Genußrunde um den Attersee

Den heutigen Tag verbrachte ich nicht mit einer Wanderung, sondern mit einer Genußradtour. Ich fahre rund um den Attersee und versuche so viel wie möglich auf dem Radweg zu fahren. Mein Start war in Nußdorf am Attersee. Gleich im Ort biege ich leicht nach rechts ab un verlasse die Attersee Uferstraße. Ich fahre über kleine Gemeindestraße und Güterwege Richtung Unterach. Bei Zell führt mich mein weitere Weg neben der Attersee Strasse bis Parschallen und dort fahre ich rechts am Feuerwehrhaus vorbei.

Vorsicht

Bei dem Gefälle muß ich etwas bremsen. Vor allem was man nicht sieht, der Weg wird enger geht scharf nach links und führt über eine meist Nasse und rutschige Brücke.  Nach dem Gefälle darf ich das auch gleich wieder bergauf strampeln. Ich fahre weiter bis Stockwinkel. Hier ist mein weitere Radweg zur Zeit gesperrt.So darf ich wieder ein Stück zurück und runter zur Landstraße. Auf der bleibe ich bis Unterach.

Ich fahre teilweise direkt am See. Ein kleiner Schwenker und ich kann ein Bad nehmen. Es wäre sicher sehr erfrischend. Den mehr als 15 Grad hat der nicht. 😀 In Unterach fahre ich direkt in den Ort und mache an der Anlegestelle von der Attersee Schifffahrt eine kurze Pause.

Danach fahre ich weiter über schmale Weg zum Ortsende. Ab hier bis Burgau bin ich wieder auf der Landstraße unterwegs. Vorbei an sehr beliebten aber auch gefährlichen Tauchplätzen.

einer der vielen Tauchplätze

Jedes Jahr kommen hier im See einige Taucher ums Leben. Auch heuer schon wieder. In Burgau fahre ich kurz runter zum See. Hier verlief früher die alte Landstraße. Inzwischen wurde vieles zurück gebaut. Kaum vorstellbar das auf dieser Strasse mal der ganze Verkehr durchlief.

Ich fahre zurück zur Umfahrungsstraße und auf dem Radweg weiter bis kurz vor Weißenbach. Von hier bis Seewalchen heißt es Augen zu und durch. Hier muss man auf der Landstraße bleiben. Nur unterbrochen durch eine kurze Pause.

Die Wolken werden immer dunkler. Schlechtes Wetter wollte ich eigentlich nicht haben. In Weyregg hätte ich mit dem Attersee Schiff abkürzen können. Ich hatte es nicht geplant und deshalb auch nicht nach dem Fahrplan geschaut. So kam es wie es kommen musste. Das Schiff fuhr genau zwei Minuten vor mir Weg. Jetzt half nichts mehr. Ich musste die ganze Runde fahren. Egal wie sich das Wetter entwickelt. Denn 2,5 Stunden wollte ich nicht warten. So konnte ich nur hoffen das, das Wetter hält.

Ich erreiche Seewalchen und fahre am See entlang bis zum Ortsende. Hier an der Tankstelle quere ich die Landstraße und folge dem Radweg nach Nußdorf. Eine Route die ich noch nie gefahren bin. Wenige Minuten später hat der Verkehr deutlich nachgelassen und ich fahre auf Güterwegen weiter meines Weges. In der Ferne windet sich ein Güterweg steil den Berg rauf. Das wird doch nicht meiner sein. Nach dem Reiterhof wusste ich es besser. Es ist meiner.

Ein Stück fuhr ich bergauf. Dann zog ich es doch vor mein Rad zu schieben. Ich erreiche den kleinen Ort mit dem passenden Namen “ Berg“.  Ich befinde mich nach kurzer Weiterfahrt direkt neben der Autobahn bei der Abfahrt „Sankt Georgen“. Von hier geht es fast nur noch bergab. Durch Palmdorf und Abtsdorf bis nach Altenberg. Die letzten Meter noch bis Nußdorf und ich habe die Runde geschlossen.

Anmerkung:

Die Atterseerunde ist immer wieder schön. Sibille und ich sind sie schon oft gefahren. Nur bis jetzt haben wir die Runde flott durchgezogen. Diesmal dagegen habe ich mir viel Zeit gelassen. Die Attersee Landstraße ist sehr stark befahren. Werktags von vielen LKWs. Die ihre Ladung von den Schottergruben ausliefern. Gerade am Ostufer wird man ständig von denen überholt. Oder in engen Strasse müssen sie kurz hinter einem her fahren wenn sie keine Sicht haben. So bin ich immer froh wenn ich der Landstraße ausweichen kann.  Der Radweg von Seewalchen nach Nußdorf ist so eine Möglichkeit. Dafür hat man dann eine sehr lange und kraftraubende Steigung nach „Berg“ vor sich. Nach dem Ort geht es dafür fast nur noch bergab. Wer es noch gemütlicher haben möchte kann von Nußdorf bis Weyregg (Südrunde) in jedem Ort aufs Schiff wechseln. Das ist gerade bei plötzlich schlechter werden Wetter von Vorteil. Oder man fährt nur ein zwei Anlegestellen mit. In der Saison (Mai bis September) fahren auf dieser Route die Schiffe täglich.

Tour in Kürze:

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