Salzburg mal anders

Heute machte ich mich auf zu einer Wanderung der anderen Art. Ich wollte Salzburg mal Abseits der üblichen Touristenwege erleben. So weit das überhaupt möglich ist. Ich machte  mich in der Früh auf nach Salzburg und  war mit der Westbahn in einer Stunde mitten in der Stadt.
Der Bahnhof ist eine einzige Baustelle, daher war es gar nicht so einfach meinen Ausgang zu finden. Aber nach kurzem suchen hatte ich meinen Weg über die Brücke entdeckt. Jetzt ging es auf Richtung Kapuzinerberg,  dachte ich, doch schneller als ich schauen konnte stand ich im Park vom Schloss Mirabell. So verlängerte sich mein Weg um ca. 15min. Schließlich hatte ich aber den Aufstieg zum Kapuzinerberg gefunden.
Ab jetzt hatte ich ein kleine Bergtour *g* vor mir. Der Weg führt über viele Stufen nach oben. Die Aussicht wird von Minute zu Minute schöner und es wird immer ruhiger. Der Verkehrslärm bleibt unten. Bald hatte ich den höchsten Punkte erreicht das „Franziskischlöss“.
Leider ist aber Heute geschlossen. So begnügte ich mich mit dem Blick auf Salzburg bevor es an den „Abstieg“ ging und das wäre auf  verschieden Wege möglich. Ich wählte den Weg mit dem „Aussichtspunkt“ auf die Salzburger Altstadt und die Festung Hohensalzburg.

Nach einem ausgiebigen Rundblick führte der Weg mich weiter Richtung Altstadt, vorbei an der Kapuziner Kirche.

Kurz hinter der Kirche wieder eine wunderschöne Aussicht Richtung Altstadt.

Jetzt geht es die steilen Treppe runter, dabei sollte man sich nicht unbedingt auf die Geländer verlassen. Sie sind teilweise etwas morsch. Hier in der Altstadt ist alles so so eng da sollte man gut zu Fuß sein, wenn man hier wohnt. Der Weg führt mich vorbei am „Kino“ in die Steingasse und weg von den Massen. Einige Bars und Weinlokale findet man hier, die sind aber um diese Zeit noch geschlossen. Da muss ich mir schon „Salzburg bei Nacht“ anschauen. Doch weiter zur Karolinen-Brücke über die Salzach und dann Richtung Uni. Neben der neuen Uni dann ein Duft in meiner Nase.
Ich folgte dem Duft in die „Knödlerei“. Hier gibt es aber nicht nur Knödel auch andere gute Sachen. Für Sibille ist das richtige auf der Karte „Semmelknödel mit Schwammerl“. Das ist nichts für mich und sie muss aber arbeiten. Nachdem Essen gehe ich gemütlich unterhalb der Festung weiter zum Leopoldskroner Weiher, und rauf zum Mönchsberg.
Der Weg führt mich immer wieder durch oder über alte Festungsmauern zu wunderschönen Aussichtsplätzen. Aber auch für das leibliche Wohl findet man immer wieder ein Plätzchen. Ich kehrte bei der Naturfreunde Hütte ein, besser gesagt ich suchte mir ein Platz mit Blick auf der Altstadt.

Bei Topfenstrudel und Kaffee ließ ich meine Blicke schweifen. Nach dieser guten Stärkung wählte ich den Durchgang „Bürgerwehr“ bei der Naturfreunde Hütte durch die Festungsmauer .

Ich folge weiter der Festungsmauer bis ich schließlich wieder an der Salzach angekommen bin, weiter über die Fußgänger Brücke vorbei am Schloss Mirabell und noch ein Stück bis zum Bahnhof. Anmerkung:

Anmerkung

Ein sehr schöne Tour die zum großen Teil abseits der Stadt und doch in der Stadt verläuft. Bis auf den Kapuziner und Mönchberg, gibt es keine direkten Wegweiser. Ich bin oft einfach den bekannten Strassen und Plätzen ausgewichen und dadurch ergab sich immer was neues und interessantes. Nur den Weg vom Bahnhof zum Kapuzinerberg werde ich das nächste mal mit dem Bus zurücklegen. Das kann man sich sparen. Das nächste mal werde ich dann aber mal den Basteiweg ausprobieren. Hoffentlich ist er dann nichts mehr gesperrt. Vielleicht hat man das Schild auch nur vergessen, weil am anderen Ende vom Weg war der Weg nicht gesperrt. Festes Schuhwerk sollte man auch anziehen. Die Wanderschuhe waren hier nicht verkehrt. Für Salzburg war es heute auch sehr ruhig in der Stadt. Das lag wohl an den Osterferien.

Anreise: mit der Westbahn Ziel: Kapuzinerberg und Mönchsberg Dauer: 5 Stunden Wetter: Frühlingssonne und warm Schwierigkeit: k.a, Wegweiser: nur beim Kapuziner- und Mönchsberg Gaststätten: Knödlerei und Stadtalm

12-04-02 Salzburg

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