von Gmunden zum Laudachsee und zurück

Nachdem wir gestern auf einer Abendveranstaltung waren, wo es doch etwas später geworden ist, war klar das es heute nur eine kleine Tour wird. Dazu kam noch das man uns in der Nacht eine Stunde geklaut hat. Wir hatten uns gestern auf eine schöne Frühlingsrunde geeinigt.  Es geht zum Laudachsee. Nicht so weit zum Fahren und eine gemütliche Nachmittagsrunde. So sind wir nach dem Frühstück Richtung Gmunden gefahren. Die Stadt am Traunsee. 



Wir parkten am Parkplatz der alten Grünberg Seilbahn. Ich war doch sehr überrascht, das die Bauarbeiten für die neue Bahn noch nicht mal angefangen haben. Früher war die Tour zum Laudachsee eine sehr beliebte Familien Wanderung. Mit der Seilbahn mit Kind und Kegel rauf und dann zum See und zurück. Das geht seit jetzt zwei Jahren nicht mehr. So marschierten wir Richtung Grünberg 03/04.  Nach 10 min dann ein Hinweis das der Höhenweg gesperrt sei aber bis zum Ortnersteig ist der Weg offen. Es ist heute unsere erste Tour ohne Schneeschuhe. Wir gehen an den letzten Häusern der Stadt vorbei und langsam bergauf. Das einzige grün sind zur Zeit die Wiesen. Sonst ist alles noch grau und braun. Eigentlich ein wenig trostlos. So geht es durch den Wald. Im Sommer ist es dann ganz angenehm kühl. 





Dafür sieht man recht wenig vom See. Wo die Sonnenstrahlen hinkommen schaffen es auch die ersten Blühten. Wir folgen weiter dem Weg zum Grünberg bis nach dem Ortnersteig dann zweigt der Weg zum Laudachsee (21/410) ab. Es ist nicht mehr ganz so steil und nach einem kurzen Stück wissen wir auch warum der Höhenweg gesperrt ist. 





Hier oben steht eine Seilbahn der Holzfäller. Auch dieser Weg war noch bis gestern gesperrt. So wie das aussieht ist dieser Weg unter der Woche nicht begehbar. 





Hier liegt noch ganz schön viel Holz zum Abtransport.  Wir gehen weiter auf dem Forstweg bis uns einfach jemand einen Haufen Stämme über den Weg geschmissen hat und das einfach so. Vorsichtig gehen wir darüber. 





Jetzt kommt der große Stein so richtig ins Blickfeld. Es ist richtig „Der Traunstein„. Es soll 1000 Wege da rauf geben. Ich kenne drei davon.  Die offiziellen es ist der Naturfreunde Steig, der Hernler Steig und Mairalmsteig.  Er ist einfach schön und wird ab Ostern mit Sicherheit wieder gestürmt. Aber es gibt auch einige die im Winter aufsteigen. Das ist nichts für mich. Im letzten Jahr war ich zweimal oben. Ich mache die Tour am liebsten in zwei Tagen. Aber die meisten machen die Touren an einem Tag (oder Nachmittag) die Bergläufer.





Doch zurück zu unsere heutigen Tour. Wir machen weiter viele schöne Aufnahmen der ersten Pflanzen und erreichen schließlich den Waldlehrpfad. 





Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum See. Die Sieben Brünnlein sind erreicht. Warum sieben Brünnlein. 
Hier die Märchenhafte Erklärung: 

