von Kuchl-Gasteig bis fast zum Ahornbüchsenkopf 1604m

kaum zu glauben aber war. Wie gehen heute wieder mal auf Bergtour. Unser heutiges Ziel ist der Ahornbüchsenkopf 1604m. Die Anreise verlief unproblematisch. Aber auch nur weil wir nicht auf die A10 gefahren sind. Im Verkehrsfunk wurde von Salzburg und weiter durch die Tunnel Stau und „Blockabfertigung“ gemeldet.

Wir fuhren bis Thalgau auf der Autobahn und in weitere Folge bis Kuchl Landstrasse. Von Kuchl sind es nur noch wenige Kilometer bis Gasteig.

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Hier parkten wir auf dem gleichen Parkplatz wie bei unserer Wanderung von letzter Woche zum dem Gollinger Wasserfall

Weiter geht es nun noch ein kurzes Stück die Gmeindestraße rauf (wir folgen dem Wegweiser Purtschellerhaus), an einem Bauernhof vorbei nach rechts  über ein gerade frisch gemähte Wiese (zur Freude von Sibille mit ihrem Asthma).

Danach verschwinden wir in den Wald und überqueren einen kleinen Bach im Anschluss verlassen wir den Forstweg.

Von nun an ging es stetig steil bergauf (Tour nach Schwierigkeit ÖAV blau),

wobei wir den Forstweg sehr oft queren. Trotz des frühen Morgens (Start unserer Tour war um 8,30 Uhr) war es schon sehr warm.

Die Schweißdrüsen schieben Sonderschichten. Der Schweiß fließt in strömen an uns runter. Trotzdem sind wir recht flott unterwegs (für unsere Verhältnisse).

So mancher Sturm schafft direkt Kunstwerke, wie diese Wurzel zum Beispiel.

Wir steigen stetig weiter bergauf und nach 70 Minuten erreichen wir die erste Lichtung. Der Wald gibt den Blick zur Roßfeldstrasse frei.

Weiter geht es munter bergauf und wir erreichen nach weiteren 30 Minuten eine Almhütte.

Das Wasser aus dem Brunnen ist Genuß pur. So richtig kalt und erfrischend.

Als Draufgabe eine traumhafte Aussicht auf das Umland und mit Bergpanorama.

Wir sind jedoch noch nicht am Ziel und dürfen weiter wandern. Die nächsten 20 Minuten geht es nun mit mäßiger Steigung weiter bis zum Eckersattel.

Hier treffen wir auf deutlich mehr Wanderer. Von der Roßfeldstrasse sind es nur 15 Minuten bis zu diesem Punkt und nochmals 50 – 60 Minuten bis zum Purtschellerhaus.

das Purtschellerhaus am oberen Bildrand

Je nachdem welchen Weg man wählt.  Entweder den Deutschen oder Österreichischen (beide Wege nach Schwierigkeit ÖAV rot). Wir sind hier direkt im Grenzgebiet und so überschreitet man unbemerkt immer wieder die Grenze.

Von dort besteht die Möglichkeit zu einen schweren Hochgebirgstour auf den hohen Göll.

Gipfel vom hohen Göll in der Mitte der Gipfelgruppe

Das Purtschellerhaus liegt zum Greifen nahe. Doch der gesamte Weg in der Sonne.

So verzichten wir auf einen Aufstieg zum jetzigen Zeitpunkt (die Hütte hatten wir ja nicht auf unseren heutigen Plan. Es wäre die Zugabe gewesen) und wenden uns dem Weg zur Roßfeldstrasse zu.

Er verläuft noch durch ein kleines Waldstück weiter über ein Viehgatter.

Der Schatten rechts auf dem nächsten Bild ist kein Wikinger sonder der Kopf einer Kuh. So manche Details auf einem Foto sieht man oft erst zu Hause, nachdem man die Fotos gesichtet hat 😀

Für uns geht es nun erst ein mal 15 Minuten sehr steil zur Roßfeldstrasse bergrauf. Diese Überqueren wir und erreichen nach einem Aufstieg von gesamt 2,5 Stunden die Almhütte.

Der Platz unter dem Sonnenschirm sieht so verlockend aus, das wir auf die letzten ca. 10 Minuten Aufstieg zum Gipfel verzichten. Ganz nach der Devise der Weg ist das Ziel.

Auch von hier haben wir eine sehr schöne Aussicht. Auf den hohen Göll und das Kehlsteinhaus usw.

Auf der Alm bekommt man gekühlte Getränke (incl. frischer Milch oder Buttermilch) und Speck, Kasjausen oder beides zusammen.

Wir begannen mit einem Glas Milch, anschließend ein Radler :mrgreen: und  einer Speck-; und Kasjause.

Hier blieben wir eine Weile. Die Passstrasse ist recht stark befahren und bei Motorradfahrern beliebt. So hörten wir schon von Ferne das Aufheulen der Motoren (hier 10 Minuten in einem 10sec. Zeitraffer aufgenommen).


Nach dieser herrlichen Rast machten wir uns auf den Rückweg. Er verlief analog des Aufstieges und war nicht weniger schweißtreibend. 

Als wir nach 1 Stunden und 50 Minuten wieder den Parkplatz erreichen freuen wir uns schon auf die Abkühlung im See.

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