Überschreitung des Dürrenschöberl

Meine Tour führt mich zum Dürrenschöberl, oder besser gesagt über diesen. Ich wollte diesen von der Stadt Rottenmann zum Ort Selzthal überschreiten. Gefunden hatte ich die Tour im dem Wanderbuch der ÖBB „ÖSTERREICH EINFACH WANDERBAR“. Heute war ich daher mit dem Zug unterwegs auch wenn es nicht leicht ist von Wels aus das Selzthal zu erreichen. Auf der Karte unten sehr schön zu sehen.

Außerdem war  noch ein Schienenersatzverkehr im Einsatz. Ich fuhr also zuerst einmal nach Linz, hier hatte ich nur einen kurzen Aufenthalt. Mit dem IC ging es weiter in Richtung Graz. Doch sehr schnell kommt man auf der Strecke auch nicht weiter.

Der einzige Unterschied zu den Regionalzügen ist, das er an weniger Stationen hält. In Kirchdorf ist dann heute endgültig Schluss.

Wegen einer Baustelle ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Busse warten schon am Bahnhof und es geht sofort weiter.

Die Autobahn ist jedoch frei und so kommt der Bus gut durch. Nach dem Bosrucktunnel war ich aber etwas frustriert.

Dunkle Wolken am Himmel. In Wels war strahlender Sonnenschein. Hoffentlich wird das Wetter noch besser.  Im Selzthal verlässt der Bus die Autobahn über eine Betriebsausfahrt der Asfinag und kurz darauf erreichen wir den Bahnhof Selzthal.

Der Anschluss IC wartet schon. Jedoch nicht für mich. Er hält nicht in Rottenmann. Ich muß 50 Minuten warten und mache einen kurzen Spaziergang durch den Ort

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und anschließend schaue ich mir den Bahnhof genauer an.

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In diesem Ort ist ein Knotenpunkt zweier Strecken und das schon sehr lange.

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Auch wenn es heute durch die Bauarbeiten sehr ruhig ist. Der Bahnhof hat einen nostalgischen Flair. In der Wartehalle ist die Zeit stehengeblieben.

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Ein Cafe oder Bistro sucht man aber vergebens. Hier steigt man nur zügig um und hält sich nicht lange auf. Schließlich kommt mein Zug und ich fahre die eine Station nach Rottenmann. Der Zugang zum Bahnsteig ist mit bunten Graffiti künstlerisch gestaltet.

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Von nun an läuft die Zeit. In 5 Stunden 15 Minuten fährt mein Zug (Bus) zurück. Die Tour zum Gipfel kannte ich ja schon von der Tour von Bergfreunden von Gipfeltreffen.at. Erst mal muss ich aber über diese Brücke

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und weiter bergauf. Ich Blicke ins Tal nach Rottenmann.

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Die A9 ist auch gut zu sehen. Hören werde ich sie noch lange. Weiter geht es recht steil durch den Wald bergauf.

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Ich hatte den Weg gar nicht so steil in Erinnerung. Die dunklen Wolken haben sich auch verzogen und es ist sehr warm. Es blüht am Wegesrand.

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Ich erreiche ein Almgelände.

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Die Sonnen scheint und es ist schweißtreibend. Ich mache nur kurze Pausen. Mehr lässt mein Zeitfenster nicht zu. Gut zu wissen das der Wegbetreuer der Region realistische Zeitangaben auf den Wegweisern geschrieben hat.

So das man, wenn man zügig geht, etwas schneller unterwegs ist. Nach 2 Stunden und 45 Minuten erreiche ich den Gipfel

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und mache eine kurze Pause, bei traumhafter Aussicht.

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Im Tal ist der Bahnhof Selzthal sehr schön zu sehen.

Es wird Zeit für den Rückweg. Kurz nach dem Gipfel befinden wir uns auf einem Hochebene mit fast Moor ähnlichen Boden. Er ist sehr weich. Hier zweigt mein Weg 651 ab. Das ist nicht so leicht zu sehen.

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Hier muß man ein wenig schauen. Ich komme gut voran. Ich folge schmalen Waldpfaden und Forstwegen und kürze über Steige weiter ab. Immer wieder genieße ich die Aussicht.

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Auf diesem Weg gibt es einige kleine Brunnen.

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Bei den meisten fließt auch noch Wasser. Ich Blick runter zum Bahnhof Selzthal.

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Links sieht man sehr schön den Rundlokschuppen mit Drehscheibe. Den Bahnhof selber mit dem weitläufigen Gleisanlagen. Es ist nicht mehr weit und ich erreiche rechtzeitig den Ort Selzthal.

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Ich gehe ganz gemütlich zum Bahnhof, wo 20 Minuten später mein Bus abfährt.

Tour in Kürze: 
Start: Rottenmann 
Ziel: Selzthal 
über: Dürrenschöberl 
Aufstieg: 2 Stunden 40 Minuten 
Abstieg: 1 Stunde 45 Minuten 
Wegenummern 652, 651 
Schwierigkeit ROT

 

Anmerkung:
Die Tour selber ist sehr schön. Von Rottenmann geht es stetig bergauf nur kurz 
vor dem Gipfel gibt es ein Waldstück wo es recht flach weiter geht. Hier zweigt 
auch der Weg für den Rückweg ab. Nach Selzthal hat man zwei Möglichkeiten. Man 
folgt dem Forstweg das ist nicht so steil, dafür dauert es länger, oder dem Steig.
Der ist steiler und kommt schneller ins Tal. Die Fahrt mit dem Zug in dieses Gebiet
von uns aus ist umständlich. Vielleicht mache ich das nochmal aber nicht wenn 
Schienenersatzverkehr eingerichtet ist. Wobei der sehr gut funktioniert hat.

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