kleiner Sonntagsspaziergang an der Donau

Nachdem ich gestern eine größere Wanderung zum Arlingsattel unternommen hatte, wollte ich es heute etwas gemütlicher angehen. Für den Vormittag war noch schönes Wetter gemeldet und die Sonne lachte durchs Küchenfenster. So machte ich mich auf nach Wilhering an der Donau.

Klosterpark

Ich parkte am Kloster und begann meine kleine Tour im Klosterpark und ging von hier weiter zur Donau.

Als ich die erreicht habe wende ich mich Flussaufwärts zur Anlegestelle der Fähre nach Ottensheim.

Seilfähre Ottensheim – Wilhering

Die Fähre war noch auf meiner Seite, werde ich sie noch vor dem Ablegen erreichen. Ich schaffte es ganz leicht. Heute am Sonntag ist nicht viel los und so fährt die Fähre nur in größeren Zeitabständen von einer Seite zur anderen, oder besser gesagt sie treibt am Seil herüber. Nach weiteren 10 min legt die Fähre ab und der Steuermann stellt die Fähre quer in die Strömung. So setzen wir langsam über zur anderen Seite. Nachdem die Fähre angelegt hat mach ich mich auf den weiteren Weg.

Ich gehe zur Ruder Regattastrecke, die ist in einem Seitenarm der Donau. Hier ist viel los. An diesem Wochenende war wohl eine Regatta und es werden gerade die Boote verladen und alles für die Heimfahrt vorbereitet. Ich bahne mir den Weg durch Boote, Anhänger mit den Zugfahrzeugen, Fahrradfahrern und vielen Fußgänger und Jogger. Das alles erinnert mich sehr an den Rhein an einem schönen Tag. Ich muss sehr aufpassen das ich nicht angefahren werde. Es gibt leider wie am Rhein auch hier Radfahrer die meinen sie müssen nur klingeln und alle springen zur Seite, obwohl sie sehen das gerade kein Platz ist. Je weiter ich mich vom Zielbereich der Regattastrecke entferne um so ruhiger wird es, bis ich schließlich den Startbereich der Strecke erreiche. Ich gehe durch den kleinen Wald und bin wieder die Donau. Von hier geht es weiter zur Staustufe und Wehranlage.

Staustufe

Hier hat man die Möglichkeit von April bis Oktober über das Wehr auf die andere Seite der Donau zu wechseln. Ein Schiff hat vor wenigen Minuten die Schleuse verlassen und ich sehe noch wie es in der Ferne davon fährt Richtung Linz – Wien. Auf der anderen Seite der Staustufe ist das Kraftwerk. Unter mir wirbelt das Wasser aus den Turbinen zurück in die Donau. Die nächste halbe Stunde zieht sich etwas.

Der Weg ist etwas eintönig und der Himmel verdunkelt sich. Die Schlechtwetterfront die für den Nachmittag angekündigt war nährt sich. Die Wettervorhersage stimmt wohl leider. Ich erreiche einen kleinen Ort  und folge dem Hinweis Bauern und Holzknechtweg durch den Wald. Plötzlich ein rascheln. Eine Person kommt aus dem Dickicht mit Umhängetasche und Hammer. Er sucht wohl Fossilien. So schnell er aufgetaucht war, so schnell war er wieder im Wald verschwunden. Ich biege in einen unmarkierten Waldweg ab und erreiche wenige Minuten später wieder Wilhering. Die letzten Meter führen mich nochmals am Kloster vorbei und ich erreiche meinen Ausgangspunkt.

Anmerkung:

Ein kleine Vormittags-runde auf meist unmarkierten Wegen, ohne nennenswerte Höhenunterschiede. 

Tour in Kürze:

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