von der Kienklause 621m zum Hochleckenhaus 1574m zum Brunnkogel 1708m und Hochleckenkogel 1691m

Heute führt uns unsere Tour wieder mal auf unseren Hausberg. Es ist schon wieder zwei Jahre her das wir das letzte mal hier oben am Brunnkogel (1708m) waren. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir erst um 11Uhr am Parkplatz der Kienklause angekommen. Der war natürlich bis auf den letzten Platz voll. So mussten wir ca. 5oom weiter an der Strasse parken. Doch jetzt stand einer schönen Tour nichts mehr im Weg. Das Wetter war auch deutlich besser als am morgen, um nicht zu sagen es war sehr warm. Erst mal geht es gemütlich über einen Forstweg bis der Wanderweg uns nach links in das Bachbett führt.

Seit dem Unwetter vor einigen Jahren ist der Weg nur erschwert zu begehen. Wer es leichter haben will geht einfach auf dem Forstweg weiter. Wir aber gehen wie immer mal im, neben, und zwischen dem Bachbett. So richtig lustig ist es wenn man den Weg nur im Schein seiner Stirnlampe sieht. Ich habe es schon getestet, bei meiner

Sonnenaufgangstour. Es war damals halb vier in der früh. Nach einer viertelstunde war aber auch das hinter uns und wir gingen wieder ein Stück auf dem Forstweg bis wir endgültig auf den schmalen Wanderweg abgebogen sind. Jetzt geht es ständig etwas steiler bergauf und das ist bei dem schwülen Wetter etwas anstrengend.

Wir erreichen die niedere Rast. Hier haben wir einen guten Blick auf die Adlerspitze.

Wir zählen 8 Klettere auf dem Weg zum Gipfel. Es ist ein sehr beliebter Kletterberg. Wir gehen es dann schon steil aber doch gemütlicher an. Auch die Schafe werden hier auf dem gleichen Weg herauf gebracht. Deshalb auch der Hinweis. Das die Absicherung nicht für Wanderer ist sondern fürs Vieh.

Nach nicht ganz zwei Stunden ist das „Antoniusbründl“ erreicht.

Die kühle Erfrischung tut gut. Wir haben ja noch ca 40 min Aufstieg vor uns. Doch hier oben ist es schon etwas kühler und angenehmer trotz des steilen Aufstiegs.

Nach ca. zwei Stunden und zehn Minuten erreichen wir das Hochplateau und nur noch 15 Min bis zum Hochleckenhaus. Darauf freuen wir uns jetzt. Eine kleine Stärkung wird uns gut tun. Das Haus kommt schon in Sicht und nach wenigen Augenblicken haben wir auch noch ein Plätzchen gefunden. Wie erwartet ist viel los hier. Das Schutzhaus kann man schnell erreichen und ist Ausgangspunkt oder Zwischenstation von einigen Touren, wie zum Beispiel die

Höllengebirgsüberquerung. Eine zwei Tagestour die uns auch noch fehlt. Aber vielleicht schaffen wir es heuer. Nach einer kleinen Stärkung macht wir uns wieder auf dem Weg zum Brunnkogel.

Wenig überrascht waren wir über die noch reichlich vorhanden Schneefelder, und wir durften auch einige Queren.

In der Ferne können wir schon Matthiaskreuz, Brunnkogel und Hochleckenkogel sehen. Nach einer weiteren halben Stunde ist der Gipfel vom Brunnkogel erreicht.

Hier lassen wir uns es auf dem Gipfelplateau gemütlich nieder und genießen die traumhafte Aussicht. Wie auf der Dose steht „all i need“ Man braucht wirklich nicht mehr als die Natur. Es ist einfach Traumhaft. Nach einer gemütlichen Jause führte uns der Weg ein Stück zurück zum Matthiaskreuz und dann weiter auf den Hochleckenkogel.

Hier verdunkelte sich der Himmel bedenklich und wir machten uns zügig an den steilen Abstieg. Weil gerade der Abstieg zur Tafelklause im oberen Bereich bei Nässe mehr als nur rutschig wird. So schnell es der Weg es zulässt gehen (klettern) wir in Richtung Tal.

Doch eine halbe Stunde später sieht alles ganz anderes aus. Die Wolken nehmen eine andere Richtung und wir haben die Sonnen zurück und dürfen wieder schwitzen. Nach 70 min haben wir die Geröllfelder hinter uns und wieder ein Brünnlein erreicht. Ab jetzt ist es nicht mehr so steil und wir kommen gut voran und nach weiteren 20 min erreichen wir kurz vor dem Parkplatz der Taferlklause unsere Abzweigung zur Kienklause. Jetzt haben wir nochmals ca 90 min bis wir unseren Parkplatz erreichen. Beim Parkplatz vom Hochleckenskilift war uns dann mal kurz nicht ganz klar wo es weiter geht und wir standen an der Landstraße. Wir hätten jetzt nur ein kurzes Stück zurückgehen müssen. Doch wir entschieden uns nach einem kurzen Blick auf mein Handyapp (unsere Wanderroute), mit unseren Standort und dem vom Auto dafür die ca 2 km an der Landstraße weiter zu gehen. Wir hätten an der Kienklause auch wieder ein Stück an der gleichen Strasse bergauf gehen müssen. So viel das weg. Nach ca. 30 min war unsere Ausgangspunkt wieder ereicht.

Anmerkung:

Die Tour ist gut beschildert (bis auf fehlenden Wegweisern, bei den Hochleckenlifte) und auch sehr beliebt. Der Abstieg vom Hochleckenkogel ist durch die vielen Geröllfelder etwas anstrengend. Die Wege verlaufen auch jedes Jahr bei diesen Feldern immer etwas anderes. Wir sind das letzte Stück an der Landstrasse unterwegs gewesen. Hier ist kein Fußweg und gerade im Sommer ist die Strasse stärker befahren. Hauptsächlich Motorradfahrer und die fahren nicht gerade langsam. Das aufheulen der Maschinen konnten wir bis zum Gipfel vom Hochleckenkogel hören. Also ist Vorsicht geboten!

Tour in Kürze:

  • Dauer:
  • Aufstieg: zum Hochleckenhaus 2,5 Stunden
  • zum Brunnkogel 1,5 Stunden
  • Abstieg: zum Hochleckenkogel 30min
  • zum Parkplatz 2 Stunden 40 min
  • Schwierigkeit: rot
  • Hütten: Hochleckenhaus
  • Wetter: sonnig warm
12-06-07 Brunnkogel

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