Jahreswechsel in einer „Rauhnacht“ am Friedenskreuz auf dem Kaibling

Für den Jahreswechsel haben wir uns heuer was besonders überlegt. Wir wollten das neue Jahr am Berggipfel beginnen, und er muß nicht sehr hoch sein. Der Gipfel sollte außerdem in möglichst kurzer Zeit und einfach zu erreichen sein. Sibille hatte vom Kaibling gelesen. So haben wir die Tour am letzten Samstag getestet. Einen Bericht vom Test gibt es hier. Der Tag begann aber gar nicht gut. Ich hatte alle Anzeichnen einer Grippe. Das wurde in der Arbeit auch nicht besser. Nach der Arbeit machte ich eine ausgedehnte Pause. So fühlte ich mich am Abend so weit fit für die Tour. Es war eine klassische „Rauhnacht“. In Wels dichter Nebel und auch auf der Fahrt nach Pettenbach bessert sich das nicht. Es ist fast niemand unterwegs, so erreichen wir schneller als geplant den Parkplatz bei der Wallfahrtskirche. Auch hier dichter Nebel. Wir marschieren im Schein unsere Stirnlampe los. An den wenigen Häusern an denen wir vorbei kommen, geht durch die Bewegungsmelder immer wieder Licht an. Fotos waren keine möglich. Doch wir wussten ja wie es am Tag ausschaut und lassen uns Zeit. Deshalb machen wir ein etwas größeren Bogen zum Gipfel.

In jeder Laterne an den Kreuzen am Weg brennt eine Kerze. Der Nebel wird nicht weniger. Das Friedenskreuz kommt in Sicht. Es ist hell erleuchtet.

das Friedenskreuz

Nach einer Stunde erreichen wir kurz nach 23 Uhr den Gipfel. Mit uns weitere zwei Personen und ein Hund. Wir hatten ja gehofft das wir über der Nebel-grenze sind, doch wir sind mittendrin. Leider nichts mit Sternenhimmel.

Auf einer der Bänke machen wir es uns mit Sitzunterlage und Tee so gut es geht gemütlich.

Das Licht vom Kreuz hüllt aber das Umfeld in ein ganz besonders Licht.

Doch Schnee ist nicht in Sicht auch wenn die neuen Google Effekte den Eindruck erwecken. Je näher der Jahreswechsel rückt um so mehr Wanderer erreichen das Friedenskreuz. Sie alle hatten wie wir gehofft das der Nebel unterhalb vom Kreuz aufhört und wurden eines besseren belehrt.

Langsam näherte sich das Jahres 2013 dem Ende. Heute mit Handy und Apps ist es kein Problem Ö3 zu hören.

Einer der Wanderer hatte sein Handy darauf eingestellt und so konnten wir das neue Jahr mit Donauwalzer (mit Wanderschuhen auf der Wiese ist das tanzen nicht so einfach) , „Pummerin“ und das läuten der Friedensglocke beginnen. Inzwischen sind wir etwa 30 Personen hier oben.

Einige Junge hatten Raketen mitgebracht und so  bekamen wir auch noch ein Feuerwerk, danach begann unser Rückweg und 45 Minuten später erreichen wir wieder den Parkplatz. Eine besondere Wanderung geht zu Ende

ICH WÜNSCHE ALLEN

EIN GUTEN START INS NEUE JAHR 2014

Anmerkung:

Eine schöne Tour und trotz Nebel hat sie sich gelohnt. Wir sind fast die gleiche Runde wie am Samstag gegangen nur zurück haben wir den gleichen Weg wie beim Aufstieg genutzt. 

Tour in Kürze:

  • Anreise: siehe Karte (Tour vom Samstag)
  • Start: bei der Wallfahrtskirche
  • Ziel: Friedenskreuz
  • Aufstieg: 60 Minuten
  • Abstieg: 45 Minuten
  • Wetter: leichte Minus grade und Nebel.
  • Schwierigkeit: blau
  • Bildersammlung

4 Kommentare zu „Jahreswechsel in einer „Rauhnacht“ am Friedenskreuz auf dem Kaibling

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    1. Angelica, das tanzen war schon eine Herausforderung, nur stelle es dir mal mit Schneeschuhen vor 😉 Da war es doch ganz gut das kein Schnee lag 😀 liebe Grüße Bernd

      1. Das wäre doch ne Herausforderung für den nächsten Silvestertanz. Hoffentlich bekommt Ihr diesen Winter noch reichlich Gelegenheit die ersten Übungsschritte zu absolvieren 😉

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