Wanderung durch die Radurschlklamm

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Von hier folgen wir der Beschilderung, sie führt uns an einer Bachverbauung entlang. Es wird einiges unternommen um den unterhalb liegenden Ort vor Muren zu schützen. Rechts führt ein überdachter und gesperrter Steig am Gebirgsbach entlang bis zu den Absperrventilen.

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Unser Weg quert den Bach über eine Brücke

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und anschließend schlängelt er sich dem Bachlauf entlang.

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Das Tal ist tief eingeschnitten. Es ist gerade genug Platz für den schmalen Steig und den Bach. Immer wieder stürzt er über kleine Wasserfälle ins Tal.

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Ein kurzes Stück ist der Steig seilversichert und ich muß mich etwas bücken 😆

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Die Gesteinsschichten sind gut zu erkennen.

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Ein Geologe könnte mir jetzt bestimmt genau erklären um welches Gestein es sich handelt. In einem Baum befindet ein kleines Marterl.

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Die nächste Brücke ist eine Hängebrücke und wackelt daher ein wenig.

Wenig später schießt aus einem Rohr mit ungeheurer Kraft ein Wasserstrahl heraus und wird kurz darauf von einem Baum geteilt.

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Wir erreichen unsere Abzweigung. Über die Brücke geht es weiter zum Hohenzollernhaus und über die Radurschlscharte in das Langtauferer Tal. In dem wir heute wieder unser Quartier beziehen werden.

Wir könnten also theoretisch, dieses auch zu Fuß erreichen. Es sprechen nur drei Gründe dagegen.

  • Erstens: wenn ich an das Gepäck denke was sich Auto befindet, bräuchten wir ein bis zwei Muli oder mehrere Sherpas um das alles zu transportieren.
  • Zweitens: kämen wir vermutlich heute auch ohne Gepäck nicht mehr an unser Ziel.
  • Drittens: die dunklen Wolken über uns verheißen nichts gutes. Es wird sehr bald ein Gewitter geben.

So gehen wir flott weiter bergauf und folgen dem Wegweiser Berggasthof.

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Den wir zwanzig Minuten später erreichen.

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1hym6o_vfjlt29yabzy2wzfssxaxmvpovghlisvfu_78is7gotoaldhi9vce9vcnx-dpsari6hztyhgyv4kerhab-4dyujdmmk6wlyss3ju5acluxfgzlyhl-mf2cesrlxw2kqu5_vd3ym2xbpnt4u8yqyvtpnalsvzbjejgk7tjdjbigm0_jt6qu5i80l1tao57usf_

So bleibt uns nichts anderes übrig als doch noch einen Kaffee zu trinken natürlich mit einem Stück Kuchen dazu :mrgreen:

Nach einiger Zeit lässt der Regen deutlich nach und auch das Gewitter ist weiter gezogen. So ziehen wir unsere Regenponcho an und gehen auf der Gemeindestraße talwärts.

 

An einem kleinem Bergdorf vorbei.

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Bis wir unser Auto erreichen hat es bereits wieder aufgehört zu regnen und wir können unsere Reise in Richtung Reschen fortsetzen.

Leider ist die Passstrasse nach Nauders durch den Felssturz von letzter Woche immer noch gesperrt. Bei dem leider ein junger PKW Lenker ums Leben kam. So müssen wir ab der Kajetansbrücke über die Schweiz und die Straßen 184/185 nach Nauders ausweichen. Ebenfalls eine schöne Strecke mit vielen Serpentinen.

Wir erreichen die Grenze und werden gleich durch gewunken und fahren die steile Passstraße hinauf. Bei der Kehre 10 ist Schluss alles steht und soweit man sieht staut sich der Verkehr. Wie wir dann erfahren ist die Ausweichroute wegen einem Unfall gesperrt (Am nächsten Tag lesen wir in der Zeitung dass ein Motorradfahrer gestürzt war). Doch das wissen wir jetzt noch nicht. Nachdem wir eine Weile gewartet haben und nichts weiter geht entschließen wir uns die letzte verbleibende Alternative zu nutzen, den Ofenpass.

Das bedeutet gut 90 Minuten Umweg. An der Grenze fragten wir noch den Schweizer Zöllner ob er was weiß. Er wusste aber auch nicht mehr, als das ein Unfall ist und der Hubschrauber gelandet ist.

Bei der Fahrt durch die Schweiz hielten wir auch Ausschau nach Ausflugsmöglichkeiten. Doch wir fanden keine die uns reizen würden. Wir hatten uns das für diesen Urlaub überlegt. So hatte dieser Umweg für uns auch was Gutes. Schließlich erreichen wir Mals und von hier ist es nur noch eine knappe halbe Stunde bis zum Hotel. Dass wir pünktlich zum Abendessen und nicht wie geplant zum Kaffee erreichen.

kurze Info zur Tour

  • Start: Parkplätze in Pfunds
  • Ziel: Berggasthof
  • über: Radurschlklamm
  • Schwierigkeit: k.A. Trittsicherheit erforderlich
  • Wegnummer: 9,7
  • Dauer:
  • Klamm Durchstieg 50 Minuten.
  • zum Berggasthof 20 Minuten.
  • Rückweg 50 Minuten.

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