Traunstein (1691m) unsere Erstbegehung 06.06.10

Start: Parkplatz am Ende der Traunsteinstrasse von Gmunden (431m)
Ziel: Traunstein (1691m)
Dauer: Aufstieg: 4 Stunden 30 min. (nach Wegweiser 3 Stunden)
über Naturfreundesteig
Abstieg: 4 Stunden
über Mairalm
Wetter: sonnig
Schwierigkeit: schwarz je nach Nachschlagewerke auch Klettersteig A-B
Höhenmeter: 1260 m
Jahreshöhenmeter 8069 m

Jetzt war es soweit. Solange hatte wir davon gesprochen, endlich am Gipfel von diesem kleinen Felsen am Traunsee zu stehen ;-). Der Anfang beginnt gleich nach einem Tunnel. Einiges an Eisen ist in den Fels gehauen, das ist aber nur am beginn, danach geht der ein schmaller Steig weiter. Der Berg gilt als nicht ungefährlich und man sollte ihn nicht Unterschätzen. Beim Gipfeltreffen Stammtisch in der Zellerhütte hatten wir mit dem “Karl” ausgemacht das erste mal gemeinsam rauf zugehen. Es sollte Anfang Mai geschehen. Was passierte dann Regen , Regen, Regen und habe ich was vergessen ach ja Regen. So ging es den ganzen Mai hindurch. Doch jetzt Anfang Juni wurde es endlich schön und wir konnten mit unserer Tour starten, und der Anfang war geschafft, um kurz vor 7 Uhr waren wir am Parkplatz gestartet. Der war aber schon voll. Wer hier einen Platz will muss vor 6 Uhr da sein. So suchten wir uns einen Platz an der Straße. Ach ja am Anfang steht der Hinweis für alpin erfahrene, trittsichere und schwindelfrei Berg Geher, das steht dort nicht umsonst. In 2 1/2 Stunden schaffen aber nur gut durchtrainierte.  Der ganze Steig ist gut Seil versichert. Es ist einfach wunderschön, man die ganze Zeit den Blick auf den Traunsee, bald ist die Sulzkogelscharte erreicht (800 m). Es macht uns allen richtig Spaß. Wir haben unseren eignen Bergführer “Karl”:-). Weiter geht es des Weges. Auf einigen Teilstücken geht es auch etwas leichter weiter. Doch langsam wird es interessant wir kommen zur Leiter. Ich liebe Leitern, vor allem wenn sie so luftig sind;-)

Der BLICK ins TAL IST EINFACH WUNDERSCHÖN. Jetzt kommen wir zu dem bekannten Fotomotiv. Das darf im keinen Bericht fehlen. Die vier Stufen (siehe links). Die letzte Stufe ist schon etwas schief. Der Südwestgrat ist erreicht auf 970 m und 20 min später ist der Überstieg bei 1020 m erreicht.Wir sind schon ganz gut voran gekommen Keine Bäume mehr nur noch Geröll. Man merkt schon das es die erste große Bergtour ist diese Jahr, wir müssen ganz schön schnaufen und es geht etwas langsamer voran. Der Weg wird auch immer steiler. Doch schließlich schafften es auch wir die Naturfreunde Hütte zu erreichen. Hier war jetzt erst mal eine Pause angesagt. Ein schönes kühles Getränk und eine gute Jause hatten wir uns verdient. Das meinte wohl auch der Hund des Hüttenwirts und schaute ganz lieb ob für ihn nichts abfiel. Nach einer dreiviertel Stunde Pause bei herrlicher Aussicht,wo man auch hinschaut. Doch schließlich ging es weiter zum Gipfel. Dann die Überraschung bei der Gmundener Hütte.Auf einmal ein freudiges Grüß euch, und die Bergwelt ist doch so klein. Es waren Martin, Markus, Christa usw. vom Gipfeltreffen Stammtisch auch auf dem gleichen Berg. Sie waren den ungesicherten Weg über den Ost Grat aufgestiegen. Nur was für ganz harte. Nach einem kurzen Ratsch gingen wir noch schnell zum Gipfel und Sie machten den Einkehrschwung in die Hütte. Nach 15 min war der Gipfel erreicht.Auch hier ein Traumhafter rundum Blick. Nach kurzer Pause ging es zurück zur Gmundener Hütte zu einem Gipfeltreffen Stammtisch “extra”. Ein Blick von der Terrasse, doch wir alle mussten auch an den Abstieg denken. Zurück ging es für uns über die Mairalm.Wer jetzt denkt das es leichter wurde irrt. Hier ist der Abstieg genau so anstrengend wie der Aufstieg . Es ist zwar nicht so steil aber, eine Kletterei ist es trotzdem. Nach 2,5 Stunden war die größte Kletterei vorbei,und es ging auf Forststrasse weiter. Diese folgten wir ca 20 min und hatten nochmals einen Blick auf einen Teil vom Naturfreundsteig.Nun freuten wir uns auf eine kühle Erfrischung im Traunsee und gingen nicht durch die Tunnels zurück sondern über den Miesweg, am Traunsee entlang. Am soooo kühlen Wasserfall vorbei und weiter auf den Steg. Einige Junge Burschen sprangen so gar vom Weg in den See. Bei ca 10 Grad eine harte Abkühlung. Auf dem restlichen Stück gab es immer wieder Möglichkeiten zur Erfrischung. Um kurz vor 18 Uhr waren wir zurück am Auto. Ach ja das Klettersteigset das ich in der Früh mitgenommen hatte ich nicht gebraucht. So ausgesetzt ist der Steig für mich wieder nicht.

10.06.06 Der Traunstein

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