2 Tages Tour auf dem Traunstein (1691m) über Hans Hernlersteig

Start: Wanderparkplatz am Buswendeplatz den erreicht man von Gmunden Richtung Ramsau weiter Richtung Gasthaus Hois`n und noch ein Stück weiter bis zum Ende der Straße.
Ziel: Traunstein Gipfel
Hütte: Gmundener-Hütte (1661m)
Höhenmeter: 1200m
Jahreshöhenmeter: 17278m
Aufstieg: Hans Hernlersteig
Schwierigkeit: je nach Karte und Wanderführer schwarz oder Klettersteig B
Abstieg: Mairalm
Schwierigkeit: je nach Karte und Wanderführer schwarz oder Klettersteig A-B
 

Geplant hatte ich eigentlich wieder mal eine andere Tour, den “Tassilo” Klettersteig auf den Schermberg. Der frühe Wintereinbruch machte mir einen Strich durch die Rechnung. Der Gipfel und Teile vom Klettersteig unter Schnee. Auch aus dem Ausweichplan auf die Spitzmauer wurde nichts. So setzte ich die spontan Idee von Sibille um und ging auf den Traunstein. Vieleicht auch über den Klettersteig am Hernlersteig. Los ging es am Wanderparkplatz am Buswendeplatz. Heute über den Hans Hernlersteig Alle Wege am Traunstein, gehen stetig Steil bergauf. Die Möglichkeit zu Rasten gibt es nicht oft. Am Anfang geht es sehr schattig durch den Wald. Nach 30 min gab der Wald die ersten Blicke auf den See frei. Bei Nässe möchte ich den Weg nicht gehen. Dann wird es sehr rutschig. Eine Stunde später habe ich schon ganz schön an Höhe gewonnen. Der Weg ist sehr ausgesetzt da braucht man sich über den Hinweis nicht wundern. Dann will ich hier mal nicht stehen bleiben. Nach zwei Stunden habe ich den Dachsteinblick erreicht. Sollte eigentlich schon am Einstieg vom Klettersteig sein. Den würde man nach Plan in 1,45 Stunden erreichen. Aber das ist mir egal gehe mein Tempo und außerdem ist das ein schöner Platz zum rasten. Es geht weiter auf steilen und schmalen Wegen. Nach 3 Stunden an der “hohe Rast”. Jetzt sieht man schon den Klettersteig. Nach 4 Stunden habe ich endlich den Einstieg vom Klettersteig erreicht. Die Hinweistafel vom Tal. Heute mit dem schweren Rucksack sowie so nicht mehr. Morgen ohne Rucksack runter und dann den Klettersteig rauf. Der Steig hat Schwierigkeit D und ist sehr luftig angelegt. Jetzt das letzte Stück bergauf. 20 min später dann ein Traum von Aussicht auf der einen Seite den Blick von Gmunden bis Wels und weit nach unten in die Tiefe. Auf der anderen Seite zum Traunsee ganz weit in der Tiefe. Die letzten Leiter und wieder mal eine Gedenktafel. Die gibt es viele auf allen Wegen auf den Traunstein. Es ist kein leichter Berg den man nicht unterschätzen darf. Ich habe jetzt alle Wege bis auf den Klettersteig hinter mir und habe kein Set für den Aufstieg gebraucht. Das muss aber jeder für sich selbst wissen. Doch gerade im oberen Bereich ein Fehltritt und es gibt kein halten mehr! Einige Minuten später ist dann das Hochplateau vom Traunstein erreicht. Ein kurzer Schwenk nach rechts und ich bin bei der Gmundener-Hütte. Nach kurzer Rast ging es weiter zum Gipfelkreuz. Es war ein wunderschöner Abend und Traumhafter Sonnenuntergang. Es wurde aber auch deutlich kälter, deshalb ging ich schnellen Schrittes zur Hütte zurück. In der “Stubn” waren noch einige andere Hüttengäste, und es wurde ein richtig netter Abend. Mit Musik und Lieder wie “Großvater” und “Zentralfriedhof” usw. und netten Sprüchen. Auch ein Blick ins Tal durfte nicht fehlen. Einfach Traumhaft, das kann ich mit Bildern nicht wiedergeben. Die 1000 Lichter im Tal rund um den See. Schließlich ging es ins Schlaflager. Es ist sehr kalt, doch mit Hüttenschlafsack und Decken lässt es sich gut aushalten. Am nächsten Morgen um halb sieben der erste Blick vom Fenster zum Kreuz es wird ein schöner Tag, doch eine Stunde später schaute es anderes auch. Leider sind die Regenwolken schon da. Doch erst mal zum Frühstück. Danach habe ich meine Entscheidung gefällt. Heute kein Klettersteig, sondern gleich ins Tal. Also ging es Richtung Naturfreunde Hütte. Ein Blick auf den Klettersteig von oben. Genau am Wegweiser zur “Mairalm” fing es an leicht zu regnen auch nur kurz. Gut sieht das Wetter nicht aus. Den Naturfreundesteig wollte ich nicht bei Regen gehen also über “Mairalm” bergab. Das es 2 Stunden später viel schöner wurde konnte ich nicht wissen. Nach 2,5 Stunden war ich an der Brücke. Jetzt geht es weiter auf der Forststrasse zum Parkplatz. Eine wunderschöne Tour.

Bildersammlung Tag 1

Bildersammlung Tag 2

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