Stoderer Dolomitensteig, oder wie weiche ich erfolgreich der Sonne aus; 1420m

Anreise: A9 aus Linz Richtung Graz, Ausfahrt Hinterstoder, weiter nach Hinterstoder bis an das Ende vom Tal. Das Ziel ist das Almgasthaus Baumschlagerreith
Start: Der Start ist am Almgasthaus Baumschlagerreith von wo wir uns am Parkplatz links halten am Wildgehege vorbei.
Ziel: wie Start (Rundweg)
Dauer: nach Plan 4-5 Stunden wir brauchten mit Pause 5,5 Stunden
Höhenmeter: 700m
Jahreshöhenmeter ca. 20699m
Wetter: sehr warm, sonnig aber der ganze Steig zu dieser Jahreszeit im Schatten, für November zu warm!
Schwierigkeit: schwarz!
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich!!
Einkehrmöglichkeit: Almgasthaus Baumschlagrreith 724m
Bemerkung: AUS JAGDWIRTSCHAFTLICHEN GRÜNDEN VOM 15 SEPTEMBER BIS 01 OKTOBER EINES JEDEN JAHRES GESPERRT !!!

Der Wetterbericht hatte nicht zu viel versprochen. Es war ein wunderschöner Morgen. Bei uns war zwar noch etwas Nebel aber das sollte sich auf der Fahrt nach Hinterstoder schnell ändern. Die Sonne stand tief und raubt uns fast die Sicht. Nach knapp 1 Stunde waren wir am Ende vom Hinterstoder Tal angekommen. Wir waren nicht die ersten, hatten aber noch ausreichend Platz am Parkplatz. Nachdem wir unsere sieben Sachen hatten ging es los. Einige Minuten auf einer Forststrasse, vorbei an einem Wildgehege. Doch es war schnell vorbei mit der Autobahn und ein schmaler Pfad führte rechts weg. Hier war nochmals der Hinweis auf die Jagdsperre. Selbst jetzt waren ab und zu Schüsse im Wald zu hören. Doch weit weg. Doch von nun an ging es stetig steil Bergauf. Ein Specht ließ sich fast nicht von unserer Anwesenheit stören. Er hackt fleißig am Baum herum. Ein Jäger saß ganz geschützt und still an einen Baum gelehnt. Mit Fernglas und Gewehr. Aber es war nichts zu sehen. Außer vielen Wanderern und diese hatten immer wieder eine traumhafte Aussicht. Es ging zwei ca. 2 Stunden bergauf dann erreichten wir die Hochsteinalm auf 1296m. Nach weiteren 15min war die Lögerhütte erreicht. Hier machten nicht nur wir eine schöne Pause, sondern auch einige wunderschöne Aufnahmen. Auch wenn wir keine direkte Sonne hatten ließ doch das Schattenspiel einiges zu. Bis jetzt war es ein steiler aber nicht besonderes schwerer Weg. Es waren noch viele Schneerosen am Weg. Doch 30 min nach unserer Pause erreichten wir den eigentlichen Steig. Er ist nur teilweise mit Fixseilen gesichert. Auch ist die eine oder andere Stelle vom Regen ausgewaschen, oder leicht weggerutscht. Nach weiteren 30min war es aber geschafft und wir standen vor einem wunderschönen Wasserfall. Noch ein kurzes Stück bergauf. Doch ab dem wunderschönen Felsen ging es nur noch bergab. Durch den Wald und ganz ans hintere Ende vom Tal. Der Wendepunkt von der Tour ist ein trockenes Flussbett. Hier legten wir nochmals eine kurze Pause ein bevor es durch den Latschenslalom zurück ging. Nach 1 Stunde war das Almgasthaus erreicht. Ach ja die Sonne hat uns dort dann doch erwischt ;-). Nachdem wir sie ja den ganzen Tag am gegenüberliegenden Berg gesehen hatten. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Heimweg. Der Test ist ganz gut verlaufen. Es war Sibilles erste große Tour nach dem doppelten Bänderriss.

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