Rote Wand von Roßleithen über Dümler Hütte 2 Tages Tour

Viele Wanderer (Sommer u. Winter), Bergsteiger und Tourengeher und auch ich sind Fans von www.gipfeltreffen.at  Hier trifft man sich virtuell und ab und zu auch mal zu einem Stammtisch. Es muß halt nur einer einen Stammtisch ausschreiben. Diesmal habe ich es gemacht. Natürlich eine Hütte zu finden die auch bei schlechteren Wetter zu erreichen ist und trotzdem abwechslungsreiche Touren zu bieten hat, ist nicht so einfach. Meine Wahl fiel auf die Dümler Hütte. Sie hat heuer zum ersten mal im Winter geöffnet. Es haben sich 14 Bergfreunde für den Stammtisch angemeldet. Den Aufstieg organisierte jeder für sich selbst. Weil jeder hat andere Ziele und Anfahrtswege. Sibille und ich starteten um halb zehn von Roßleithen. Wir marschierten erst mal bis zur Talstation der Materialseilbahn.

Hier packten wir Sibilles Rucksack und auch die Schneeschuhe in Gondel. Der Weg war so fest getreten das wir Sie nicht brauchten. So erleichtert marschierten wir jetzt weiter bergauf. Es ging sehr gut nur ab und zu gab der Schnee etwas nach und wir steckten etwas im Schnee.

Es war heute wärmer als das letzte mal, aber genau so schön. Nach 3 Stunden (reine Steigzeit 2,5 Sunden) mit Wartezeit auf die Materialseilbahn erreichten wir die Dümler Hütte. Einer spielte mit gerade mit der Ziehharmonika.
Die Terrasse war gut besetzt. Der Karl war auch schon da. Er hat allerdings schon den Gipfel der Roten Wand bestiegen und ist gerade zurück gekommen. Sein Start im Tal war bereits um halb acht. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den weiteren Weg, Richtung Rote Wand. Wir hielten uns aber nicht an den Sommerweg, sondern folgten den Ski Doo spuren. Ab der Hütte brauchten wir aber die Schneeschuhe. Noch geht es verhältnismäßig leicht. Die Aussicht ist wunderschön. Die Sonne vor uns und die steilen Hänge an der einen Seite. Hoffentlich bleibt der Schnee oben. In der Ferne sehen wir unser Ziel.

Immer wieder sehen wir Tourenskifahrer die Hänge runter fahren, während wir gemütlich aufsteigen. Gut gemütlich ist etwas übertrieben. Der Hang vor dem Bergsattel der roten Wand ist sehr steil. An die 40 Grad.

Das geht schon etwas an die Kräfte. Kurz vor dem Sattel treffen wir auf Isabella, Sabine, Fritz und Harry.

Nach einem kurzen Plausch gehen wir weiter bergauf und erreichen den Sattel wo unser Blick rauf  zum Gipfel geht. Nach rechts geht es weiter zum „Toten Mann“ und dann weiter zum Warschneck. Das ist heute nicht unser Ziel. Wir müssen den letzten Hang rauf zum Gipfel und der ist noch steiler.

Wie kommen wir da wieder runter? Doch dazu später. Oben angekommen ist es nur noch ein kurzes Stück zum Gipfel. Nur 50m vor dem Gipfel ist für mich Schluss. Ich kann zwar schon sehr gut mit meiner Höhenangst umgehen, nur das hier oben ist wieder nichts für mich. Im Sommer zwischen den Latschen geht es. Aber im Winter ist nur die schmale Spur und rechts und links geht es senkrecht ins Tal. Also gehe ich langsam zurück, während Sibille noch bis zum Kreuz weitergeht.

Jetzt stehen wir wieder vor dem letzten Hang, und hier geht es nur auf einer Weise runter am „A….“

Abstieg

Sibille hat gewonnen. Meine Spur ist links daneben. Sie ist weiter gekommen. Ab jetzt geht es nur noch bergab und wir freuen uns schon auf die Hütte, die wir auch in der Ferne sehen können. Es dauerte noch eine Stunde bis wir den Zugang (Schneetunnel) der Hütte erreichten. Der gemütliche Teil kann beginnen. Zuerst haben wir unseren Schlafraum bezogen.

Hier war Platz für uns alle (14 Personen). In der Gaststube waren schon fast alle da. Nur der Sepp kam erst etwas später vom Tal.

Wie üblich gab es „Bratl“ und schaut nicht nur gut aus es schmeckt auch gut. So wurde es ein sehr schöner Abend mit interessanten Themen und Diskussionen. Der Gastraum wurde immer voller. Die Hütte hat Schlafplätze für ca. 50 Personen und Heute waren alle belegt. Bis ca. 21 Uhr sind immer noch Hüttengäste angekommen. Doch nach und nach verschwanden wir alle im Schlafraum. Am nächsten Morgen dann Wettermäßig die Ernüchterung.

Es ist alles grau in grau. So war klar nach dem Frühstück geht es nur noch bergab und nach Hause. Aber nicht ohne ein Gruppenfoto.

Danach machten wir uns auf den Heimweg. Das ging unterschiedlich schnell. Je nach Gerät an den Füßen. Nur Christian musste sein Nachtlager noch abbauen.

Er schäft immer draußen.

Daten zur Tour:
Anreise: siehe Karte.
erster Tag:
Aufstieg: 2,5 Stunden zur Hütte und 1,5 Stunden
Abstieg; 1 Stunde zur Hütte
Wetter: sonnig, fast Frühlingshaft.
zweiter Tag:
Absteig: 1Stunde 20min
Wetter: bedeckt, kalt, neblig,
Achtung:
Schneeschuhtour im freien Gelände. WINTERLICHE GEFAHREN beachten!!!

 

12-03-04 Dümler Hütte Rote Wand Stammtisch

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