Spätsommertour von Scheiblingau zum Trämpl 1424m

Heute ist einer der seltenen Tage wo die Sonne vom Himmel lacht. Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Molln. In Molln fahren wir weiter nach Breitenau und Bodinggraben. Die Strasse wird immer schmaler. An einigen Stellen hat wirklich nur ein Auto Platz und einige Kilometer vor dem Parkplatz fahren wir auf einer unbefestigten Forststraße weiter bis zum Parkplatz Bodinggraben Scheiblingau.

Ein weiter Fahrt bis zum Jagdhäusl ist nur zu bestimmten Zeiten möglich (dazu in Anmerkungen mehr). Wir gehen ab hier zu Fuß an der krummen Steyrling entlang.

Das Maulaufloch hatten wir glatt übersehen. Aber nicht das alte Wehr und wir schauen in die Tiefe.

Hier wurde früher Holz getriftet. Danach sind es nur noch wenige Minuten bis zum Jagdhäusl. Von wo wir zwei Möglichkeiten haben weiter zum Trämpl zu wandern.

Direkt am Jagdhäusl vor der Brücke nach links vorbei an der Ebenforstalm oder weiter und zuerst zur Schaumbergalm und dann zum Trämpl. Wir entschieden uns für die zweite Variante. In der Ferne ist ein prächtiges Anwesen zu sehen.

Früher war es das Jagdhaus vom Grafen Lamberg. Heute ist es das Forsthaus. Wir folgten weiter unserem Weg entlang des Forstweg. Die zwei weißen Esel auf der Weide lassen sich nicht stören.

Nach 500 Meter zweigte unser Weg ab und wir stiegen jetzt einen steilen Pfad weiter bergauf. Die Sonnen scheint durch das Blätterdach und der leichte Föhnwind bläst. So durften wir etwas schwitzen 😉 Einmal kreuzten wir den Forstweg und steigen weiter auf unserem schmalen Pfad.

Nach einer Stunde Aufstieg erreichten wir den Forstweg ein zweites mal.

Wir blieben auf diesem bis kurz vor der Schaumbergalm, hier kürzt unser Weg durch ein Windbruchgebiet ab.

Wir sind bereits 90 Minuten unterwegs als wir die Alm erreichten. Daran vorbei gehen konnten wir (ich) nicht 😀 Zu verlockend war eine gute Jause. So legten wir bei Speck- und Erdäpfelkas Brot einen kurzen Zwischenstopp ein. Dazu gab es für Sibille einen selbstgemachten Schafgarbensaft.

Das hat auch sie noch nie getrunken. Geschmack lässt sich nicht beschreiben. Wer es probieren möchte muß schon eine kleine Wanderung zur Alm unternehmen. Nach einer halben Stunden machten wir uns auf den weiteren Weg. Wir können das Kreuz schon sehen, und bis dahin soll es eine Stunde dauern (laut Wegweiser). Wenige Minuten später wussten wir warum. Der Weg verlief nicht direkt den steilen Hang hinauf zum Gipfel sondern in einem Bogen. Heuer ist es ein Wetter für Schwammerl. Aber auch die anderen Pflanzen sprießen.

Im letzten Abschnitt war es recht steil. Immer wieder kommen uns andere Wanderer entgegen. Schließen hatten wir es geschafft und stehen ganz oben.

Die Aussicht war einfach ein Traum, da störten uns auch nicht die hunderten Flugameisen die wir anscheinend gestört hatten. Wer will könnte von hier noch weiter zum Alpstein wandern. Wir jedoch machten uns nach dem Eintrag ins Gipfelbuch auf den Rückweg. Das erste Stück noch auf gleicher Route wie der Aufstieg, bis unser Weg zur Ebenforsteralm abzweigte. Hier auf der Sonnen abgewandten Seite war der Weg deutlich weicher.

Wir hatten es direkt vermisst im Gatsch zu wandern 😉 Die aufgeweichten Wege waren heuer ja so selten. Bereits nach einer Viertelstunde ist das Waldstück geschafft und eine weitere Lichtung erreicht. Wir blicken zurück zum Gipfel.

Im direkten Sonnenlicht konnten wir gerade noch den Gipfel erkennen. Das Kreuz direkt an der Kante. Wir gehen weiter talwärts über die vollkommen aufgeweichte Wiese. Was auf den ersten Blick nicht immer sofort zu sehen war. So bekamen meine Wanderschuhe eine dicke Schlammpackung. Die Ebenforsteralm liegt nur wenige Minuten neben unserem Weg. Wir hatten aber weder Hunger noch Durst, so gingen wir ohne Abstecher weiter. Ein kurzes Stück mussten wir wieder bergauf gehen, bevor es nach dem Weidezaun endgültig bergab ging. Mitten im Wald dann ein Riesen Mikkado.

So schaute es zu mindestens aus. Ein Sturm hat die Bäume so umgeschmissen. Wir können locker unter den Baumstämmen durchgehen. Schließlich erreichen wir wieder das Jagdhäusl. Nach Kaffee und Kuchen legten wir die letzten 20 Minuten zum Parkplatz zurück. Jetzt haben wir auch das Maulaufloch gefunden.

Ohne Wasser ist es auch leicht zu übersehen.

 

Anmerkung:

Es dauert bis man von Molln den Parkplatz in Bodinggraben erreicht. Das letzte Stück auf einer unbefestigten Forststraße. Eine weiterfahrt bis zum Jagdhäusl ist nur für Frühaufsteher von 6 bis 9 Uhr möglich. Die Rückfahrt dafür jederzeit. Eine sehr beliebte Wanderroute. Es kamen uns auf der Tour viele Wanderer entgegen. Wir sind die Runde in der entgegengesetzter Richtung der üblichen Route gegangen. Ein Stopp auf den Almen lohnt sich immer.

Tour in Kürze:

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