das „Grauen im Nebel“ Wanderung im Gebiet von Bartholomäberg

die Kirche von Bartholomäberg

zur Zeit verweilen wir in Vorarlberg, im Montafon. Mit dem Wetter in unserem Herbsturlaub haben wir aber in den letzten zwei Jahre kein Glück. Der Wetterbericht ist mehr als schlecht. So können wir unsere geplanten Touren wieder mal nicht gehen. Daher fuhren wir heute auf den Bartholomäberg. Vom Wanderparkplatz starteten wir zum Fritzasee. Wir gehen an der Kirche und dem  „Greissler“ (Tante Emma Laden) vorbei und biegen danach zur Schule/ Kindergarten des Ortes ab. Gerade ist die Pause vorbei und es wird ruhig. Wir lassen die Schule rechts liegen und steigen die schmale Gemeindestraße bergauf. Ein Postauto rauscht an uns vorbei. Auch der abgelegenste Hof braucht seine Post. Trotz der recht kühlen Temperaturen ist uns nicht kalt. Je weiter wir aufsteigen um so mehr tauchen wir ein, in den Nebel. Noch sind einige Kühe auf den Weiden. Ein Bauer kommt uns mit zwei Pferden entgegen. Er holt sie bereits ins Tal. Das ist auch gut so. Wir befinden uns auf 1300m und für morgen melden sie Schneefall bis auf 1000m und wer morgen über Pässe fahren will soll heute noch Winterreifen aufziehen, so die Infos der Medien. Das Postauto kommt wieder zurück und fährt in Richtung Tal. Wir erreichen wenig später den letzten Hof. Ab hier gehen wir über eine Wiese weiter. Unser Zwischenziel ist ein historisches Bergwerk. Es fängt leicht an zu regnen.  Nach einer Stunden erreichen wir es. Hier ist heute aber nichts los.

der Eingang zum Bergwerk

Das Bergwerk hat geschlossen. So bleibt uns nur der Blick in den Eingangsbereichs des Stollens. Wir gehen daher auch recht zügig weiter zum Fritzasee. Inzwischen regnet es deutlich mehr da kam uns die etwas andere Bank gerade recht.

die etwas andere Bank

Hier wurden wir wenigsten nicht naß. Doch der Regen wurde nicht weniger. So gingen wir die wenige Schritte zu dem kleinen See weiter. Hier könnte man einen Gruselkrimi drehen. z.b. „Die Leiche im Fritzasee“, oder „Grauen im Nebel“. Keine Sorge ich gehe nicht unter die Kriminalautoren. Nur bei der Stimmung hier, mit Regen und Nebel. Es liegt wohl eher daran das ich schon wieder „Mords-hunger“ habe.

der Fritzasee

Die nächste Berghütte „Gasthaus“ ist noch gute 30min von uns entfernt. Wir gehen zügig weiter und nehmen trotz des Regens den etwas längeren Weg und wir freuen uns doch als wir das Gasthaus erreicht haben. Wir sind die ersten Gäste. Das bleibt aber nicht lange so. Es waren trotz des Regens einige Wanderer unterwegs. Als wir gingen war kein Platz mehr frei. Für den Rückweg wählten wir den Weg über Unter-Rellseck. Das Wetter ist ideal für „Schwammerl“ auch wenn  man diese nicht genießen sollte.

der Fliegenpilz

Nach einer Stunde erreichten wir unseren Ausgangspunkt und es hörte auf zu regnen.

Anmerkung:

Trotz des Wetters eine schöne Tour. Auf die wunderschöne Aussicht mussten wir allerdings meistens verzichten. Nur zeitweise gaben das „Grauen“  😉 der Nebel und die Wolken einen kurzen Blick auf die Bergkulisse frei.

Tour in Kürze:

  • Anreise: siehe Karte
  • Start: Bartholomäberg Wanderparkplatz
  • Ziel: Fritzasee
  • Aufstieg: 80 Minuten
  • Abstieg: 2,5 Stunden (incl. Pause im Berggasthaus)
  • Schwierigkeit: k.A (Familien tauglich)
  • Bemerkung: Bergwerk hat von Juli bis Mitte September Do 14-16 Uhr geöffnet
  • Berghütte: http://alpengasthof-rellseck.at/
  • Bildersammlung

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