vom Gasthaus Klausriegler zum Schoberstein 1287m

Der Schoberstein, ein besonderer Berg für uns. In den letzten Jahren stand er schon öfter auf dem Programm. Angekommen sind wir nur ein einziges mal. 😀 Heute wollte ich es wieder einmal probieren. 

der Weg

So fuhr ich von Wels Richtung Bad Hall und weiter nach Trattenbach. Nach einer Stunde erreiche ich das Museumsdorf. Auf der schmalen Strasse komme ich gerade noch durch. In der kleinen Kirche findet gerade ein Gottesdienst statt. So ist jeder noch so kleiner Platz zugeparkt. In Trattenbach fahre ich die kleine Bergstrasse weiter zum Gasthaus Klausriegler. Hier endet die Strasse. Der Parkplatz ist zeitweise Gebührenpflichtig (siehe Anmerkung). Ich mache mich fertig und starte danach zügig die Tour. Schnee sucht man hier fast vergebens. Nur auf dem Weg findet man teilweise noch Schnee (Eisreste). Daneben  ist der Weg aufgeweicht und meine Schuhe erhalten wieder mal eine Schlammpackung. Der Föhn treibt die Temperaturen nach oben. Die Jacke verschwindet ganz schnell wieder im Rucksack. Wie heißt es immer im Wetterbericht, „Für die Jahreszeit zu warm“. Keine 200 km weiter dagegen Schneefall. Das Wetter ist zweigeteilt. So stapfe ich weiter den Berg hinauf. Ich bin nicht alleine unterwegs immer wieder kommen mir welche entgegen. Mit einer Wanderin komme ich kurz ins Gespräch. Sie scheint hier öfters rauf zu gehen. Der Weg muß die letzten Tage teilweise so vereist gewesen sein das man nur mit „Eisen“ (Steigeisen) weitergekommen ist.  Heute wäre es schon etwas besser. Was sie meinte sollte ich wenig später merken. Ein Stück des Weges war Windgeschützt und im Schatten. Hier war der ganze Weg noch mit einer Altschneedecke bedeckt (Eisdecke). Doch am Rand war der Schnee so weich das ich weitergehen konnte. Teilweise lagen auch Äste und Erde auf dem Schnee. Das hatten schon andere Wanderer getan, um weiter zu kommen. Die meiste Zeit war der Weg aber weich und sehr matschig. Nach einer Stunden erreiche ich den Gebirgsrücken und habe ein traumhafte Aussicht.

Wetterschauspiel
Die dunklen Wolken und die Sonne machen den Himmel heute zu einem Schauspiel der Kontraste. Die Wolkenbilder ändern sich ständig. Das Schobersteinhaus kommt in Sicht. Ich lasse sie aber links liegen und steige die wenigen Höhenmeter weiter bis zum Gipfel des Schobersteins. Der Rundblick ist phantastisch.


Nach diesem Genuss steige ich die wenigen Minuten zur Hütte wieder ab. Ich bleibe wie einige andere vor der Hütte sitzen. Es ist warm und die Sonne scheint mir ins Gesicht. So schmeckt die „Käspressknödel“ Suppe noch besser.

Blick von der Hütte

Schließlich muß ich aber doch an den Rückweg denken. Er verlief ohne nennenswerte Probleme und ich erreicht nach 75 Minuten wieder den Parkplatz beim Gasthaus Klausriegler. Nach Kaffee und Kuchen machte ich mich auf den Heimweg.

Anmerkung:

zum Schoberstein gibt es mehrere Aufstiegsmöglichkeiten. Ich entschied mich für den Weg ab dem Gasthaus Klausriegler. Der Parkplatz gehört zum Gasthaus und die Parkgebühr beträgt €2,50 für alle die nichts konsumieren. Für Gäste ist der Parkplatz kostenlos. Die Parkgebühr muss passend an der Schranke eingeworfen werden. Die Gäste erhalten eine Münze. Ein schöne Tour, im Winter kann der Aufstieg aber je nach Schneelage etwas schwierig werden, wenn die Altschneedecke vereist und hart ist.

Tour in Kürze:

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