Überschreitung des Toten Gebirges 3 Tages Tour

Tag 1 vom Almtal bis zur Welser Hütte

Heute war es so weit, eine von uns schon lange geplante Tour umzusetzen. Die Überschreitung vom „Toten Gebirge“ Der Wetterbericht meldete einigermaßen beständiges Wetter für die nächsten 3 Tage, was in diesem Sommer schon ein Wunder ist. So starteten wir am Morgen von unserem Basislager in Richtung Ebensee. Die Anreise war etwas umständlich dafür hatten wir es dann bei der Rückfahrt leichter. Vom Bahnhof Ebensee Landungssteg fuhren wir mit dem Zug nach Wels. Hier trafen wir uns dann mit unserem Bergfreund Karl. Weiter ging es mit dem Almtalexpress nach Grünau im Almtal. Auf dieser Strecke ist auch der Franz zugestiegen. So waren wir jetzt komplett. In Grünau wartete schon unsere Taxi (wir hatten es in der Früh vorbestellt). Das brachte uns bis zum Almtaler Haus. Ein sehr beliebtes und schönes Wanderziel, so war es nicht verwunderlich das bei diesem doch recht schönen Wetter alles voll war. Von hier aus kann man zu den Ödseen usw. Aber auch das schließt am 15 September (Jagdsperre)!

Wir gingen aber nur daran vorbei. Es kann ja nicht gleich mit Pause losgehen. Wir sind jetzt lange genug im Zug gesessen. An dem Gebirgsbach gingen wir noch recht gemütlich bergauf. Die erste Stunde zur Welser Hütte ist recht angenehm zu gehen. Nach einer halben Stunde kommt dann unser heutiges Ziel in Sicht.

Die Welser Hütte auf 1725m. Sie ist sehr gut auf dem Bergrücken ganz links zu erkennen. Der Schermberg rechts hüllt sich in Wolken. Nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir die Talstation der Materialseilbahn der Hütte.

Von hier ab sind es zwei Stunden. Aber zwei Stunden wo es sehr steil bergauf geht. Deshalb gönnen wir uns noch eine kurze Pause.

Weiter geht es über das trockene Bachbett und dann auf dem schmalen Weg bergauf.

An einer Stelle geht er ganz eng an einen Felsen vorbei und dann weiter über eine Stahltreppe. Für August ist es recht kühl, was für den Aufstieg recht angenehm ist. Teilweise kommt mal die Sonne hinter den Wolken hervor.

Meine Lieblingsstelle ist die alte Leiter. Sie ist schon ziemlich verbogen, aber sie hält. Weiter durch das Geröllfeld. Die Hütte kommt immer näher und was sehe ich unterhalb: eine Gams.

Die wird sicher gleich weg sein, wenn ich komme. Aber weit gefehlt. Sie lässt sich nicht stören und frisst weiter. Erst als ich ihr zu nahe komme, läuft sie davon. Da haben die „Jager“ ein leichtes Spiel.

Wenige Minuten später erreichen wir dann die Hütte. Sie ist recht gut besucht. Von hier aus kann man ja auch schöne Touren gehen. Zum großen Priel, zum Schermberg auf den normalen Wegen oder über den Klettersteig (Tassilo) und natürlich die Überschreitung. Wenn es sich aus geht wollen wir den großen Priel auch mit machen. Das entscheiden wir morgen.

Nachdem wir unseren Schlafplatz belegt hatten in einem 8er Zimmerlager, machten wir es uns gemütlich. Ab und zu mal ein Foto von der Abendstimmung und natürlich das Abendessen nicht zu vergessen. Die Hüttenruhe ist hier um 23 Uhr, doch wir waren schon früher im Bett da wir ja recht früh weiter wollten. Außerdem gibt es das Frühstück bereits ab 6 Uhr bis 8 Uhr.  Aber davon mehr im Bericht vom Tag 2

Hier noch das Video vom ersten Tag:

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