Schneeschuhwanderung von der Wurzeralm zur Dümler Hütte und zurück

Eine meiner Lieblingshütten steht heute auf dem Programm. Jedoch nicht auf der üblichen Winterroute, von Roßleithen sondern von der Wurzeralm und auch nicht über unsere rote Wand Variante sonder über den Halssattel. Den Aufstieg von der Wurzeralm zum Sattel unterhalb der roten Wand möchte ich mit Schneeschuhen nicht ausprobieren.

Achtung: 
 Winterliche Gefahren beachten!
 Freie Schneeschuhtour!
 Lawinenwarnstufen beachten! 
 Ich habe mich auf meiner Tour zur Dümler Hütte
 nur grob an die Wandermarkierungen 
 des Wanderwegs Nr. 216 halten können. 

Doch noch bin ich nicht angekommen. In Hinterstoder gastiert dieses Wochenende der Skiweltcup. Die Autobahn war aber frei zu befahren.

Ich hatte einen kleinen Stau erwartet.

Der Parkplatz bei der Wurzeralm war jedoch trotz des frühen Morgens gut gefüllt. Für den Aufstieg nutze ich die Standseilbahn 😀

Vier Kassen sind geöffnet. Es dauert trotzdem eine Weile bis ich meine Karte hatte. Die Auffahrt geht dafür sehr schnell. Bereits mit der zweiten Bahn fahre ich zur Bergstation.

Bei dem Betrieb fahren sie mit Vollgas den Berg rauf. Oben angekommen schnalle ich mir meine Schneeschuhe an. Laufend schaufelt die Bahn die Skifahrer und Tourengeher den Berg rauf.

Ich gehe an den wenigen Häusern hier oben vorbei und steige zum Teichlboden ab. Hier kürze ich ab.

Im Winter kann man bequem über die Wiesen seine eigne Spur ziehen. Viele Tourengeher sind unterwegs. Der Stubwiesgipfel oder die rote Wand über den Halssattel sind das Ziel.

Der Lawinenairbag gehört fast schon zur Standard Ausrüstung. Die Grundausrüstung (LWS Gerät, Sonde und Schaufel) haben alle mit, auch ich.

Zeitweise steige ich gemeinsam mit Tourengehern auf. Angeblich schauen Tourengeher immer etwas abfällig auf uns „Watschlern“. Die mit denen ich hier unterwegs bin lassen es sich es zu mindestens nicht merken.

Man kommt kurz ins Gespräch bis sie weiter zum Stubwiesgipfel aufsteigen. Ich quere eine Hang und erreiche die kleine Brücke.

Hier  liegt ein schmaler hoher Streifen Schnee. Es war gar nicht so leichte mit den Schneeschuhen halt zu finden.

Zum Halssattel  steige ich wieder mit Tourengehern auf. Es geht sehr steil bergauf und die Skifahrer sind wohl noch nicht oft mit Tourenski unterwegs gewesen.

Der Führer erklärt ihnen das richtige Umsteigen. im steilen Gelände. Für mich gibt es nur eins, den direkten Weg. Beim Aufstieg war auch Zeit weitere  Punkte für Touren im freien Gelände zu erklären.

Das war auch für mich interessant. Schließlich erreiche ich den Halssattel. Hier oben pfeift der Wind. Es ist etwas unangenehm. So halte ich mich hier auch nicht lange auf.

Blick zum Stubwiesgipfel

Bis hier war die Tour recht leicht und ich hoffte das es so weiter geht. Doch schon wenige Minuten später mußte ich mir meinen eigenen Weg suchen. Dem Wanderweg konnte ich nicht folgen. Den Spuren der wenigen Tourengehern auch nicht.

Schließlich fand ich den besten Weg für mich. Ich erreiche einen große Lichtung. Der weitere Weg zur Hütte verläuft jedoch laut Karte deutlich weiter oben. So muß ich sehr steil bergauf steigen.

Ich befinde mich im Grenzbereich was mit Schneeschuhen möglich ist. Immer wieder treffe ich Tourengeher. Weiter gehe ich auf  sehr schmalen Pfaden und die sehr lange Querung im Wald ist sehr anstrengend.

Doch schließlich kommt die Hütte in Sicht.

die Dümler Hütte

Hier im Wald übt gerade wieder eine Gruppe Tourengehern das richtige suchen mit dem LVS Gerät und in Folge mit der Sonde. Ich freue mich als ich die Schneeschuhe bei der Hütte abschnallen kann. In der Hütte ist überraschend wenig los. Sind alle in Hinterstoder 🙂

Wir schauen uns das Rennen am Laptop des Hüttenwirts an. Nach einer Stärkung mache ich mich auf den Rückweg um genügend Zeit zu haben, die Bergbahn ins Tal zu erreichen.

Das Waldstück nach der Hütte und das sehr steile Stück bei der Lichtung waren wie ich erwartet hatte sehr schwer und ich bin froh als ich es geschafft habe.

Der weitere Aufstieg zum Halssattel ist zwar recht anstrengend aber nicht so schwer wie das was hinter mir liegt.

Nur je näher ich dem Halssattel komme um so stürmischer wird es. Der lose Schnee wird über den vom Wind fest gepressten Schnee getrieben und das genau in meine Richtung.

So war ich froh als ich oben auf der Kuppe stand. Anschließend ging es an den Abstieg. Genau hier traf ich auf die Tourengeher die ich hier auch beim Aufstieg getroffen habe. Sie sausen an mir vorbei.

Das ist halt der Vorteil mit Tourenski. Ich steige vorsichtig ab. Es ist nicht ganz so steil wie im anderen Tal aber anstrengend genug. Der weitere Rückweg geht dann zügig weiter und den Teichlboden quere ich auch auf den direkten Weg und steige neben der Skipiste zur Bergstation rauf.

Teichlboden

Ein schöne und sehr anstrengende Tour ist damit zu Ende.

 kurze Anmerkung:
eine wunderschöne jedoch mit Schneeschuhen sehr anstrengende Tour
im Grenzbereich. 
Die Route oben in der Karte dient nur zur groben Orientierung. 
Je nach Schneelage muß man wenn man die Tour wiederholen 
würde eine ganz neue Route suchen.

Bildersammlung

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3 Kommentare zu „Schneeschuhwanderung von der Wurzeralm zur Dümler Hütte und zurück

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