großer Donnerkogel (2054m) Intersport Klettersteig D mein erster Versuch

Start: vorderer Gosausee
Ziel: (Plan) großer Donnerkogel
Dauer: Aufstieg bis Einstieg: 90min
Aufstieg Klettersteig: 90min Sektion 1
Abstieg gesamt: 2 Stunden 45 min
Schwierigkeit: Klettersteig: D
Wanderweg: rot
Wetter: Traumhaft, Sonnig und Heiß
Höhenmeter: 763m
Jahreshöhenmeter: 12031m
Hütten: Gablonzer Hütte
Wegnummern: 620
Link: http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=123

Heute wollte ich wieder mal einen Klettersteig gehen und den Schwierigkeitsgrad steigern. Nach längerem suchen fiel die Entscheidung für den Donnerkogel. Der im unteren Bereich schwer sein sollte, und nach oben leichter. Wobei die Einschätzungen der Autoren oft für mich schwierig sind. Weil jeder empfindet anders. Trotzdem ist es immer eine Hilfe unter Bergsteiger.at usw. Der Anmarsch zum Einstieg ist aber länger, wenn man keine Seilbahn nimmt, oder nehmen kann wie ich. Das Wetter war wieder Sommerlich heiß gemeldet, so war mein Start am unteren Gosau See sehr früh. Anreise war wieder über Bad Ischl, dann Richtung Hallstadt und weiter nach Gosau. Es war noch sehr ruhig am Parkplatz. Nur einige Mountainbiker, machten sich fertig für eine Tour. Ich hatte alles am Vortag hergerichtet, so ging es mit dem Start recht zügig los. Erst mal ging es zum See, dann nach rechts den Berg herauf. Jetzt kam auch noch eine Wanderin kurzzeitig hinzu. Wie ich später feststellen sollte hatte Sie das gleiche Ziel. Sie hatte ein etwas schnellern Schritt und war immer ein Stück vor mir. Nach 45min erreichte ich die Alm. Habe schon wieder ganz schön Höhenmeter gemacht. Weiter ging es Bergauf und nach weiteren 30min war ich bei der Gablonzer Hütte. Die Pause bei der Hütte war für nach dem Steig geplant. Von der Hütte sind es nochmals ca.15min bis zum Einstieg vom Klettersteig. Hier traf ich auch die Wanderin wieder. Sie machte sich gerade fertig. Nach einem kurzen Plausch: “Sie geht normalerweise Klettern, und weniger Klettersteig” ging es los. Sie ging voran und futsch war Sie :-)) Man merkte gleich das Sie viel kletterte. Das der Steig im unteren Bereich sehr schwer ist bekam ich bald zu spüren! Erst ging es ganz lässig los. (B/C) Mit einer Felsquerung (B) und anschließendem Spreizschritt (B/C). Hier lässt sich schön Photographien. Doch dann kam die “Kaiser-Verschneidung” die Schlüsselstelle so Stand es auch in den Führern. (C/D) Das war Sie auch. Hier war es aus mit Foto. Wie nehmen wir Sie denn war die große Frage. Ich braucht drei Anläufe bis ich mich oberhalb vom nächsten Nagel sichern konnte. Damit nicht genug. Jetzt waren die Karabiner oben, aber noch nicht meine Füße. Brauchte nochmals zwei Anläufe und einem wirklich kräftigen Schwung in den Armen bis ich diese Einstiegstelle geschafft hatte. Danach ging es aber kräftig weiter! So das ich immer wo es möglich war den Pausenkarabiner ins Seil hängte und erst mal meine Arme rasten ließ. Die nächste Querung (A) war leichter. Schließlich erreichte ich die eine nicht so leichte Felsquerung (C). Hier war weiter sehr Starke Arm und Beinarbeit gefragt! Der Abschnitt kostet ganz schön Kraft. Schließlich erreichte ich die Enzianwand (B). Es geht durch Latschenfelder im Zick-Zack. Danach erreicht man schließlich einen Sattel. Es folgen zwei leicht luftige Leitern (C) die eine geht oben knapp am Felsen vorbei und der Ziehkögelgrat (B, 1-) war erreicht. Jetzt erreichte ich den Abschnitt “kleiner Donnerkogel” Hier ließ ich mich zu einer Pause nieder. Bei der Pause ließ ich mir die sehr schöne aber auch 1 Etappe durch meinen Kopf gehen. Angegeben war Sie mit 45min. Ich brauchte 90min. wenn das so weiter geht brauche ich für den Ganzen Steig nicht 3 Stunden wie angegeben sondern das doppelte. Wobei es ja jetzt leichter würde. Das wäre ja noch nicht mal so schlimm. Brauche öfters auf meinen Touren die doppelte Zeit. Was mir mehr Sorgen machte. Mein sonst für alle meine Touren ausreichender Getränkevorrat (hatte wegen der Hitze viel mehr dabei) , habe ich seit meinem Start im Tal schon erheblich verbraucht! Wenn das so weiterging reicht es bis zum Gipfel nie! Was bei den zu erwarteten Temperaturen nicht gut ist. Wenn dann oben die Kraft ausgeht. Ich wollte es auch gar nicht ausprobieren und es nicht kritisch werden lassen. So entschied ich mich, hier den Notabstieg zu verwenden. Hatte mir ja Tour rausgesucht, da es hier die Möglichkeit gab. Wobei ich mir am Morgen schon vorgestellt hatte den ganzen Steig zu gehen. Es ging also zurück auf einem schmalen Weg durch Latschen. Hier gibt es keine Markierung. Man hat nur den Hinweis nach Westen. Der Kompass half schon nur, das Wild was die Wege nutzte geht auch andere Wege. Für mich waren es dann die Falschen. 😉 So musste ich zweimal nach einem anderen Weg suchen. Rückblickend kann ich sagen, es geht ein Stück NW und ein nicht unerheblicher Teil SW. Nun war ich wieder auf dem normalen Wanderweg. 1Stunde 15min nach Abbruch erreichte ich die Gablonzer Hütte. Bei einer schönen Jause ging ich in Gedanken nochmals den Klettersteig durch. Konnte von meinem Sitzplatz direkt auf den Steig schauen. Rechts meine Route und Links oben der Gipfel. Das nächste mal (und das wird es geben) werde ich in der Hütte übernachten. So kann ich mir den Aufstieg schenken, was Kraft spart und Zeit. Es war trotzdem schön. Nach der Jause ging es an den Abstieg ins Tal. Am See habe ich mich entschlossen, den neuen Klettersteig mal anzuschauen den es seit 01.07.10 gibt. Am unteren See links vorbei nach 15min. ist man beim Einstieg. Der Steig ist interessant. Er beginnt Rechts bei der Straße am See geht unterhalb der Straße weiter. Man kann ganz gemütlich zuschauen wie die unten klettern. Dann über eine Hängeleiter nach oben und weiter in einem großen Bogen und führt dann über eine Hängebrücke über der Straße weiter. Hier sind Dir Zuschauer sicher. Dann nochmals in einem Bogen auf der anderen Straßenseite zum Ausgangspunkt zurück. Ich habe mir den Steig heute nur von der Straße angeschaut. Er steht auf meiner Liste ;-).

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