zweiter Tag vom Mendelpass 1363m zum Gipfel vom Penegal 1737 m

Der erste Tag am Mendelpass beginnt mit einem Blick aus dem Fenster. Es ist trüb und stark bewölkt. Die Außentemperatur betrug 7 Grad, doch es regnet nicht. Wir hatten uns gestern Abend für eine Tour zum Penegal und je nach Witterung in einem großen Bogen über M. Arsen zurück zum Mendelpass entschieden. Laut Wetterbericht sollte es ja schon im Laufe des Tages schöner werden. Wir parkten direkt am Mendelpass und folgten dem Wanderweg 515.

Er führte uns am Anfang zu erst an einem großen Anwesen vorbei.

Die vielen Klingeln am Eingang zeigen  uns das es sich um ein Wohnhaus handeln muss.

Ich vermute mal Ferienwohnungen. Bis auf wenige Fenster sind alle verschlossen. Wir verlassen den Park des Anwesens und gehen auf schmalen Wegen weiter.

Die Spuren des Winters sind deutlich zu sehen.

Immer wieder müssen wir über umgestürzte Bäume klettern oder unter ihnen durch.

Nicht immer ist es so bequem wie bei diesen umgestürzten Bäumen.

kleine QuelleBei warmen Temperaturen ist diese Quelle bestimmt eine gute Erfrischung. Wir hatten ja eben erst gefrühstückt und ausreichend Getränke dabei. So brauchten wir sie heute nicht.

Bei dieser Höhe in der wir uns befinden ist es nicht verwunderlich das wir auch jetzt Anfang Mai auf Schnee treffen werden. So dürfen wir immer wieder kleinere und größere Schneefelder queren.

im Schnee
Schneeschuhwegweiser

Die Route die wir heute gehen ist auch für Schneeschuhgänger ausgewiesen. So Hinweisschilder habe ich noch nirgendwo gesehen. Ich finde es eine schöne Idee.

Der Stein besteht aus mehren Gesteinsschichten. Er war mir aber zu schwer die ganze Zeit mitzunehmen, trotzdem schön zum anschauen.

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Der starke Regen von gestern und heute Nacht dazu die leichte Schneeschmelze machten manche Wege zu kleinen Gebirgsbächen. Schließlich nach 70 Minuten erreichen wir den Weg 508 und steigen auf zur Alm des Penegal.

Alm am Penegal

Die Almhütten sind noch geschlossen. Der Gipfel des Penegal kommt in Sicht. Genauer gesagt der Aussichtsturm. Nach wenigen Minuten stehen wir ganz oben am Penegal.

Berghotel Penegal

Hier bei dem großem Berghotel endet auch die steile Bergstraße, wer es gemütlicher haben will. Das Hotel ist zur Zeit noch geschlossen und das immer noch trübe Wetter lässt auch hier alles sehr trist wirken.

Aussichtsturm gesperrt

Der Aussichtsturm ist gesperrt. Er wirkt auch etwas baufällig.

Blick zur Passstraße

Aber auch ohne diesen hat man eine traumhafte Aussicht. Direkt vor uns geht es senkrecht in die Tiefe. Im Tal unter uns ist Kaltern und der Kalterer See .

Die Passstraße schlängelt sich den Berg rauf zum Mendelpass

Wir genießen die wunderschöne Aussicht.

Aussicht vom Penegal

Nach kurzer Pause entscheiden wir uns nicht für den geplanten weiteren Weg, sondern auf dem Weg 500 zurück zum Mendelpass zu gehen und anschließend mit der Bergbahn ins Tal zu fahren und den Nachmittag in Kaltern zu verbringen. Das Wetter ist immer noch so, das es den Anschein hat das es bald regnet.

Basketballfeld

Wir gehen an dem Berghotel vorbei. Hier oben hat oder hatte man einige Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen .

Das Basketballfeld ist einmalig. Mit der einen Seite direkt am Abgrund. Wer hier spielt hat zusätzlich eine schöne Aussicht.

