuhr mit dem Bus nach Graun und weiter nach Reschen und holte ihr vorbestelltes Fahrrad ab (die Fahrräder im Hotel war zu groß für Sie). Ich jedoch startete mit der Tour vom Hotel mit einer flotten Abfahrt auf der schmalen Bergstrasse.

Die darf ich nachher wieder rauf radeln, doch daran denke ich jetzt noch nicht. Die acht Kilometer bis Graun habe ich schnell geschafft. Ab Graun darf ich gegen den Wind bis Reschen weiterfahren und komme ins schwitzen.

Beim Sportgeschäft treffen wir uns und fahren weiter am Reschen See bis nach Schöneben. Hier erreicht uns eine weitere Regenfront und wir legen eine kurze Pause im Restaurant der Talstation der Seilbahn ein.

Nach einer halben Stunde können wir unsere Fahrt fortsetzten. Der Radweg am Reschensee hat eine überraschende Topographie. So haben wir viele Abfahrt und Bergfahrten. Jetzt sind wir doch froh das wir zum ersten mal E-Bikes testen 😆  🙂 😉 :mrgreen:

Reschen See 14.07.2017 12-24-37.jpg

So unterstützt uns der Motor bei der Bergfahrt. Wir folgen dem Wegweiser vom Vinschgauer Radweg bis nach Sankt Valentin.

Der Stausee ist zur Zeit sehr leer. Die Abflüsse der Staustufe sehen aus wie große Suppenschüsseln. Wir fahren durch den Ort und ein Stück auf der Bundesstraße. Weil wir kurz den Radweg verloren hatten.

Reschen See 14.07.2017 13-01-11.jpg

Der weitere Weg verlief dann ohne Probleme auf Rad, Forst und kleinen Gemeindestraßen mit gar keinem oder wenig Autoverkehr. Diesmal habe ich nicht so viel photographiert. Nur an der Ruine konnte ich nicht vorbei fahren.

Der Fahrradweg folgte zeitweise dem Verlauf der Etsch.  Das hat den Vorteil das es fast nur bergab geht zum Teil bis 20%. In Mals beenden wir die Talfahrt und fahren noch durch den Ort und machen uns auf den Rückweg (wir haben kein Ladekabel dabei). Die Batterie zeigt uns zwar  noch eine Reichweite um ca. 90 Kilometer bei Eco Betrieb an.

Doch das schwankte schon stark bei der Talfahrt. Jetzt bei der Bergfahrt entlädt sich die Batterie sehr schnell. Wir haben vier Einstellung Eco, Tour, Sport, Turbo. Mein Ziel ist 36 Kilometer entfernt. Je nach Einstellung schwankte die Mitteilung im Display über den Ladezustand am Anfang von 90 bei Eco bis 26 Kilometer bei Sport und Turbo. Bei Sibille ist es ähnlich nur sie muss nicht so weit fahren wie ich und hat weniger Höhenmeter.

So beginnen wir die Rückfahrt und wir halten das Display im Auge und schalten je nach Gelände die Unterstützung in verschieden Stärken dazu. So näheren wir uns Sankt Valentin. Kurz vor dem Ort legen wir eine Pause ein.

Mein Akku reicht noch für 30 Kilometer im Eco Betrieb für ca. 15 Kilometer bei Sport.  Am Reschensee fahren wir jetzt auf dem parallel zur Bundesstrasse verlaufenden Radweg nach Graun.

Hier in Graun genießen wir einen Kaffee und Eis in einem Cafe bevor wir uns auf den Rückweg machen.

Sibille fährt nach Reschen mit nur noch geringer Steigung. Ich dagegen habe nun ca 9 Kilometer Bergfahrt vor mir und Batterieladung für ca 19 Kilometer. Gerade die ersten Kilometer sind sehr steil und je nach Steigung schalte ich die Unterstützung zu und schließlich erreiche ich wieder das Hotel mit einer Batterieladung für noch einen Kilometer 🙂

Kurze Info zur Tour:

Den Vinschgauer Radweg werden wir mit Sicherheit mal auf der ganzen Länge fahren. Von Reschen nach Meran braucht man kein E-Bike. Es sind nur 120 hm Bergfahrt zu bewältigen dagegen stehen 1200 hm Talfahrt. So sind die 89 Kilometer leicht zu bewältigen. Für Rückfahrt nach Mals sollten man die schöne Vinschgau Bahn nutzen (beschränkte Fahrradmitnahme möglich) die fährt ja jetzt wieder und weiter mit dem Bus. Ein Fahrradtransport  mit einem Fahrradshuttledienst ist möglich. Wer die Tour in die andere Richtung fährt hat ein sehr sportliches Programm vor sich oder ein E-Bike (incl Ladekabel). Es gibt viele Ladestation. Beim Hotel im Langtauferertal in Kappl so gar gratis. Diese Gratisstationen habe ich öfters am Weg gesehen. In Meran schließen sich weitere Radwege an. Ich verzichte heute auf weitere Daten wie Zeit, Wegstrecke usw. da das einfach eine Test war. Es gibt auch keine weiteren Bilder in der Bildersammlung. Weil ich heute wenig gemacht habe. Mit einem E-Bike zu fahren hat viel Spass gemacht und so mal auf eine Alm zu fahren werden wir ebenfalls mal testen. Die Reichweiten bei den E-Bikes sind wirklich nur Richtwerte und schwanken je nach Gelände sehr stark.

 

 

 

 

 

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