Nach alter überlieferung hatte hier ein herrschsüchtiger und grausamer König hier sein Jagdrevier. Im nahen Jagdschloss wohnten er mit seine sieben Söhne, die er abgöttische liebte. Eines Tages fand der König an dieser Stelle ein alte Frau. Sie war am Traunstein abgestürzt, hatte sich bis hierher geschleppt und bat den König um Hilfe. Dieser aber duldete in seinem Revier keine Menschen, er stürzte sich auf die alte Frau und wollte Sie mit dem Hirschfänger töten. Da erbebte plötzlich die Erde und ein furchtbarer Fluch drang aus dem Munde der Frau. Mit entsetzten erkannte der König, das es die Hexe Kranawitha war, die in den Bergen des Salzkammergutes wohnte. Sieben mal schlug die Hexe mit einem mächtigen Stock in den Felsen und mit jedem Schlag schoss ein Brünnlein hervor. Mit höhnischen Grinsen verschwand dann die Hexe im Berg. Schlimmstes ahnend eilte der König in sein Jagdschloss, zu seinen Söhnen, doch das Schloss war Leer. Die Hexe Kranawitha hatte seine Kinder aus Strafe wegen sein Mordgier des Königs, in sieben Brünnlein verzaubert. Der König stieg rauf in den Felsen des Traunsteins, sein Jagdschloss verfiel und heute noch hört man so behaupten es die Gamsjäger, in stürmischen Nächten in weinen und wehklagen. Die sieben Söhne aber warten noch heute als sieben Brünnlein auf ihrer Erlösung. 

Nach kurzer Erfrischung an dem Brünnlein legten wir die letzten Meter zum See zurück. 





Im stillen haben wir gehofft das der Gasthof schon offen hat. Aber es war leider nicht so. Er eröffnet es ab Mai und zu Ostern nur bei schönem Wetter. So setzten wir uns auf einen Baumstumpf und machten am See eine kurze Rast. 





Was uns sehr überrascht hatte war, das er noch zugefroren war. Es war nur noch eine ganz dünne Eisschicht aber trotzdem überraschend. Nach dieser Pause gingen wir am See entlang und folgten wieder den Hinweisen Gmunden. Aber nicht wie wir gekommen sind. 





Am See habe es die Kröten sehr eilig „Frühlingsgefühle“ 





und die Enten sinken bei jedem Schritt im weichen Eis ein. 





Jetzt folgen wir ein Stück dem Forstweg bis es schließlich links etwas steiler bergab geht. Aber wer will kann auch auf dem Forstweg bleiben und ist dann nur 20 min länger Unterwegs. Es ist beides angeschrieben.  





Die schmalen Wege durch den Wald sind uns viel lieber. Teilweise ist noch etwas Schnee auf dem Weg, oder er ist etwas matschig. 



Auch den ein oder anderen Steg müssen wir überqueren. Doch schließlich erreichen wir den Ort Hölzl.





Bei Gasthaus Franzl im Holz (kleine Jausenstation) machten wir dann eine gemütlich Pause mit Speckbrot und selbst gemachten Apfelkuchen. Er war so gut das Sibille mir noch nicht mal Zeit für ein Foto gelassen hat. Es ist schön warm in der Sonne, doch leider müssen wir wieder weiter. 





Jetzt führte uns der Weg noch eine Stunde durch den Wald über Wiesen und Strassen bis wir schließlich wieder Gmunden erreichten und den Parkplatz. 


Eine schöne Tour, die immer Sommer auch nicht so heiß ist, durch die vielen Wege im Wald. Jetzt war es noch teilweise etwas Trostlos weil noch sehr wenig blühte. Aber das wird sich nun Tag für Tag ändern. 


Tour in Kürze:


Start: Gmunden bei der alten Seilbahn.
Ziel: Laudachsee
Hinweg: Ortnersteig, Mitterweg, 410, 
Rückweg: Richtung Gasthaus Franzl im Holz, Gmunden
Aufstieg: 2 Stunden
Abstieg: 2, 5 Stunden mit 45 min Pause
Wetter: sonnig
Schwierigkeit: K.A.
Gasthäuser:  Ramsaualm beim Laudachsee Öffnungszeiten siehe Hompage,  Gasthaus Franzl im Holz (Donnerstags Ruhetag)





12-03-25 Laudachsee

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