Plöckenstein (1378 m) Dreisesselberg (1332 m) oder Totes Gebirge 2

Anreise: von Wels über Eferding, Aschach, Rohrbach, Aigen bis Schwarzenberg.
Start: Oberschwarzenberg (930 m)Parkplatz am Ende der Straße.
Ziel: Plöckenstein (1378 m)
über: Dreisesselberg (1332 m)
Höhenmeter: 448 m
Jahreshöhenmeter: 19999 m
Schwierigkeit: rot
Einkehrmöglichkeit: Dreisesselberg Gasthaus (von Deutschland aus Anfahrt möglich), dann sind es nur 10 min Fußweg zum Gasthaus
Wetter: warm, teilweise Föhnsturm, bewölkt,
Dauer: Aufstieg: Dreisesselberg 90 min, weiter zum Dreiländereck 90 min, dann Plöckenstein 50 min
Abstieg vom Plöckenstein über Teufelsschüssel 2 Stunden 20 min

Ein schöner Spätherbsttag, da ist es viel zu Schade zu Hause zu bleiben. Karl, Lotte und ich machten uns heute auf ins obere Mühlviertel, da sollten wir von Schnee noch verschont bleiben. Nachdem wir uns am Vortag auf eine Uhrzeit geeinigt hatten (in der Nacht war die Zeitumstellung). Für die Anreise brauchten wir nicht ganz 90 min. Es war überraschend wenig los am Parkplatz in Oberschwarzenberg. Die Wanderung beginnt auf einer Forststrasse Sie führt uns links auf den Witikosteig. Die ganze Tour ist sehr gut markiert. Die Steigungen sind moderat. Es geht immer nur leicht Bergauf. Wir befinden uns auch auf einem Künstlerweg.Über Kunst kann man immer diskutieren. Bei manchen Bildern glaubt man dem “Künstler” ist nur der Farbtopf ausgerutscht. Nach 90 min erreichten wir unser erstes Ziel, den Dreisesselberg und das Gasthaus. Hier oben könnte man einen Film über das Ende der Welt drehen. Es sieht fürchterlich aus. Nur abgestorbene Bäume. Mondlandschaft. Das bewölkte Wetter tut sein übriges dazu. Vom Dreisesselberg hat man wirklich eine schöne Aussicht auf den Böhmerwald. Doch jetzt zum schönsten auf einer Tour ins Gasthaus. Wir hatten eine gute Zeit erwischt, es war noch nicht so viel los. Das Gasthaus ist auch gut mit dem Auto zu erreichen (nur 10min Fußmarsch vom Parkplatz), das merkte man eine Dreiviertelstunde später. Da war kein Platz mehr frei. Das Essen sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch gut. Nach der angenehmen Pause ging es weiter. Erst zum Hochstein dann zurück zum Dreiländereck. Es geht eine halbe Stunde durch eine Wüstenlandschaft, was mal ein Wald war. Auf der Deutschen und Österreichischen Seite sind die Bäume gefällt. Auf CZ Seite stehen die abgestorbenen Bäume noch oder sind durch Stürme umgefallen. Der Blick in die Ferne ist verhältnismäßig gut. Das tröstet etwas. Es sind viele Wanderer unterwegs. Die ersten 90 min waren wir ganz allein, aber jetzt sind ganze Gruppen und Familien auf Wanderung oder Spaziergang. Nach ging es auch durch die letzten Schneereste. Das Dreiländereck ist erreicht. Mit jedem Schritt ist man in einem anderen Land  D/A/CZ. Lange hielten wir uns aber hier nicht auf. Weiter zum Plöckenstein, den wir nach 50 min erreichten. Oben beim Kreuz war es ganz schön windig. Jetzt hat sich mein Fotoapparat verabschiedet. Von einer zu nächsten Aufnahme nichts mehr. Die Aufnahmen mit dem Handy sind natürlich nicht so gut. Die Teufelsschüssel ist erreicht. Die Zeitverschiebung merkt man doch deutlich . Es wird schon langsam dunkel. So führte uns der Weg die letzten Minuten bei Tageslicht bis zum Parkplatz.

10.10.31 Plöckenstein

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