Schneeschuhwanderung von Grünau im Almtal zum Hochberghaus

Heute ist es einfach traumhaft, da ist es doch ganz klar das ich meinen freien Tag für eine Tour nutze. Sie beginnt am Lokalbahnhof Wels.

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Ich muss nur wenige Minuten warten bis mein Zug einfährt. Meinen Fahrschein hatte ich bereits mit der ÖBB App gelöst.

grundsätzlich ist die App sehr praktisch.
Sie setzt jedoch voraus das, das Handy immer funktioniert.
Den Fahrschein am Automaten mit einer Code auszudrucken 
funktioniert auf dieser Strecke nicht.

Am Morgen ist auch der Zug gut gefüllt 🙂 (für diese Strecke). Der Triebwagen bringt mich zeitweise leicht schaukelnd in knapp einer Stunde (hält an den meisten Haltstellen nur auf Anforderung) zum Endbahnhof Grünau.

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Ein landschaftlich sehr schöne Nebenstrecke.

hochberghaus006-2016-03-17-collageHier in Grünau steht am Bahnhof nur der Skibus.

Dieser bringt Skifahrer zur Talstation der Kasberg Bahn.

Ich  überquere die „Alm“ über eine schmale Fußgängerbrücke und gehe weiter durch den Ortskern und wandere meine Ziel entgegen.

Wanderweg 431 
(soweit es die Schneelage zulässt) 
Schwierigkeit k.A.

Die Sonne lacht vom Himmel und ich wandere über den leicht ansteigenden Weg zum Ortsende von Grünau .

Den Weg kenne ich gut von unsere Zuckerhut Runde. So weiß ich auch das der nächste Teil meine Wanderung recht steil ist.

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Vorbei an einem alten Haus. Ab hier liegt auch Schnee und ich stapfe durch diesen weiter bis zur alten Scheune.

hochberghaus023-2016-03-17An der Lichtung bei dem kleinen Biotop gehe ich auf dem neuen Wanderweg weiter Richtung Kasberg.

Der alte Weg wird nicht mehr gewartet. Ist unsere Zuckerhut Tour dann noch möglich?

Das müssen wir im Frühjahr mal testen.

Nach der Lichtung wird es Zeit die Schneeschuhe anzuschnallen.

Ich folge  ab hier dem Forstweg und verlasse damit den markierten Weg.

Nur meine Karte und die Spur von Tourenskiwanderen zeigen mir den weiteren Weg.

Die Sonne scheint und ich habe Schattenspiele im Wald.

So genieße ich meine weitere Tour. Schließlich erreiche ich die Familienabfahrt (Nr 2) des Skigebiets Kasberg. Sie ist nicht präpariert und offiziell nicht im Betrieb.

Ab hier nutze ich eine Abkürzung. Mit Schneeschuhen war das aber keine so gute Idee. Wäre doch besser auf der Familienabfahrt geblieben.

Dafür ist die Aussicht ein Traum.

Doch schließlich habe ich es geschafft und steige die letzten Meter zum Hochberghaus.

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Mein erster Blick auf einer der Skipisten vom Skigebiet. Es ist nichts los. Wenn nicht die Schranke vor dem Schlepplift wär, könnte man mit einem Schwung wieder rauf fahren.

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Ich dagegen lege mich nur sanft in die Kurve zum Einkehrschwung. Der Aufstieg macht durstig, so saß ich noch nicht ganz und bestellte gleich bei der Bedienung. Ihr ging das etwas zu schnell 😉

Ich hatte ein schönes Platzl auf der Sommerterrasse. So war die Pause ein einziger Genuß.

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Schließlich mache ich mich auf den Rückweg. Nach der erste Kehre zweigt der Wanderweg 431 ab. Er liegt in der Sonne und es liegt nur noch wenig Schnee, so komme ich ohne Schneeschuhe weiter.

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Das ändert sich schlagartig als der Weg im Schatten weiter geht. Hier stapfe ich durch deutlich mehr

hochberghaus060-2016-03-17 Schnee. Bei diesen Schneeverhältnissen ist der Weg gerade noch zu gehen.

Achtung ein Lawinenstrich ist zu passieren. 
Wenn viel Schnee liegt ist der Weg unpassierbar. 

Die Spuren einer kleinen Lawine sind noch zu sehen. Ein Baum hat den Winter nicht überlebt und hat sich über meinen Weg gelegt.

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Ich klettere mit zwischen den Ästen durch. Anschießend gib es keine Überraschungen mehr und wenige Minuten später erreiche ich die Forststraße und kurz darauf bin ich wieder bei dem kleinen Tümpel.

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Ich gehe zügig wieder nach Grünau zurück und die letzten Meter nehme ich einen  besonderen Weg über den untern Friedhof. Weiter folge ich dem kleine Weg rauf zur Kirche

 

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von dort sind es nur noch wenige Minuten bis zum Bahnhof. Irgendwie erinnert mich der Bahnhof von Grünau immer an den Western High Noon (zwölf Uhr Mittags).

bahnhof2bgr25c325bcnau-collage

Die Oberösterreich Variante :mrgreen: Nur der Triebwagen dampft nicht so wie die alten Loks im wilden Westen.

Dauer der Tour 5 Stunden 
Winterliche Gefahren beachten!!

 

Bildersammlung

2 Kommentare zu „Schneeschuhwanderung von Grünau im Almtal zum Hochberghaus

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