Wanderung durch die Almbachklamm von der Kugelmühle

Nachdem wir unser Basislager am Attersee wieder eingerichtet haben, wurde es Zeit für eine Tour. Ich habe in meinen Unterlagen nach einer dem Wetter entsprechende Tour gesucht und für Heute im Berchtesgadener Land eine gefunden. So machten wir uns bei Regen auf zum Ziel. Es sollte ja heute schöner werden und es war nicht der erste Schauer. Auf der Autobahn hatten wir in kurzen Abständen Aprilwetter. Nach einer Stunde erreichten wir den Parkplatz bei der Kugelmühle und es fing wieder an zu regnen  Wir machten uns trotzdem fertig und gingen los.

der Weg
der Weg

Bereits 5 min später beim Eingang der Klamm konnten wir den Regenschirm wieder zu machen. Am Eingang dann der Hinweis das die Klamm geschlossen ist, aber auf „EIGENE GEFAHR“ begangen werden kann. Dann noch die alten Schilder vom Winter das die Klamm wegen Eisglätte „GESPERRT“ ist. So gingen wir gemütlich weiter. Das Tal wird immer enger und der Weg führt über Brücken und Stege durch die Klamm. Hier wurde früher Holz durchgeschwemmt. Die ersten Wege hier durch die Klamm gibt es schon sehr lange. Hier gibt es mehr dazu. Wir haben Glück die Regenwolken werden von der Sonne verdrängt. Es wird immer schöner und die Klamm immer enger. Teilweise passt gerade noch die Brücke durch und unter uns fließt die Alm. der TunnelSo geht es munter weiter auf den schmalen Wegen und Brücken und einem Tunnel, mit einer Höhe von 1,66m. Wer also nicht eine Beule am Kopf haben will, sollten diesen doch etwas einzuziehen. Schließlich erreichen wir den Sulzer Wasserfall. Hier bleiben wir eine Weile bevor wir noch den kurzen Weg bis zur Theresienklause (Staudamm) zurücklegten. An der Staustufe wird keine Wasser mehr gestaut. Im Jahre 1963 wurde zum letzten mal Holz ins Tal getriftet. Ab hier ist die Klamm leider endgültig zu Ende, aber nicht der Weg am Abgrund. Es geht noch weiter bergauf und der Blick in die Tiefe wird immer schöner. 😀 Nach zwei Stunden sind die schmalen Wege vorbei. Wir gehen über die Almwiesen weiter bis nach Ettenberg und besichtigen die Wallfahrtskirche. FernsichtDie Aussicht auf Watzmann und Co ist Traumhaft und das Aprilwetter hat uns auch wieder eingeholt. Der Regen streift um unseren Schirm und jetzt dürfen wir einige Treppenstufen bis ins Tal runter gehen. Bei 100 habe ich aufgehört zu zählen. 😉 Doch nach wenigen Minuten sehen wir schon den Parkplatz und 15 Minuten später sind wir wieder bei dem Gasthaus „Kugelmühle“. Die haben Bärlauchwochen, das richtige für Sibille. Nachdem wir uns so gestärkt hatten, bildete der Abschluß ein Besuch in der Watzmanntherme. Eine gute Idee und nicht unser letzter Besuch in der Therme.

Anmerkung:

ACHTUNG!!!Mit dem Foto an der Seite ist eigentlich schon alles gesagt. Nach der Internetseite (oben) wäre der Steig ganzjährig zu begehen. Das muss man aber um zwei Punkte einschränken. Außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten nur auf „Eigene Gefahr“ und bei Winterlichen Verhältnissen ist er gesperrt und dann wäre es auch Lebensgefährlich! Aber auch so ist Trittsicherheit und ein wenig Schwindelfreiheit erforderlich.  Der ganze Steig ist aber sehr gut Seilversichert und so kann man sich überall gut festhalten.

Tour in Kürze:

  • Start: Parkplatz Gasthaus Kugelmühle
  • Ziel: das ist der Weg
  • Dauer: 3 Stunden
  • Schwierigkeit: ROT
  • Wetter: Aprilwetter
  • Gasthaus: Kugelmühle
  • Therme: Watzmann
  • Bildersammlung

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