von Wels zum Entenstein und weiter in das nirgendwo

Wenn auf allen Radiosendern das gleiche gemeldet wird dann trift es auch meistens zu. Am Abend wurde für die Nacht und den nächsten Tag starker Schneefall gemeldet. Was macht man dann für eine Tour wenn das Auto stehenbleiben soll. Ich hatte mich für Tulln an der Donau entschieden und wollte dazu die Westbahn verwenden bis zu dem neuen Bahnhof Tullnerfeld. Der Hacken ist nur, das die Westbahn dort nur in Fahrtrichtung Wien hält und nicht in Richtung Linz, das ist schon Merkwürdig. Ich haben mich dann für das Ersatzprogramm entschieden.

der erste Blick nach draußen

Heute morgen dann der Blick aus dem Fenster. Es hatte kräftig geschneit und während ich gemütlich meine Kaffee getrunken habe, hörte ich mir die Verkehrsnachrichten an. Die sind Heute länger als die Nachrichten selbst. Es staut überall. Ich gehe gemütlich bis zu der Bushaltestelle und fahre in Richtung Noitzmühl bis zum Wendeplatz der Busse. Von hier aus geht es zu Fuß in Richtung der Traun. Die Nebenstraßen sind noch nicht geräumt  das macht mir aber nichts. Ich habe meine Wanderschuhe an und darüber die Gamaschen. Nach wenigen Minuten erreiche ich die Autobahnbrücke. Der Weg über die Brücke ist geräumt, dabei steht hier das der Weg im Winter nicht geräumt und gestreut wird. 🙂 Ich gehe weiter unter der Autobahn durch, auf der Kraftwerksstraße zum Kraftwerk. Es ist alles in weiß gehüllt und einfach nur schön. Das rauschen des Wasser aus dem Kraftwerk ist schon aus der Ferne zu hören. Gemütlich gehe ich weiter am Traunkanal.

Fischteiche

Der Weg führt mich vorbei an einigen Fischteichen und einer weiteren Staustufe. Hier waren Arbeiter gerade dabei die Wege im Werksgelände vom Schnee zu befreien. Das werden sie heute bestimmt noch öfters tun, denn es schneit die ganze Zeit weiter.

Entenstein 17.01.2013 09-52-27

Einige Zeit später endet die Werkstraße und ab jetzt darf ich meine eigene Spur ziehen und das für lange Zeit. Ich war Heute der erste, der hier geht und vielleicht bin auch der einzige, doch das ist mir egal. Immer wieder gibt es wunderschöne Photomotive. Manche lassen sich aber leider wegen dem Schnee und Nebel gar nicht mit der Kamera einfangen.

Entenstein 17.01.2013 10-02-36

Schließlich erreiche ich den „Entenstein“. Heute sind hier keine Enten. Die Traun ist hier teilweise schon leicht zugefroren. Nach kurzen Halt gehe ich diesmal weiter. Im Herbst sind Sibille und ich umgekehrt. Ich folge einfach dem Weg.

die Pumpe

Was hat diese Pumpe für eine Aufgabe, das ist mir ein Rätsel.  Doch ein schönes Motiv. Es geht weiter durch den tiefen Schnee und vorbei an weiteren Fischteichen.

Entenstein 17.01.2013 10-12-51

Schließlich verlasse ich die Traun und es geht leicht bergauf. Ich stapfe durch den Winterwald bis ich den Forstberg erreiche.

alles im trüben

Eine weite Ebene und Heute in gespenstiges grau gehüllt. Hier gehe ich entlang des Weges bis dieser endet, und weiter Querfeldein. Ich versinke teilweise bis zu den Knien im Schnee. Doch der ist luftig und leicht und ich komme trotzdem gut voran. Nach einiger Zeit erreiche ich wieder einen Güterweg zu einem der einsamen Bauernhöfen „Vierkanter“. Ich komme fast ins stolpern, weil ich auf einmal so leichtfüßig weiterkomme und keinen Schnee mehr vor mir herschiebe. Teilweise ist es auf diesen Wegen richtig glatt. Es ist nur geräumt und kein Splitt gestreut und unter dem Neuschnee sieht man die glatten Stellen nicht. So halte ich mich immer am Rand im Schnee.

Entenstein 17.01.2013 11-04-53

Ein Motiv folgt dem nächste. Trotz des starken Schneefalls und der Kälte ist es einfach schön.  So gehe ich weiter der Nase nach. Niemand ist zu sehen kein Tier, kein Mensch. Ich bin ganz alleine.

der Schneepflug

Erst kurz vor einer kleinen Siedlung taucht auf einmal ein Schneeflug auf und fährt an mir vorbei. Wenig später erreiche ich wieder die Werksstraße vom Kraftwerk und der Kreis schließt sich. Noch zurück bis zu der Bushaltestelle und eine abwechslungsreiche Tour geht zu Ende.

Anmerkung:

Die Tour ist nicht markiert und jetzt bei dem Schnee waren auch einige Wege nicht zu sehen. So bin ich öfters einfach Querfeldein weiter gegangen. Was aber den Spaß an der Tour keinen Abbruch getan hat.

Tour in Kürze:

  • Start/Ziel: Noitzmühl Buswendeplatz
  • Dauer: 2,5 Stunden Rundweg
  • Wetter: Schneefall
  • Markierung: keine
13.01.17 zum Entenstein und einfach weiter in das nirgendwo
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