Skispringen in Bischofshofen

Viele Jahre verfolgte ich schon die Springen der „Vier Schanzen Tournee“ Zeitlich hat es jedoch noch nie gepasst mal ein Springen live zu erleben. Heute passt es und so machte ich mich auf nach Bischofshofen.

Für die Anreise wählte ich den Zug. Von Wels mit dem Rail Jet  in einer knappen Stunde nach Salzburg. Bereits hier im Zug waren schon die ersten wirklichen Fans in Feierlaune. Mit Fahnen und Verpflegung ausgerüstet konnten sie es kaum noch erwarten.

Der Zug fährt durch die weiße Winterlandschaft.wwslii9nkzuw3a-lzbz836xte6vjbi_boumolljrj-wj9rkftldsfwjhvxr6o0ry5_nv8qvcxn3zrcmmx8tbiypo6xwgqlfr21uk2hckryjgcgu36ae5gvtnmxkvuxkmzrwe-omc1c5mtcjigqir-taschl5kcyrjpdwqptoio4u49m_ewvfz362-cta6yq3a7funkhtDer Salzburger Bahnhof ist jetzt am frühen Nachmittag sehr voll. Hier treffe ich auf viele weitere Fans aus vielen Ländern die nur ein Ziel haben.

Sie wollen nach Bischofshofen. Ich fahre mit dem regulären EC. Es stehen aber auch Sonderzüge bereit. In den Zug ist die Stimmung schon sehr angeheitert. Nach weiteren 45 Minuten erreiche ich kurz vor drei den Bahnhof Bischofshofen.

Hier verlassen viele Fahrgäste 🙂 den Zug mit dem gleichen Ziel wie ich. Die Paul-Außerleitner-Schanze. Die Strasse im Ort ist für den Verkehr gesperrt und so haben die vielen Fans Platz.

Ich erreiche die Fan-Meile von Bischofshofen. Eine Band sorgt für Stimmung. Ich gehe weiter und folge dem Menschenstrom.

auf dem Weg zur Sprungschanze

Am Wegesrand gibt es Verpflegungsstände und Fanshops.

Notfall Ausrüstung für Fans

Hier kann verloren gegangenes und zusätzliche Fankleidung für alle Fangruppe noch schnell gekauft werden. Ich erreiche den Sicherheitscheck.

Bei heutigen Großveranstaltung ganz normal. Nach dem ersten Heißluftballon sehe ich die Sprungschanze und gehe zu meinem Sektor B.

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Nach Eintrittskartenkontrolle stehe ich auf einem großen Platz mit Blick zur Sprungschanze und das genau zur richtigen Zeit. Der Probedurchgang hat gerade begonnen. Ich suche mir einen Platz mit möglichst guter Sicht.

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Gar nicht so einfach. Die besten Plätze sind schon belegt.

Wer genau schaut sieht auch einen Springer im Flug auf dem Video

Vor drei Stunden war bereits Einlass. Hier sehe ich ganz gut.

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Wenn nur das Imbisszelt nicht wäre. So sehe ich die Springer die keinen guten Sprung erwischen bis zum K- Punkt und die, die einen guten Sprung schaffen. Kurz vor der Hil-size. Die dazwischen sehe ich sie nur auf der Videowall.der Probedurchgang

Doch die sehe ich dafür ganz gut. Das Stadion füllt sich immer mehr.

es wird immer voller im Stadion

Der Probedurchgang ist abgeschlossen. Der Aufsprung wird nochmals geprüft.

letzte Vorbereitungen vor dem ersten Durchgang

Der Kameramann in seinem Adlerhorst ist bereit.

beste Aussicht

Anschließend beginnt das Springen mit der Eröffnung und einer kurze Showeinlage.

Wir sind alle ständig in Bewegung. Noch merken wir die Kälte nicht. Das Springen beginnt alle Springer werden angefeuert.

Die Österreicher natürlich ein wenig mehr und Noriaki Kasai noch ein wenig mehr.

Es braucht schon besondere Nerven da runter zu springen. Ich bekomme schon bei den Gedanken weiche Knie. Vor Jahren bin ich mal in Oberstdorf auf dem Turm der Skiflugschanze gestanden.

Immer wieder fährt der Lift die nächsten Springer auf den Turm.

die Springen fahren zum Start

Der erste Durchgang läuft für die Österreicher nicht so gut. Für die Deutschen auch nicht besonders. Die Springer von Polen liegen vorne.

Mit meiner kleinen Kamera stoße ich hier an Grenzen. Daher gibt es vom Springen keine Fotos.

Der zweite Durchgang beginnt. Langsam wird es richtig kalt. Ich habe keine Fanausstatung dabei.

Fan Grundausrüstung

Die Kälte zieht von den Füßen langsam den ganzen Köper rauf. Mit den dicken Styroporplatten sieht man viele Besucher hier. Einige haben sich Tragriemen daran befestigt. Wir halten uns alle in Bewegung.

Das Springen kommt in die entscheidende Phase.

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Eine Schrecksekunde haben wir alle als der Norweger Tande Probleme in der Luft hat. Später stellt sich raus ein defekter Ski. Hauptsache er ist gesund im Zielraum angekommen.

Kamil Stoch schafft einen super Sprung und gewinnt die Vierschanzentournee. Ich verlasse anschließend wie viele Fans sofort das Gelände.

Wir alle sind trotz viel warmer Kleidung und warmen Getränke durchfroren. Gut zugeben ich hatte Tee dabei. Andere eher Alkohol. Nach und nach werden die Fans vom Gelände gelassen und strömen in den Ort.

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Ich suche mir ein Lokal und finde eine Pizzeria und hier auch noch einen Platz. Nach der Stärkung gehe ich gemütlich zum Bahnhof. Ich habe noch eine gute Stunde Zeit. Viele Fans warten hier auf ihren Zug.

Der Bahnhof ist sehr voll die Bahnsteige leer. Das ist bei zweistelligen Minustemperaturen auch nicht verwunderlich. Die Zeit vergeht einem sehr langsam, doch schließlich fährt der Zug pünktlich ein.

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Nach 45 Minuten erreiche ich Salzburg und steige in den Rail Jet nach Linz um. Er ist schon bereitgestellt.

mein Zug wartet schon

Mit 20 Minuten Verspätung verlassen wir den Bahnhof Salzburg. Auf der Strecke gibt es wegen der Kälte Probleme mit den Weichen. Nach einer guten Stunde erreiche ich um halb Zwölf den Bahnhof Wels.

kleine Info zum Tag: Skispringen ist wirklich ein großes friedliches Fest. 
Ein Anreise mit dem Zug ist empfehlenswert. 
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten bis zum Sprunggelände. 
Der Ablauf ist sehr gut organisiert. Natürlich hat man je nach Karten Kategorie 
nicht immer einen Blick auf die ganze Schanze und die besten Plätze sind natürlich
gleich nach Einlass belegt. Von vielen Stellen hatte ich jedoch einen guten Blick 
auf die Videowall. Schade ist das ein Imbisszelt den Blick auf den Aufsprung 
blockiert. So hat man von einem Teil der Tribüne im Sektor B. nur eine schlechte 
Sicht auf den Aufsprung. Wenn ich nochmals nach Bischofshofen zum Springen 
fahre, nehme ich mir eine Karte für Sektor A. 
Der Stimmung hat es aber keinen Abbruch getan. Es war ein schönes Erlebnis


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