Nur den Ball nicht zu hoch werfen, sonst liegt er tausend Meter tiefer.

alter Tennisplatz

Dagegen wird auf dem Tennisplatz  wohl keiner mehr spielen.

Pfad am Abgrund

Wir gehen zum kleinen Penegal direkt auf dem Pfad am Bergrücken, vorbei an einem Grillplatz.

Am Grillplatz mit Blick zum kleinen Penegal

Von hier sehen wir schon das Kreuz vom kleinen Penegal, auf der anderen Seite.

Wir folgen weiter dem Pfad. Der Gipfel ist nicht direkt ausgeschildert aber leicht zu erreichen und so sind wir nach wenigen Minuten am Gipfelkreuz. Hier ist es sehr schön vom Tal aus zu sehen. Links kleiner Penegal. In der Mitte der Grillplatz  und recht der Berggasthof.

Blick vom kleinen Penegal

Vom Gipfel des kleinen Penegal blicken wir zurück zum Grillplatz und dem großen Penegal. Wir genießen kurz die Aussicht und steigen dann weiter ab.

Auf dem ganzen Abstieg hat man fast immer einen wunderschönen Tiefblick. Nach einer Stunde erreichen wir den Mendelpass.

Das wir uns dem Pass nähern hatten wir akustisch schon lange gemerkt. Das aufheulen der Motoren der Motorräder war deutlich zu hören.

die Mendelbahn

Die Bergbahn fährt alle 20 min und wir hatten Glück und erreichten die Bergstation gerade kurz bevor die Bahn losfuhr. Wir lösten eine Tal/Bergfahrt und sorgten bei dem Mitarbeiter dadurch zuerst für etwas Verwunderung, denn normal ist es ja umgekehrt. Nachdem wir im erzählt hatten das wir hier oben unser Quartier hatten kamen wir mit dem Zugbegleiter in ein nettes Gespräch. Er gab uns auch einen Tipp für eine schöne Tour. Den „Kalterer Höhenweg“ mit Start bei der Mittelstation der Bergbahn und Abstieg über die Rastenbachklamm zum Kalterer See. Bei der Fahrt ins Tal fing es an zu regnen. Es war nur ein Schauer und im Tal hatte es aufgehört und es war natürlich auch deutlich wärmer.

der Weg nach Kaltern

Der Ort Kaltern besteht aus mehreren Ortsteilen und so gingen wir noch eine Weile über schmale Wege durch ein Blütenmeer. An diesen Pflanzen merkt man schon das wir in einem deutlich milderen Klima sind.

In der Ferne Richtung Bozen ist der Himmel tief Schwarz undBlitzezuckten am Himmel und es donnert. So setzten wir deutlich schneller unseren Weg nach Kaltern fort. Wir gehen durch Weinberge und erreichenschließlichdenHauptort.

Ein schöner kleiner romantischer Ort mit alten schön hergerichteten Häusern. In einem Gebäude ist das Weinhaus und die Musikschule untergebracht. Eine Interessante Mischung. Nach ein, zwei Vierteln wird es dann sehr musikalisch 😀 Während des kurzen Schauers gönnen wir uns ein Eis in einem Eiscafé bevor wir uns auf den Rückweg zur Bergbahn machen, die wir nach einer Stunde erreichen.

Kaltern

Der Tag neigt sich dem Ende und wir genießen das Abendessen.

Anmerkung

Die Tour zum Penegal ist auf mehreren Varianten möglich. Man hat auch immer die Möglichkeit sich etwas im Hintergrund von dem Bergrücken zu halten, wer nicht ganz so am Abgrund gehen will. Die Markierung sind durchgehend aber ohne Hinweis auf Schwierigkeitsgrad, so wie bei uns. Der Winter hat einige Spuren hinterlassen und so muss man zur Zeit öfters über Bäume klettern. Sehr Interessent ist auch der Unterschied zu dem eher mediterranen Klima im Tal und dem rauen oben am Pass. 

Tour in Kürze:

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