Wanderung zur rinnenden Mauer (Schacher Rundweg)

das Wetter bleibt heuer das Thema. Es ist zur Zeit fast unmöglich längere Touren zu planen und wenn braucht man sicher den Regenschutz. So ist es auch heute. Die dunklen Wolken hängen über Wels und es regnet. Trotzdem mache ich mich am späten Vormittag auf nach Molln im Nationalpark Kalkalpen. Mein Ziel die „rinnende Mauer“. So weiter ich mich meinem Ziel näher um so schöner wird das Wetter. Es ist nicht meine erste Tour zu diesem Ziel. Das letzte mal aber über den „Zinkensteg“ vom Gasthaus Stefaniebrücke.

Heute starte ich vom Parkplatz Gardau und folge dem Wegweiser „Rundweg Schacher“.

Am Anfang eine leichte Wanderung auf Forstwegen ja wenn, da nicht der Regen der letzten Tage gewesen wäre.

 

 

Immer wieder stehen die Wege etwas unter Wasser und meine Schuhe erhalten eine Schlammpackung.

Am Wegesrand blüht es und es summt um mich herum.

Nicht nur ich bin froh über den Sonnenschein, auch die Bienen.

Wenn es die Sonne dann doch mal gegen die Wolken schafft merkt man doch recht schnell das es ja doch noch August ist. So brauche ich keine Jacke mehr.

Eine halbe Stunde später erreiche ich den schmalen Steig neben der Steyr. Ab hier braucht man etwas Trittsicherheit besonders auf den nassen Wurzeln. Zum ersten mal gib der Wald den Blick zur Steyr frei.

Wenige Minuten später ist mein Ziel erreicht.

Das Wasser strömt aus der Mauer.

Hier bleibe ich eine Weile.

Erst direkt an der Mauer und später direkt an der Steyr.

Der Fluss hat eine super Farbe und je nach Standort und Blickwinkel wechselt diese.

Dieser Baum wurde richtig unterspült und die Wurzel greifen richtig nach einem wie eine Krake.

Langsam mache ich mich auf dem Rückweg.

Jetzt immer neben der Steyr. Allerdings von Minute zu Minute immer höher über dem Fluss.

Die Seilwinde steht immer noch.

Ich habe immer wieder die Möglichkeit den Tiefblick zur Steyr zu genießen.

Allerdings mit Respekt Abstand. Der Weg selber verläuft immer etwas abseits der Kante. Das ist gut für mich. Nach einer halben Stunde zweigt der Weg zum Zinkensteg ab. Hier steigt man auf einem schmalen Pfad zur Steyr ab. Ich hingegen bleibe hier oben und es geht noch ein Stück bergauf.

Die Steyr tief unten im Tal. Die nächsten 5 Minuten verläuft der Weg nicht weit von der Kante und daher Vorsicht.

Die Brücke über die Steyr ist gerade noch zu sehen. Näher traue ich mich nicht an den Rand.

Kurz nach der Felsspalte führt der Weg dann weg vom Rand und wenige Minuten später erreiche ich wieder den Parkplatz.

Anmerkung:

Eine schöne gemütliche Wanderung. Heute war ich fast alleine unterwegs. Nur an wenigen Stellen ist Trittsicherheit erforderlich. Die sind deutlich gekennzeichnet. Teilweise sind die Wege hoch über der Steyr meist mit größerem Abstand vom Rand . Nur oberhalb vom Zinkensteg geht man ziemlich am Rand. Auch dieser Bereich ist deutlich gekennzeichnet. Im Sommer ist die „rinnende Wand“ eine willkommene Erfrischung. Mein üblich kurzer Zwischenstopp bei der Rückfahrt am Steyrdurchbruch ist zur Zeit nicht möglich. Die Brücke wird saniert und daher ist die Treppe unter die Brücke gesperrt.

Tour in Kürze

  • Anreise und Tourenplan
  • Start: Parkplatz Gradau
  • Ziel: „rinnende Mauer“
  • Dauer: 95 Minuten
  • Schwierigkeit: ROT
  • Wegenummern: 479, 479b (Rundweg Schacher),
  • Bilderalbum

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