Ein Reise mit dem Zug

Heute steht mal nicht das Ziel oder die Tour im Mittelpunkt, sondern die Reise selbst. Zum ersten mal nutzen wir den Zug um in meine alte Heimat zu fahren. Seit es die Westbahn gibt sind wir schon viel mit dem Zug nach Wien oder Salzburg unterwegs. Die Fahrzeiten in die Städte kann mann mit dem Auto nicht schaffen (50 Minuten Salzburg, 1,45 Stunden Wien). Es entfällt die Parkplatzsuche und Verkehrschaos in Wien oder Salzburg. Die Fahrten sind auch deutlich billiger geworden. Doch zurück zur unserer heutigen Fahrt. Unser Zug trifft gleich ein

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und wir haben schnell unseren Platz (reserviert) gefunden. Die nächsten Stunden fahren wir über Passau – Nürnberg – Würzburg nach Frankfurt. Fotos von der Fahrt zu machen ist schwierig.

Durch das Fenster spiegelt es und ein Fenster kann man auch leider nicht öffnen. Bei ein Geschwindigkeit von teilweise bis zu 200 km wäre es wohl auch nicht so günstig 😆

Wer eine Reise macht kann auch viel erleben. Wie z.b ein Fahrgast der 20 Minuten nicht weiß wie er seinen Koffer und sich selbst verstauen sollte und einen Stau im Wagen auslöste.

Wir hatten den Koffer im Gepäckabteil (nicht in jedem Wagen vorhanden) verschlossen und gesichert abgestellt. Glück hatten wir auch mit unser Sitzplatz der sich direkt nach Buffetwagen befunden hat und für unser leibliches Wohl war so auch gesorgt.

Der Zug traf mit nur zwei Minuten Verspätung in Frankfurt ein. So hatten wir noch 6 Minuten um von Gleis 4 bis zum Gleis 18 zu kommen. Sportlich legten wir die Meter im Frankfurter Bahnhof zurück :mrgreen: und erreichten ohne Probleme unseren Zug.

Der EC fuhr mit fünf minütiger Verspätung aus dem Bahnhof und langsam weiter bis zum Frankfurter Flughafen (Fernbahnhof). Hier verließen viele wieder den Zug und anschließend fuhren wir weiter über Mainz an der linken Seite am Rhein entlang nach Koblenz.

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Der Zug windet sich am auf der kurvigen Strecke entlang und viele bekannte Wahrzeichen und Burgen ziehen an uns vorbei. Am späten Nachmittag erreichen wir Koblenz. Es ist bereits dunkel und wir haben 10 Minuten Zeit unseren Anschlußzug zu erreichen. Das ist kein Problem er steht am gleichen Bahnsteig gegenüber.

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Im Zug waren nur wenige Fahrgäste. Ein Fahrgast war mit alten Walkmann und Hut mit Licht und dunkler Sonnenbrille sehr lustig angezogen.

Leise singen wanderte er die ganze Zeit von einem Ende des Zuges zum anderen. Er hatte den Anfang des Karnevals 11.11 vorverlegt. An den Fasching habe ich aber überhaupt nicht gedacht (ich der Faschingsmuffel).

Der Zug fährt weiter am Rhein entlang. In der Dunkelheit ist aber nichts mehr zu erkennen. Selbst die kleinen Bahnhöfe sind nur spärlich beleuchtet. In Remagen wird der Zug verlängert.

Er ist inzwischen auch gut gefüllt. Wir passieren Rolandseck den Museumsbahnhof. Eigentlich wollten wir hier aussteigen und zu Abendessen. Doch leider war das Restaurant wegen ein geschlossenen Gesellschaft voll ausgebucht.

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der Bahnhof und Umgebung 2014

So fuhren wir die wenigen Minuten weiter nach Mehlem. Wir hätten auch mit dem EC nach Bonn direkt weiterfahren können. Nur in Bonn hat sich in 30 Jahren nichts an der Park an Ride Situation geändert.

Es bestehen nur wenige Parkmöglichkeiten und es ist äußerst schwierig jemanden dort vom Bahnhof abzuholen. Selbst wenn man sich auskennt und auf die Rückseite des Bahnhofs fährt.

Deshalb haben wir den Zug auch in Koblenz verlassen. In Mehlem ist es kein Problem. Der Bahnhof ist aber so trostlos wie immer. Zu mindestens auf der Bahnsteig Seite.

