Frühling am Rhein

Ein Wochenende am Rhein mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. Wir fahren zu einem kleinen Parkplatz beim Gut Broichhof am Rodderberg und beginnen mit einer kleinen Runde. Keine Wolke am Himmel und wir gehen Richtung Rolandseck. Es ist Freitag Vormittag, so begegnen uns nur wenige andere Spaziergänger.  Einige Pferde grasen auf den Weiden um uns herum. Auf einem Übungsplatz wird mit einem Pferd longiert. Hier oben war immer schon ein Zentrum für den Pferdesport. Im Gelände stehen viele feste Sprünge vom Military Kurs. Wir erreichen die Abzweigung zum Rolandsbogen. Ein LKW vom einem Gemüsehändler wartet auf den Wirt vom Rolandsbogen. Durch den alten Torbogen (steht unter Denkmalschutz) bei der Abfahrt kommt er nicht durch. So muss der Wirt mit seinem kleinen Kombi alles von hier oben holen. Wir gehen weiter auf dem schmalen Güterweg, bis zu zwei Bänken. Eine Reiterin kommt uns entgegen. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf das Rheintal und Siebengebirge, (das älteste Naturschutzgebiet Deutschlands) mit Drachenfels, Löwenburg und Petersberg (siehe Top Bild).

Drachenfels

Wir machen eine kurze Pause bevor wir den kurzen Rückweg antreten. Der führt uns über eine kleine Anhöhe mit einem wunderschönen Rundblick. Wenige Minuten später erreichen wir wieder den Parkplatz.

Den Abend verbrachten wir in Flamersheim. Die Burg Flamersheim im Licht der untergehenden Sonne. Ein Fischreiher wartet auf sein Abendessen und wir auch. Der nächste Morgen begann genau so schön wieder der gestrige. Nach dem Frühstück und einem gemütlichen Morgen fuhren wir in einem kleinen Bogen über die Fähre Dollendorf zum Kloster Heisterbach. Eine sehr große Klosteranlage im Mittelalter. Heute steht davon nur noch ein kleiner Teil. Auf dem Boden ist aber die Form und Größe des Kloster durch die freigelegten Fundamentsteine noch zu erahnen. Die anderen Steine, wurden ab 1804 für den Nordkanal zwischen Venlo und Neuss und die Festung „Ehrenbreitstein“ verwendet. Wir machen eine kleine Runde über die Anlage und fahren danach nach Königswinter zum Mittagessen. Anschließend geht es mit der Fähre zurück. Es ist viel Betrieb am Rhein. So dauert es etwas bis wir übersetzen können. Das Passagierschiff das einem Wal nachempfunden ist wendet gerade wieder und fährt zurück nach Bonn. Der passende Name „Mobby Dick“  In der Ferne sind vier Jetski`s zu erkennen. Sie kommen langsam näher.  Wobei langsam nur mein persönliches empfinden ist. Nach den kleinen Wasserfontänen die sie bilden, sind sie ganz schön schnell. Wir erreichen die andere Rheinseite und Mehlem.

Am Nachmittag nutzen wir dann das schönen Wetter noch für eine kleine Runde in der Nähe. Wir parken bei der Kugel in Berkum. Sie ist von weitem zusehen und gehört zum Fraunhofer Institut.  In der Nähe befindet sich ein Parkplatz beim Sportplatz. Wir folgen den Forstwegen und stellen die Runde spontan zusammen.

Am nächsten Morgen treten wir die Rückreise an. Wir fahren entlang der B9 durch Remagen und Bad Breisig. Nach Bad Breisig nehmen wir die Fähre zur anderen Rheinseite. Die Fähre ist auf der anderen Seite. In der Ferne ist ein Rettungswagen zu hören. Das Signal wird lauter und lauter, schließlich kommt er in Sicht. Im folgt ein Notarztwagen. Sie fahren zügig zur Fähre. Ist dort was passiert. Kaum sind sie auf die Fähre gefahren, legt diese ab und fährt sehr schnell auf unsere Seite. Kaum hat sie angelegt fahren die Einsatzfahrzeuge von der Fähre und in Richtung Hauptstraße, wo wie es deutlich zu hören war, sie für freie Bahn sorgten. Das Krankenhaus von Remagen ist nicht weit weg. Wir fahren auf die Fähre und deutlich langsamer auf die andere Seite. Von hier führt uns unsere Weg ein Stück entlang des Rheins bevor wir Richtung Autobahn abbiegen und die nächsten Stunden nach Hause fahren.

Anmerkung:

Die kleinen Touren am Rodderberg und bei Berkum haben wir spontan gewählt. Am Rodderberg sind viele markierte Wanderungen möglich. In Berkum war bis auf eine einzige Markierung an einem Baum keine vorhanden.

weitere Infos:

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