zwischen Klagenfurt und Villach

beruflich durfte ich jetzt vierzehn Tage in Klagenfurt verbringen. Ich war noch nie in Kärnten und Klagenfurt, so war ich schon neugierig auf die Stadt und das Umland. Die erste Woche war ich beruflich sehr eingespannt. Da blieb nur der Sonntag für Erkundungen. Das Wetter war leider wenig einladend. Ich machte das beste daraus. Ich hatte mir eine Touren für schönes und für schlechtes Wetter rausgesucht.

Auch für Kärnten gibt es eine App die ähnlich aufgebaut wie die vom Donausteig. Nach dem Frühstück machte ich mich auf nach Krumpendorf am Wörthersee.

Die Regenwolken hängen sehr tief im Tal und es ist grau in grau. Ich parkte am Parkplatz 2 (Gebührenfrei). Meine Tour beginnt.

Schlosswanderung:

In Krumpendorf folgte ich dem Hinweis „Wanderwege“ und „Lorbersteig“ Er windet sich den Berg rauf zwischen Villen zum Teil ganz neue und modern und andere im Stil vom Anfang des letzten Jahrhunderts.

Die meisten haben einen großen Garten und sind mit hohen Zäunen geschützt.

Der Weg führt oft zwischen den Gärten der Villen durch und nur dieser Weg ist frei zugänglich und an wenigen Stellen gibt es einen fast ungehinderten Blick auf den See.

Nach zwanzig Minuten gehe ich durch eine Unterführung der A2 und erreiche den Waldweg.

Es ist ganz ruhig im Wald. Nur ab und zu hörte ich in der Ferne einen Specht und das stetige rauschen der Fahrzeuge auf der nahen Autobahn.

Je weiter ich gehe um so ruhiger wird es. Bereits nach vierzig Minuten erreiche ich das Schloss Hornstein.

Es ist im Privatbesitz und „Betreten Verboten“. So mache ich nur das eine Foto und ging gleich weiter.

Nach weiteren zehn Minuten erreiche ich auch das Schloss Drasing.

Auch das ist in „Privatbesitz“ und zusätzlich noch mit Videokameras überwacht.

Deshalb auch von diesem Schloss nur das eine Foto. Direkt neben dem Schloss gibt es das Gut Drasing.

Es ist ein Restaurant mit Veranstaltungszentrum und Reitgestüt. Ich gehe weiter und folge ab hier dem Wegweiser zurück nach Krumpendorf.

Bereits nach einer halben Stunde erreiche ich bereits wieder die Suezecke.

Hier ist eine Bank und man kann durch die Bäume den Wörthersee erkennen.

Der Platz ist wenig einladend für eine Pause. So folge ich wieder dem Weg über den ich auch aufgestiegen bin jedoch dem Hinweis zum Bahnhof und nicht der vorgeschlagenen Route.

Von dort ging ich durch die Unterführung und auf der kleinen Strasse entlang der Bahnstrecke bis zur nächsten Bahnschranke. Von hier sind es nur wenige Meter bis zum Ausgangspunkt meiner Tour.

So schnell hatte ich nicht damit gerechnet wieder am Parkplatz zu stehen. So entschied ich mich spontan die Burg Hochosterwitz zu besuchen. Im Hotel hatte ich das Prospekt gesehen, mich aber nicht weiter damit beschäftigt.

Burg Hochosterwitz:

Bereits eine halbe Stunde später erreichte den Parkplatz II der Burg. Mein Auto ist das einzige auf dem Parkplatz. Ich wollte zu Fuß aufsteigen und fuhr deshalb nicht rauf zum Parkplatz I am Eingang der Burg.

Das war aber nicht der einzige Grund warum ich hier ganz alleine war.  Die Burg ist nicht zu übersehen und füllt den ganzen Berggipfel.

Schon sehr imposant. Ich folgte dem schmalen Wanderweg „Hans“. Zehn Minuten später erreiche ich den Parkplatz I und das Gasthaus Tatzer. Hier stehen einige Autos.

Es sind Gäste vom Gasthaus. Auf der Burg ist niemand. Sie ist bis Ende März geschlossen.

So wird es nichts mit einem Burgbesuch.

So langsam glaube ich, es ist nicht mein Tag. Nur das Wetter wurde etwas besser. Ich machte noch einige Fotos und stieg die wenigen Meter zurück zum Parkplatz. Vorbei an einer alten Linde. Sie ist über 450 Jahre alt.

