am Wahlsonntag zur Stillensteinklamm im Mühlviertel

Am heutigen Wahlsonntag konnte ich ja nur zuschauen, meine Wahl beschränkte sich auf das, wo gehe ich heute hin. In der Früh lag noch der Nebel über der Stadt. hoffentlich ist es in Grein etwas besser. Mein Ziel für diesen Tag war die Stillensteinklamm im unteren Mühlviertel. Nach einer schöne Anreise nach Grein an der Donau parkte ich am Bahnhof und gehe die schmale Straße in den Ort. Links am Straßenrand steht auch schon der Wegweiser mit meinem Ziel. Ich gehe die Straße weiter bis zum Ortsende. Hier muß ich ein kurzes Stück entlang einer Bundesstraße bevor der Weg nach links abzweigt,und es über Güterwege weiter geht. Es ist heute recht stürmisch und hier auf freien Feld pfeift der Wind ganz schön. Die Herbstblätter fliegen an mir vorbei.

Frachtschiff auf der Donau

Im Wald ist nicht mehr ganz so stürmisch mein plötzliches Erscheinen erschreckt zwei Rehe im Unterholz und ganz kurz kann ich sie sehen bevor sie die Flucht ergreifen.  Der Wald gibt den Blick auf die Donau frei, Ein Frachtschiff fährt Donau abwärts auf einem sehr unruhiger Fluß. Ich erreiche die Gießenbachmühle. Sie liegt direkt an der Donau überragt von einer der ältesten Eisenbahnbrücken zwischen Sankt Valentin und Wien. Sie wurde 1909 erbaut. Mit 7 Bögen überwindet sie das Tal.

Gießenbachmühle

Im 19 Jahrhundert wurde Holz durch die Klamm getriftet und verarbeitet.  Das Hochwasser heuer hat auch hier Spuren hinterlassen und war sehr hoch, wie die Markierung zeigt. Die Gebäude werden gerade hergerichtet. Nach einem kleinen Rundgang setzte ich meine Wanderung fort.

Das Kleinkraftwerk

Je weiter ich gehe um so lauter wird ein gleichbleibendes Brummen. Wenig später weiß ich woher das Brummen kommt, es ist ein Kleinkraftwerk (Gießenbach II). Im Gebäude läuft der Generator und erzeugt für ca. 1600 Haushalte Strom.

in der Klamm

Der kleine See daneben ist ganz ruhig. Weiter führt mich mein Weg durch die noch recht breite Klamm. Der Bach neben mir läuft ganz leise ins Tal. Ich könnte immer wieder die Bachseite wechseln, wenn ich wollte. Die Steine liegen wie Trittstufen im Bach.

Nur an wenigen Stellen stürzt er über kleine Wasserfälle. Ab und zu führt mich der Weg über kleine Brücken und Steige. Ich treffe ich auch immer öfters einige Wanderer. Bis zur Klamm war ich ganz alleine unterwegs.

am Grillplatz

Am Grillplatz ist nichts mehr los. Dafür ist es schon etwas zu kühl. Es wäre ein schöner Platz für ein Picknick im Sommer.

Im zweiten Teil der Klamm wird es schon etwas imposanter. Hier ist auch dieser Hinweis. Doch in der Klamm ist zur Zeit ziemlich Windstill. Es ist aber heute zu kühl um sich länger irgendwo aufzuhalten. Ich gehe über Treppen und Brücken weiter und unter einem großen Felsen durch.

unter dem Felsen

Hier unter dem Felsen ist wieder ein kleiner Picknickplatz und wenn es regnet, ist es ein guter Unterstellplatz.

das Felsenbad

Nach dem Picknickplatz hat man auch die Möglichkeit in dieser Stein „Sitzbadewanne“ ein erfrischendes Bad zu nehmen, ob man dabei sauberer wird ist nur bei diesem Wasser die Frage. Ich gehe ohne Bad weiter. Bei diesem Anblick ziehe Ich  es vor verschwitzt zu bleiben. Noch einige Zeit gehe ich durch die Klamm und weiter zum Stausee.

Die bunten Blätter liegen im See und die Bäume haben sich herbstlich gefärbt. Am oberen Teil des See`s mache ich eine kurze Pause. Hier endet auch die Klamm. Mein weitere Weg führt mich über die letzte Brücke und nach links. Ein Markierung sucht man hier vergebens. Nach meiner Karte führt dieser Weg nach Auwiesen und nach wenigen Minuten habe ich auch die Bestätigung.

Ab hier gehe ich den Höhenwanderung nach Grein weiter. Die letzten Blumen blühen am Wegesrand. Der Wind hat noch zugelegt und wird mich auf dem Rest des Weges begleiten. Die Felder sind abgeerntet. Grein kommt wieder in Sicht. Die Sonne spiegelt sich in der Donau. Ich kürze den Weg etwas und erreiche wenig später wieder die Donau.

Anmerkung:

Ein schöne leichte Familienwanderung. Nur im mittleren Bereich der Klamm sollte man ein wenig Aufpassen. Jetzt im Herbst färbt sich der Wald wieder in viele wunderschöne Farben. Es besteht auch die Möglichkeit direkt bei der Gießenbachmühle zu parken und die Klamm auf und abzusteigen mit anschließender Rast in der Jausenstation. Sie ist von April bis Oktober geöffnet.

Tour in Kürze:

Video der Klamm

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