Kalmberg 1833m (Überschreitung)

Diese Wochenende hat man die Qual der Wahl, wo geht man hin und was macht man für eine Tour. Es finden doch einige Sonnenwendfeiern statt, und vom Forum „Gipfeltreffen.at“ treffen sich einige von unsere Bergfreunden zu einer Tagestour. Wir entschieden uns für ein „Gipfeltreffen“. Der Vorschlag vom Manfred für die Kalmberg Überschreitung war in zwei Varianten möglich. Die „Hardcore“ Variante“ über einen Jagersteig von Steg am Hallstätter See aus, oder die „normale“ Tour über die „tiefe Scharte“. Wir gingen bei der Variante zwei mit. Das Start war für 9 Uhr im Ortsteil Ramsau am Wanderparkplatz ausgemacht. Die ganze Nacht hat es heftig geregnet und am Morgen war der Himmel immer noch Wolken verhangen. Trotzdem ließen wir uns nicht aufhalten.

Im ganzen waren wir 10 Personen die sich gemütlich zu dieser 9 Stündigen Tour aufmachten. Es dauert keine 10 min da verlassen wir den Forstweg und biegen ab in den schmalen Bergpfad. Die nächsten 2 Stunden ging es mal mehr, mal weniger steil bergauf. Der Regen der letzten Nacht hat den Weg aufgeweicht so war es teilweise etwas rutschig. Trotz der Wolken war es Verhältnismäßig warm und es dauerte nicht lange bis wir einige kleine Gebirgsbächlein laufen hörten.

Das war unser Schweiß der in strömen an uns herunterlief. So geschwitzt hatten wir schon lange nicht mehr. Es war ein richtig Subtropisches Klima.

Teilweise ist der Weg auch Seilversichert wobei einige Seile schon etwas abgenutzt sind. Das ganze Gewicht sollte man daran nicht hängen. Doch schließlich haben wir die „Tiefe Scharte“ erreicht. und weiter geht es Richtung niedere Kalmberg.

Der Weg wird steiler und ausgesetzter. Ab dem Brenntenkogel muß man teilweise an den Felsen hochklettern.

In der Ferne können wir schon ein Teil unsere Gruppe sehen. Wir alle haben verschiedene Aufstiegsgeschwindigkeiten, so bilden sich immer kleine Grüppchen. Sie sind schon einen Gipfel weiter. Da müssen wir auch noch rauf. Doch erstmal war jetzt eine kurze Pause angesagt. Wir brauchten eine Stärkung. Ich auf jeden Fall. Nach 3,5 Stunden steilen Aufstiegs aber kein Wunder. Danach ging es auf dem schmalen und teilweise sehr ausgesetzten Steig weiter. Ich kam mir vor wie immer Flieger über den Wolken. Nur die Anschnallzeichen waren nirgends zu sehen. Wir waren Zeitweise richtig in die Wolken eingehüllt. Das war vielleicht auch ganz gut so für mich, Den auf dem Grat fiel das Gelände jetzt rechts und links von mir sehr steil ab. Durch die Wolken war aber ein Tiefblick nicht möglich. Immer wieder müssen kleine Felspassagen überklettert werden, doch nach 4 Stunden ist der niedere Klamberg erreicht.

Hier wurde es Zeit für eine etwas längere Pause. Wir sitzen ganz oben und genießen die Aussicht mit dem Wolkenspiel. Hinter uns geht es in die Tiefe. Ich machte mich als erster wieder auf den Weg Richtung „Hoher Klamberg“ Das hieß aber erst mal wieder einige Höhenmeter Abstieg, bevor es dann wieder zum letzten Anstieg zum Gipfel weiter ging. Nach 5 Stunden und 15 min erreichten wir unseren letzten Gipfel für Heute den Hohen Klamberg 1833m (den Indianer).

Hier waren dann auch alle zusammen. Jetzt waren wir 12 Personen. Der Martin und der Karl waren die Variante 1 gegangen und hatten uns eingeholt.

Sie waren ziemlich fertig. Das war aber auch kein Wunder. Sie hatten schon zwei Stunden mehr in den Knochen als wir und der Weg den Sie gegangen sind ist noch um einiges schwieriger als der Bereich den wir gegangen sind. Er ist nicht markiert und teilweise sind Sie nur mit Hilfe der Latschen weitergekommen. An ihnen konnten Sie sich für den Auf und Abstieg über die nassen Felsplatten festhalten. Das ist nichts für mich.

Wir hatten am Gipfel richtig viel Spaß und wir konnten in der Ferne schon die Hütte sehen.

Nur noch 30 min für eine gute „Jause“. Da kommt Freude auf. Beim Abstieg werfen wir dann noch einen Blick auf den Kalmberg. Auf den Bereich der ihm dem Namen (Indianer) gibt.

Der Felsen sieht aus wie ein Indianerkopf. Doch jetzt runter zur Hütte. Hier ließen wir uns dann gemütlich nieder und konnten einen Blick auf unsere zurückgelegte Tour werfen.

Nach einer Stunde machten wir uns dann an den Abstieg. Der obere Teil des Weges ist teilweise etwas in Mitleidenschafft gezogen. Doch nach einer Viertelstunde wird er immer besser und wir erreichen nach knapp zwei Stunden wieder den Parkplatz. Diesen schönen aber Anstrengenden Tag lassen wir dann beim Stegwirt ausklingen.

Anmerkung:

eine Anspruchsvolle Tagestour, die in einigen Bereichen doch erheblich Ausgesetzt ist. Gerade bei Nässe auch Teilweise sehr rutschig. Wir hatten Glück das es bewölkt war, sonst wäre es eine sehr heiße Tour geworden. Man sollte die Tour sehr Früh beginnen, das man zur Mittagszeit bereits die Hütte erreicht.

Tour in Kürze:

  • Start: 
  • Wanderparkplatz bei Ramsau (siehe Karte)
  • Ziel: 
  • niedere und hoher Kalmberg
  • Dauer:
  • Aufstieg:
  • Tiefe Scharte: 2 Stunden
  • niedere Kalmberg: 1 Stunde 50min (ab tiefe Scharte)
  • hoher Kalmberg: 1 Stunde (ab niedere Kalmberg)
  • Abstieg:
  • Goiserer Hütte: 30 min
  • Parkplatz im Tal: 2 Stunden (ab Goiserer Hütte)
  • Wetter:

Video zur Tour

 

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