Bergtour von der Taferlklause zum Hochleckenhaus Variante Valerieweg

Ich steigere langsam wieder mein Tourenpensum. So war mein heutiges Ziel das Hochleckenhaus. Am Anfang hatte ich auch noch den Gipfel vom Brunnkogel geplant. Doch erst mal zum Anfang. Die Fahrt vom Basislager zum Parkplatz der Taferlklause verlief problemlos. Leider ist auch hier alles im Nebel. Der Wetterbericht hatte schon seit zwei Tagen schönes Wetter versprochen. Der Parkplatz ist zu einem drittel gefüllt. Nicht schlecht für einen Werktag. (

) Den Lawinenlagebericht brauche ich wohl gerade nicht mehr beachten. 😎 Die Schneehöhe beträgt zur Zeit gerade 0 cm.

Dafür ist die Sicht etwas eingeschränkt. Es macht zwar hier im Wald nichts, dafür wirken manche alte Wurzel wie Gestalten aus einer anderen Welt. Der Anstieg ist noch leicht (Schwierigkeit nach AV ROT für die gesamte heutige Tour) trotzdem bin ich Schweißnass.

Das kann ja lustig werden wenn es steiler wird. Die Reste des Baumes und einige kleine Veränderungen eines Spassvogels, lassen es ausschauen wie ein Krokodil. Also Vorsicht vor dem Waldkrokodil.  😀

Die zwei Brunnen sind sehr erfrischend. Leider jedoch relativ am Anfang der Tour. Nach dem „Georgs Bründl“ lichtet sich der Wald und ich gehe weiter durch Latschenfelder. Der Aufstieg ist schon eine Weile deutlich steiler und ich komme mir vor wie im Tropenwald.

Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch und es ist trotz des Nebels sehr warm. Ich schwitze Gewaltig. Nach einer Stunde und vierzig Minuten erreiche ich die Abzweigung zum Brunnkogel.

Das Wetter hat sich überhaupt nicht verbessert. So entscheide ich mich gegen den Aufstieg zum Brunnkogel und folge dem Weg zum Hochleckenhaus. Wenig später erzählt mir eine Wanderin das bei der Hütte die Sonne scheint. Ich kann es mir bei der augenblicklichen Aussicht nicht vorstellen. Doch weiter geht es und schließlich nach 2,5 Stunden erreiche ich das Hochleckenhaus und der Nebel ist verschwunden und der Himmel ist nur leicht bewölkt.

Ich kann es gar nicht glauben. Nach einer schönen gemütlichen Pause mache ich mich auf den Rückweg. Jetzt aber Richtung Kienklause. Für heute hatte ich mir fest vorgenommen eine Variante zu testen. Der Abstieg geht nun deutlich flotter, mit einem kurzen Abstecher zum Gedenkstein.

Doch bereits bei der Abzweigung Brennerin hat er mich wieder, der Nebel. 😦  Die toten Bäume tun ihr übriges dazu das, es wieder so richtig gespenstig wird.

So wechseln sich aber jetzt beim Abstieg Sonne und Nebel ab. Nach 90 Minuten erreiche ich die Abzweigung Vogelfang auf 890m hier folge ich jetzt dem Valerieweg zur Taferlhöhe.

Der Weg quert den Berg so das ich die nächsten 50 Minuten nur geringe Höhenunterschiede bewältigen muss. Auf den anderen Wegen sind mir immer wieder andere Bergwanderer begegnet.

Auf dem Teilstück rechne ich jetzt aber mit niemanden und ich sollte mich täuschen. Ich traf einen Weitwanderer. Der große Rucksack vom ihm ist voll gepackt. Sein Ziel war das Hochleckenhaus. Nach einem kurzen Ratsch geht es weiter. Der Weg wird nicht so oft begangen. Das merkt man und das er von einem Wegbetreuer erst vor kurzen etwas kontrolliert wurde. Drei Rinnen müssen gequert werden, wo kleinere Murren den Weg etwas zerstört haben, es ist aber ohne größere Probleme zu schaffen.

Schließlich erreiche ich das Skigebiet Hochlecken. 

Hier ist jetzt Sommerruhe. Ich folge einem kurzen Stück der Skipiste und quere den großen Parkplatz

und steige nochmals über eine Skipiste ab zur Talstation der zwei Schlepplifte. Von hier sind es nur wenige Minuten bis zum Tafferlsee und danach sind es nur wenige Schritte bis zum Parkplatz.

Ich brauchte für diese Variante 2 Stunden 50 Minuten für den Abstieg. 

Hier noch eine Bildersammlung

3 Kommentare zu „Bergtour von der Taferlklause zum Hochleckenhaus Variante Valerieweg

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  1. Ein HERZ-liches Grüß Gott aus Sankt Florian!
    Das was du hier zeigst und beschreibst, war meine frühere Heimat.
    Das Salzkammergut … ich werde es für mein Leben lang lieben!
    Geboren bin ich in Gmunden, gelebt habe ich in Traunkirchen…
    Segen dir bei all deinen Touren!
    M.M.

    1. Hallo Monika
      ich danke dir für die lieben Worte. Ich hoffe auf diese Weise kannst du mit mir durch deine alte Heimat mitwandern. Ich wünsche dir einen schönen Tag
      Liebe Grüße Bernd

Ich würde mich über Tipps und Anregungen und dein Feedback freuen

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