Forrawaal und Neuwaal bei Schlanders

und weitere Überraschungen mit einem guten Ende

Für den ersten ganzen Urlaubstag in Südtirol hatten wir uns eine leichte Tour ausgesucht, so dachten wir. Doch welche Überraschungen dieser Tag bieten würde damit haben wir nicht gerechnet. Die Tour hatte ich auf dieser Seite im Internet gefunden. Die Beschreibung war etwas dürftig und ein Kartenausschnitt fehlte auch. Das hätte uns schon stutzig machen sollen. Gut, wir parkten wie beschrieben auf einen der Parkplätze in Schlanders und fanden auch dem Fußweg nach Kortsch.

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Der führte uns ein Stück oberhalb der stark befahren Bundesstraße vom Reschenpass nach Meran vorbei. Schließlich erreichen wir den kleinen Ort, aber keinen Hinweis auf unseren Weg.

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„Da habt ihr es aber noch weit. Steigt doch ein und fahrt mit bis zur Abzweigung wo ich den Weg verlasse.“

Das machten wir doch gerne. Er war Imker und hatte hinten im Wagen die leeren Kisten. Wir stiegen ein und waren froh nachdem wir eine Weile gefahren sind, das er uns mitgenommen hat.

Wir hatten ein nettes Gespräch über Bienen, Königinnen und Varroamilben. Schließlich erreichen wir die Abzweigung und bedanken uns dass er uns mitgenommen hat.

Einer Biene war es wohl nicht recht. Die hatte mich in den Oberschenkel gestochen wie ich jetzt merkte. Das blieb aber nicht die einzige Überraschung wie ich später feststellen sollte. Wir marschierten jedoch weiter zu dem ersten Ziel.

Zu dem Gmar Hof. Nach einigen weiteren Kehren auf dem Weg kamen uns ernsthafte Zweifel an unserer heutigen Tour. Vor allem da die nächsten Höfe noch weit oben am Berg zu sehen waren.

Hier auf der Karte, ist sehr schön zu sehen wo wir schließlich umgekehrt sind und wo weiter oben die nächsten Ziele gewesen wären (die Sterne von links nach rechts). Sollte jemand das mal wandern wollen sollte er zumindest für die Anfahrt ein Wandertaxi nehmen.

Wir jedoch drehten jetzt um und gingen zurück bis zu den Wegweisern die wir bei der Bergfahrt gesehen haben

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und folgten diesen ein Stück zurück nach Schlanders.

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Wir steigen den steilen Waldweg ab und erreichen nach 30 Minuten den Ilzwaal. So haben wir uns einen Waalweg vorgestellt. Mit leichtem Gefälle fließt der künstliche Wasserlauf entlang des schmalen Weges.

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Er schlängelt sich am Berg entlang und wir folgen im ca. zwanzig Minuten. Bei einer Brücke endet er und unter uns stürzt ein Gebirgsbach ins Tal.

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Wir blicken bergauf und sehen jetzt schon sehr nahe eine alte Burg mit Modernen Zubau. Doch welcher Berg ist das?

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Ich wollte das auf meinem Handy mit der Peakhunter App überprüfen. Was aber nicht da war, war mein Handy. Wo habe ich es zuletzt gehabt?

Im Auto bei dem netten Imker. Da habe ich es nicht mehr in die Tasche gesteckt. Wie komme ich wieder an mein Handy? Jetzt ist guter Rat teuer. Sibille hatte ihr Handy im Auto vergessen. Das Auto ist über eine Stunde entfernt. So wurde ein Schritt zugelegt und wir stiegen zuerst auf den Schlandersberg rauf, und nach der Burg

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auf einem recht steilen Pfad wieder nach Schlanders bergab.

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Nach nur vierzig Minuten erreichen wir wieder den Ort Schlanders und wenig später auch unser Auto. Als erstes versuche ich mein Handy anzurufen. Ich erreiche es nicht. Das könnte bedeuten das sich der Imker noch bei seinen Bienenstöcken in dem Bergtal befindet.

Wir fahren nach Kortsch und weiter die sehr steile Strasse bis zu der Abzweigung bergauf. Hier parkten wir unser Auto (der weitere Weg war nur zu Fuß möglich. Die Strasse war gesperrt) und gingen die Forststraße entlang.

Doch wie weit sollten wir gehen. Die weiteste Alm war über 4 Stunden weg (wie wir den Wanderschilder entnahmen).

Wir gingen einfach mal los und nach ca dreißig Minuten kamen aus unsere Richtung zwei Jäger mit ihrem Auto. Wir wollten gerade Fragen ob sie die Imker hier oben kennen. Da traf aus der anderen Richtung genau unser Imker ein. Er war sehr überrascht uns hier zu sehen und wir erzählten ihm warum wir hier sind. Wir durften natürlich sofort nachschauen und fanden auf der Rückbank genau an der Seite bei einem Teil der umgeklappten Sitzbank mein Handy. Ich hätte nicht geglaubt es wieder zu kriegen.

Ich hatte Glück. So marschierten wir erleichtert die halbe Stunde zurück und anschließend fuhren ins Hotel. Ein sehr abwechslungsreicher Tag ging zu Ende

kurze Info zur Tour :

Es sind auf der Seite der Südtiroler Waalwege sehr viele schöne Wege beschrieben. Das wir genau einen weniger gut beschriebenen uns rausgesucht hatten war reiner Zufall. Wie in der Karte oben ja beschrieben habe ich die Eckpunkte gefunden. Vielleicht ist es ein sehr schöner Weg. Ich würde aber auf jeden Fall um an den Start zu kommen ein Wandertaxi nehmen und den Rückweg auch etwas anders gehen. Trotz allen Überraschungen war es Rückblickend ein schöner Urlaubstag. Danke an alle die uns so nett geholfen haben. Ich verzichte heute auf nähere Angaben zur Tour. Weil sie ja spontan zusammengestellt war

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