Sonntagsspaziergang vom Grünberg zum Laudachsee

Nach einer sehr anstrengenden Woche wollten wir es auf unseren heutigen Tour sehr gemütlich angehen. So fiel unsere Entscheidung auf den Laudachsee. Seit diesem Jahr fährt wieder eine Seilbahn auf den Grünberg, von dort ist es nur noch ein kurzes Stück zum Laudachsee. Außerdem wollten wir nicht den ganzen Tag im dichten  Nebel verbringen. Auf der Webcam vom Grünberg hatten wir schon festgestellt das es uns dort gelingen könnte. So machten wir uns auf nach Gmunden. In Gmunden wird zur Zeit gebaut und so erreichen wir die Grünberg Talstation über eine Behelfsstraße. Die Parkplätze am See waren überraschender Weise fast alle belegt. Den Grund dafür erfuhren wir wenig später als wir den Parkplatz der Grünberg Seilbahn erreichen (siehe Anmerkung).  

Die Seilbahn schwebt gerade über unsere Köpfe zur Talstation, die wir mit wenigen Schritten erreichen. Alles ist neu und nichts erinnert mehr an die alte Bahn. Früher war es eine Kleinkabinenbahn. Jetzt sind es zwei Großkabinen die an doppel Tragseilen hängen. Wir können sofort Einsteigen und wenige Augenblicke später fahren wir schon los.

Wir tauchen ein, in den dichten Nebel und je höher wir kommen um so dichter wird er. Wenn wir zurückblicken können wir gerade noch die Seilführungen der Seilbahn sehen.

Die erste Stütze taucht im Nebel auf und ab der zweiten Stütze taucht „Sie“ auf: die Sonne. Erst noch zaghaft und dann erstrahlt sie in voller Schönheit. Wir erreichen die Bergstation.

Hier oben ist sehr viel los. Was in Anbetracht von diesem schönen Wetter nicht verwunderlich ist. Außerdem ist hier oben der Start der Sommerrodelbahn und ein großer Abenteuerspielplatz bei der Grünberg Alm.

Viele Familien wandern mit ihren Kindern zum Laudachsee.

So ist es nicht verwunderlich das man bei so einem Wetter nie alleine ist. Wenige Minuten später haben wir dann einen wunderschönen Blick auf das Nebelmeer. Daraus erhebt sich majestätisch der „Stoa“ der Traunstein.

Bei diesem Wetter werden heute sicher viele dort rauf steigen. Die Hütten haben bis zum Mai im nächsten Jahr geschlossen. Wir gehen weiter aber nicht ohne immer wieder dieses Spiel von Nebel und Sonne zu fotografieren.

Für ein kurzes Stücke verlassen wir die Forststraße und folgen einem Waldweg. Hier näheren wir uns wieder der Nebelgrenze. So verstärkt sich das Spiel des Lichts und des Nebels.

Nach einem halben Kilometer erreichen wir eine weitere Forststraße. Hier zweigt auch der Wanderweg zur Hoisn ab. Der alte Weg ist seit der Hangrutschung im Gschliefgraben gesperrt.

Wir gehen weiter Richtung See. Den wir wenige Minuten später erreichen. Er liegt so geschützt das der Nebel in nicht erreichen konnte.

Hier am See gibt es ein kleines Gasthaus, doch wir gehen weiter und umrunden den See. Er liegt ganz still vor uns. Die Bäume und die ihn umgebenen Berge spiegeln sich im ihn. Je nach Blickwinkel gibt es immer wieder neue Motive.

Der Katzenstein erhebt sich vor uns. Ganz oben waren wir noch nicht. Doch über die „Hohe Scharte“ hat man die Möglichkeit, für einen wunderschöne Rundwanderweg Variante über die Mairalm zum GH Hoisn  und zum Traunsee, von dort mit dem Schiff zurück nach Gmunden, oder den Weitwanderweg über den Zwillingskogel nach Grünau im Almtal. Für diese Touren sind wir aber heute viel zu spät.

So gehen wir gemütlich weiter um den See. Den wir nach einer halben Stunde umrundet haben. Danach machen wir uns auf den Rückweg. Auch hier spielt der Nebel und die Sonne weiter ihr Spiel.

Bereits nach fünfundvierzig Minuten erreichen wir die Grünstein Alm. Hier machen wir auf der sehr gut besuchten Sonnenterrasse einen kurzen Kaffee Stop. Wir alle genießen die noch etwas wärmende Sonne im November. Danach tauchen wir wieder ein in „ihn“ den Nebel.

Ein wunderschöner Nachmittagsspaziergang geht zu Ende.

Anmerkung:

Ein wunderschöner leichter Familienwanderung. Für Kinder gibt es auf dem Weg zum Laudachsee immer was zu sehen und wenn dann der Rückweg geschafft ist, gibt es eine Sommerrodelbahn und Abenteuerspielplatz direkt bei der Grünberg Alm. So können die Kinder spielen und die Eltern die traumhafte Aussicht auf den Traunsee oder das Nebelmeer (wie Heute) bei Kaffee und Kuchen genießen. Auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität, eine lohnenden Tour. Zum Laudachsee muss man dann auf der Forststraße (Richtung Franzl im Holz) bleiben.

Auf der Fahrt zur Seilbahn hatten wir uns noch gewundert wieso alle Parkplätze am See so gut belegt waren. Als wir den Parkplatz bei der Seilbahn erreichen wissen wir warum.

Der Parkplatz ist jetzt „Gebührenpflichtig“ und die Parkgebühr beträgt bis zu fünf Euro (Tagessatz).

Darauf wird man auch mit einem großen Plakat hingewiesen. Die Parkgebühr müssen allen bezahlen. Auch die Seilbahn Nutzer (keine Anrechnung auf die Fahrt). Auch wir werden das nächste mal nach einem anderen Parkplatz schauen. 

Tour in Kürze

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