Wanderung zur „Rinnenden Mauer“

Für Sonntag und Montag war sehr schlechtes Wetter gemeldet, so blieben wir in Wels. Heute früh war ich dann doch etwas überrascht, die Sonne lacht durch das Fenster. So überlegten wir beim Frühstück welche Tour die beste wäre. Die Entscheidung fiel auf die „Rinnende Mauer“ bei Molln. In den Lokalnachrichten kam darüber erst diese Woche ein Bericht. Der Weg ist nach einem Felssturz wieder geöffnet. Die Mitglieder vom Alpenverein aus der Region haben die Schäden beseitigt und neue Wege angelegt.

Wir parkten direkt am Ortsanfang beim Gasthaus Stefaniebrücke. Von hier aus sind es nur etwas über eine Stunde bis zu dieser besonderen Mauer. Zuerst noch ein Stück auf einer kleinen Strasse bevor die befestigte Strasse endete.

Es blüht um uns herum. Der Frühling gibt jetzt so richtig Gas. 

Wir gehen unter der Brücke der Bundesstraße die weit über uns ist durch, bis zum Wasserfall.

Das Wasser stürzt in die Tiefe. Wir steigen kurz zum Wasserfall rauf und können ihn dann so besser sehen.

Die Felsen sind mit Moos bewachsen und werden vom Wasser umspült.

Nach diesen Eindrücken gehen wir weiter.Der Weg führt direkt an Felswänden vorbei, oder diese hängen auch über den Weg. Wir kommen uns so klein vor.

Die Steyr ist ganz klar und hat eine Farbe von türkisgrün.

Wir wechseln über eine kleine Brücke die Flussseite.

Danach sieht man auch warum der Weg gesperrt war. Hier sind einige Felsen runter gekommen.

Der Weg wurde verlegt. Immer wieder kommen uns andere Wandere entgegen oder wir überholen sie. Auch viele Familien mit Kindern. Wir steigen etwas bergauf.

Die Steyr fließt weit unter uns, in der Schlucht.

Wer nicht ganz so nah an der Kante gehen will, kann sie auch etwas umgehen. An viele Stellen verläuft ein paralleler Weg. Mitten im Wald eine alte Scheune, so denkt man.

Erst nach genauerem hinsehen sieht man auf der anderen Seite das eine Winde drin steht.Doch wofür es genau ist konnten wir nicht mehr feststellen. Entweder war es ein Seilwinde für Bäume oder eine Materialseilbahn. Hier im Fluss wurden ja früher Bäume getriftet.Nach einer Stunde und 20 min erreichen wir die rinnende Mauer. Das Wasser kommt direkt aus der Wand. Das liegt daran, hier ist eine Traufquelle. 

Aus der ganzen Wand kommt das Wasser.

Hier endet der Weg und wir gehen wieder zurück, bis zur Abzweigung Schluchtblick (Parkplatz Gradau) und weiter in Richtung Molln.

Unter uns die Brücke über die Steyr.

Hier haben wir wirklich einen Schluchtblick. Nach diesem Blick in die Tiefe folgen wir weiter dem Weg in Richtung Molln, vorbei an einer Frühlingswiese.

Es blüht in vielen Farben. Wir erreichen den Parkplatz Gradau und gehen ein kurzes Stück auf der Strasse bevor der Weg nach rechts neben der Leitplanke weiter geht, bis wir wieder die Strasse erreichen.

Wir folgen ihr wieder ein Stück bis rechts der Zinkensteg abzweigt. 20 min später sind wir beim Maultrommel Wimmer.

Von hier aus sind es noch 25 min über die Fronleichnamstraße bis zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Der Gasthof hat einen schönen Biergarten. das sieht man erst gar nicht so. Mit einem schönen Kinderspielplatz und einer alten Kegelbahn. Bei der Rückfahrt machen wir auch noch einen kurzen Stopp beim Steyrdurchbruch. Die Bundesstrasse verläuft direkt daneben auf einer kleinen Brücke 😀

 

 

Anmerkung:

Ein sehr schöne Wanderung, ohne Nennenswerte Höhenunterschiede. Es waren auch viele Familien mit Kindern unterwegs. Achtung an einigen wenigen Stellen ist Trittsicherheit erforderlich.

Tour in Kürze:

 

4 Kommentare zu „Wanderung zur „Rinnenden Mauer“

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