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hat sich nichts geändert

Wir verbrachten zwei schöne Tage in Bonn und Umgebung. Hier ein Blick auf das ehemalige Bundeskanzleramt und die Villa Hammerschmidt.

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und Spaziergänge am Rhein durften natürlich auch nicht fehlen.

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In Honnef stand am U-Bahnsteig gerade ein Partyzug (eine alte Straßenbahngarnitur)

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Hier noch eine Bildersammlung

Mit der Stadtbahn fahren wir nach Königswinter (welches Ticket man für die Fahrt lösen muß ist für Fremde am Automaten nicht genau ersichtlich). Zwei Tage verfliegen und wir müssen an die Rückfahrt denken. Wir werden nach Koblenz zum Bahnhof gebracht.

Wir sind etwas früher am Bahnhof. Unsere Verbindung hatte sich geändert (dazu später mehr). Wir fahren mit einem regional Zug von Koblenz nach Frankfurt.

Wir hatten noch etwas Zeit. Es gibt aber nur kleine Steh-Cafes oder Mac Donald. Der einzige Ort der etwas gemütlicher ist an diesem Bahnhof.

Eine kleine Überraschung erlebte ich  beim bzw. nach dem WC Besuch.

Mit €1,00 Euro teurer als jedes Autobahn WC. 
Auch hier erhält man einen Gutschein von €0,50. 
Diesen wollte ich noch schnell am nächsten Shop mit einer Semmel 
für die Fahrt einlösen. Das war nicht möglich. 
Dafür hätte ich für €2,50 einkaufen müssen wie mich der Verkäufer 
nicht gerade freundlich aufmerksam machte. Es stände ja auf der Rückseite. 
Ich ließ es dann und wir begaben uns zum Bahnsteig. 

Der Zug fuhr pünktlich ein und wir fahren auf der rechten Rheinseite nach Frankfurt.

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Für mich mal ein ganz anderer Blickwinkel.

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Weil die Fernzüge fahren alle auf der linken Rheinseite. So können wir manche Burgen von der anderen Rheinseite erleben.

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Der Zug hält an jedem Bahnhof und diese machen zum größten Teil einen trostlosen Eindruck. Die meisten Gebäude sind zugemauert. So mehr wir uns Frankfurt nähern um so voller wird der Zug.

Kurz vor Frankfurt ist kein Platz mehr frei und viele müssen stehen. Wir erreichen den Zug pünktlich auf Gleis 23 und richtig unser Zug für die Weiterfahrt ist auf Gleis 4 bereitgestellt 🙂

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Zeit für das Umsteigen 12 Minuten. So können wir direkt gemütlich 😉 mit etwas flotteren Schritt unseren Zug erreichen.

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Nachdem wir unseren Wagen und Sitzplatz gefunden haben machen wir es uns gemütlich und der Zug verlässt mit kurzer Verspätung den Hauptbahnhof und die nächsten Stunden ziehen Landschaft und Städte an uns vorbei.

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Die Zugbegleiter haben es auch nicht leicht. Das Paar hinter uns beklagt sich der Wagen wäre zu laut. Wir rätselten die ganze Fahrt welches Geräusch sie so störte. Wir hörten es nicht. Der Zug war am Anfang etwas kühl. Doch das war die leichteste Übung für die Zugbegleiter. Die Heizung wurde etwas heraufgedreht und wo viele Menschen sind erwärmt sich der Raum auch sehr schnell.

Die Stunden verfliegen und wir wollten uns im Restaurant etwas stärken. Leider hatte der Ofen eine Störung und so konnten leider keine warmen Gerichte zubereitete werden (So was kann passieren) und nichts wurde es mit dem Essen.

Am frühen Abend erreichen wir wieder Wels. Eine angenehme Reise geht zu Ende.

kurz Info: 
Es war eine sehr schöne Fahrt. 
Ich werde aber bei den nächsten Buchungen gemütliches Umsteigen auswählen. 
Weil bei der kleinsten Verspätung kommt man etwas ins schwitzen. 
Ein Vorteil war für uns die ÖBB App. 
Die zeigte uns bereits während unseres Aufenthalt in Bonn an, 
das sich etwas an unseren Rückreisefahrplan geändert hat. 
Bei Nachfrage bei der Hotline der DB haben wir erfahren das wegen 
Baustelle unser erster Zug zu spät in Frankfurt ankommt und wir den 
Anschluss nicht erreichen. So haben wir am Bahnhof unseren Fahrschein 
geändert und waren rechtzeitig am Bahnhof in Koblenz. 

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