Bergtour zum Piz Lad

Bereits eine halbe Woche verbringen wir nun schon in unserem Urlaub, hier im Langtauferer Tal. Es ist richtig erholsam. Diese Erholung wollte ich heute ganz ausgiebig genießen. Deshalb wurde ich bereits um viertel nach drei geweckt. Wenig später trafen sich fünf Gleichgesinnte und der Chef vom Hotel (Sepp) in der Hotel Lobby zu einem kleinen „Frühstück“.

Der Ort Kappl liegt noch im Tiefschlaf.

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Wir werden vom Sepp mit dem Hotelbus zum Startpunkt (Reschen Alm) gefahren. Es ist wenig überraschend das auf der ganzen Strecke kein anderes Auto unterwegs war 😀

Um halb fünf erreichen wir die Alm. Der Sepp ist auch Wanderführer und in dieser Funktion begleitet er uns jetzt auf dieser Tour

Die Stalltüren der Alm sind weit geöffnet und der Stall ist hell erleuchtet. Die Kühe werden gerade gemolken.

Wir steigen den mir schon bekannten Weg (Dreiländerstein, Weg 4,5) im ersten Licht des Tages rauf. Es ist noch recht frisch, doch nach wenigen Minuten haben wir uns warm gelaufen. Wir steigen gemütlich dafür jedoch stetig bergauf.

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Es wird langsam heller und wir können schon erahnen, das es leider kein wolkenloser Sonnenaufgang werden wird. Bei der Abzweigung zum Dreiländerstein (unser Weg ist NR 5) machen wir eine kurze Pause.

Im Tal können wir Reschen und den Reschen See erkennen.

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Weiter steigen weiter im gleichmäßigen Tempo bergauf. Vorbei an einem Wegkreuz. Es wird etwas heller.

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Die Wolken am Himmel jedoch leider immer dunkler. Wir können schon das Gipfelkreuz sehen und das bereits mindestens zwei Personen am Gipfel sind.

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Gipfel direkt etwas rechts vor uns

Die sind deutlich früher als wir aufgestanden. Der Weg ist fürs Hochgebirge sehr gut und breit. Das liegt auch daran das er mal als „Kriegswichtig“ und deshalb so breit und gut befestigt ist (wir sind im Grenzgebiet Österreich – Italien).

Das ändert sich jedoch je näher wir dem Gipfel kommen und schließlich ist es der von mir erwartet schmale Weg im steilen Gelände.

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Jetzt ist Trittsicherheit erforderlich. Ein kurzes Stück muss ich genau auf den Weg schauen, danach wird es für mich besser. Der weitere Weg ist zwar steil und trotzdem für mich gut zu gehen und es bleibt Zeit um die Aussicht zu genießen

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Hier treffen wir auch auf die zwei anderen Bergwanderer. Sie waren schon um eins aufgebrochen (mit Licht). Die Schnecke befindet sich auch schon beim Abstieg.

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Nur heute war sie sicher nicht am Gipfel 😆 Nach zwei Stunden erreichen wir den Gipfel.

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Doch welchen Weg nehmen wir. Am Grat entlang oder den gleichen zurück. Heidi die mit ihrem Mann auch schon öfters hier in der Region unterwegs war kannte den Gratweg (Weg 5A) und beim Aufstieg hatten wir das gleiche Tempo und mussten uns auch an den gleichen Stellen auf den Weg konzentrieren.

Heidi sagt das sie diesen Weg schaft. Er wäre nicht so ausgesetzt. Ich ließ mich überzeugen, da ich auch den Verlauf des Weges in der Ferne sehen konnte.

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So ging es über den Grat. Ich hielt mich mehr links vom Weg (rechts hatte man eine schönen Blick einige hundert Meter in die Tiefe)

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Blick in die Tiefe

und es ging mir überraschend gut. Nur an einer Stelle wurde der Weg etwas schmaler.

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Weg am Grat

Hier konnte ich mich gut festhalten. Schließlich haben wir es geschafft und von da ging es bergab.

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Inzwischen war der Gipfel vom Piz Lad in der Sonne.

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Das ist gemein uns war es nicht vergönnt. Nach 90 Minuten erreichten wir wieder die Reschenalm.

Schwierigkeit der Tour 
nach der Karte des Kulturvereins Vinschgau mittel 
Trittsicherheit ist aber gerade im oberen Bereich erforderlich

Hier erwartet uns ein tolles Frühstücksbuffet.

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Das uns natürlich nach vier Stunden Bergtour sehr gut schmeckte. Anschließend brachte uns der Sepp wieder zurück zum Hotel.

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Sepp kurz vor der Reschenalm

Für ihn begann jetzt die Arbeit mit Terminen. Für mich ein schöner Urlaubstag, jetzt zusammen mit Sibille. Sie hatte die heutige Tour ausgelassen um für die sehr große morgige Tour fit zu sein. Wir fuhren nach Mals und machten einen…

Stadtspaziergang in Mals

Hier war auch gerade Wochenmarkt und so schlenderten wir über den Markt und durch die engen Gassen des Ortes. Die Blütenpracht bei den Häusern war wunderschön.

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Für den Turm fanden wir leider keinen Eingang, beziehungsweise er war verschlossen.

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Nach einer ausgedehnte Runde durch den Ort durfte natürlich eine kleine Pause nicht fehlen und bei den Temperaturen war ein Eis gerade recht.

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Anschließend besuchten wir noch das Kloster Marienberg und das Museum und die Kirche. Zum Abschluss fuhren wir noch nach Schlinig und zur Bergbahn zum Watles und erkundigten uns nach Abfahrten des Wanderbus und der Bergbahn. Was für morgen sehr wichtig war. So endete ein etwas längerer Tag.

Hier geht es zur Bildersammlung des Tages

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