Die könnte Geschichten erzählen, wenn sie reden könnte. Bei der Fahrt zu dieser Burg hat ich auf einem Wegweiser „Berggasthof Magdalensberg“ gelesen.

Spontan habe ich zum Abschluss für die Fahrt zu diesem entschiedenen. Es sind von der Hauptstraße acht Kilometer bis zum Ziel.

Magdalensberg:

Es gäbe zwar einige Parkplätze vorher um diesen auch zu Fuß zu erreichen. Doch heute hatte ich keine rechte Lust mehr und auch das Wetter wurde wieder schlechter.

So fuhr ich direkt bis zum Gasthaus. Das letzte Stück auf einer sehr schmalen und recht steilen Passstraße bis zum Parkplatz. Hier oben gibt es mehrere große Parkplätze.

Die vorderen waren gut gefüllt. Ich machte einen kurzen Spaziergang um die alte Kirche und schaute auch kurz rein.

Danach durfte ein Besuch im Gasthaus nicht fehlen. Es ist ein Familiengasthof (dazu in Anmerkung mehr).

Ein versöhnliches Ende für einen durchgewachsenen Tag.

zweite Woche:

In dieser war ich nicht mehr ganz so eingespannt und so blieb ab und zu mal etwas Zeit mich hier in Klagenfurt etwas umzuschauen. Ich parkte am Minimundus, einer Minaturstadt. Bis Ende März ist sie noch geschlossen. Konnte ich mir auch nicht anschauen. Ich ging an einem Kanal entlang in Richtung Stadtzentrum.

Von April bis Ende September fährt auf diesem vier mal täglich in jede Richtung ein kleines Schiff und verbindet die Innenstadt auf diese Weise mit dem Wörthersee. Jetzt ist das Wasser in diesem Kanal ganz ruhig und so spiegelt sich alles im Wasser. So auch die alte Brücke.

Ich erreiche den Ende des Kanals und bin nur noch wenige Minuten vom Stadtzentrum enfernt.

Ich bummel ein wenig durch die Innenstadt. Das Wetter wird immer schlechter und es fängt an zu regnen. Ich mache eine kurze Pause in den City Arkaden.

Nach der Pause hatte es sich richtig eingeregnet. So fuhr ich mit dem Linienbus zurück zum Parkplatz.

Villach

Der letzte Nachmittag in der Region und ich entschied mich der Stadt Villach einen Besuch abzustatten. Ich parkte in der Innenstadt und ging ein kurzes Stück entlang der Drau und dann weiter zum Rathaus und zur Kirche.

Anschließend noch eine kurze Pause in einem Kaffee. Für die Rückfahrt wählte ich nicht den direkten Weg sondern den kleinen Umweg vorbei am Ossiachersee.

In Ossiach machte ich noch einige Fotos und mich dann endgültig auf den Rückweg zum Hotel. Am nächsten Tag ging es dann am Nachmittag zurück nach Wels.

Anmerkung:

Schlosswanderung:

Ich würde es eher als „Waldspaziergang mit Blick auf Schlössern“ bezeichnen. Solche Schlösser befinden sich ja oft im Privatbesitz. Trotzdem sind sie trotzdem meistens in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich oder zu mindestens Teile des Gartens. Auf dieser Wanderung ist gar nichts möglich. Auch besteht fast keine Aussicht auf den See oder das Umland. So ist diese Wanderung etwas eintönig. Daher habe ich auch auf nähere Info bei „Tour in Kürze“ verzichtet.

Burg Hochosterwitz

Die Burg ist sehenswert, nur leider zu weit von Wels entfernt für einen Tagesausflug. Sie Ist von Anfang April bis Ende September geöffnet. Sollte ich nochmals in der Gegend sein werde ich sie sicher besuchen. Sie kann auch von Personen mit eingeschränkter Mobilität besucht werden. Es gibt einen neuen Aufzug am Eingang der Burg.

Magdalensberg:

Hier gibt es viele Möglichkeiten für Wanderungen und Erkundung. Mit Freilichtmuseum und Ausstellungen. Das Gasthaus ist sehr groß und doch durch die raffinierte Raumaufteilung hat man nie das Gefühl in einem großen Restaurant zu sitzen. Es ist richtig gemütlich. Ein ideales Familienausflugsziel. Mit großem Spielplatz und Spielzimmer bei schlechtem Wetter. 

Informationen zu meinen Touren

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